Alle Artikel mit dem Schlagwort: Winter

Kochbuch The Great Outdoors Winter Cooking

Buchttipp The Great Outdoors – Winter Cooking

Kochbücher haben auf mich schon immer eine große Anziehungskraft ausgeübt, jedoch stelle ich in letzter Zeit vermehrt fest, dass die meisten mich langweilen. Wenn sie mich durch spezielle Themen, wie das → Japan-Kochbuch von Stevan Paul oder → Peter Breuers Reise durch 300 Jahre alte Küchenaufzeichnungen begeistern können, dann ist das Glück. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich auf der Frankfurter Buchmesse auf → „The Great Outdoors – Winter Cooking“ von Markus Sämmer gestossen bin. Der am Ammersee lebende Koch hat es geschafft, mit seinem Team aus Fotografen und Grafikern ein Buch zu gestalten, mit dem ich mich so oft es geht auf ein Sofa verziehen möchte. Mit Markus‘ Kochbuch gelingt es mir, gedanklich oder kulinarisch auf Reisen zu gehen. Es ist ein Kochbuch für alle mit Fernweh, Lust auf draußen, für Outdoor-Fans oder Hüttenliebhaber. Ein Buch für jene, die ein Abenteuer suchen oder ein Abenteuer träumen wollen. Eine wunderbare Mischung aus Bildern und Texten und obendrein mit sehr einfachen und gut schmeckenden Gerichten.

Rodelhütte am Achensee in Tirol

Nachtrodeln – Winterspaß im Tiroler Stubaital

Bist Du jemals in der Dunkelheit rodeln gewesen? Wenn nicht, dann hast Du in jedem Fall eine absolute Wintergaudi verpasst. Ich kenne das Nachtrodeln vor allem aus den Tiroler Bergen. Im Stubaital in Neustift war ich mehrfach am Elfer rodeln. Mal zu Silvester (wenn genug Schnee lag), mal etwas später im Jahr, wenn die Temperaturen bereits etwas milder waren. Mit dabei war oft meine (damals noch) kleine Tochter, die viel Spaß an den wilden Rodelpartien hatte. Selbst meine Eltern habe ich überzeugen können. Mit der ganzen Familie oder Freunden zusammen macht es noch mehr Spaß. Das Rodelvergnügen steht je nach Mut und Sportlichkeit so ziemlich jeder Altersklasse offen. Vorsicht ist bei allem Spaß jedoch oberstes Gebot.

Einsteigen in den Sessellift

Ein Tag am Berg – Einblicke in den Skibetrieb für Neueinsteiger

Tirol. Serfaus Fiss Ladis. Reise ich im Winter in die Berge, habe ich oft meine Snowboard-Ausrüstung dabei. Im Skigebiet kaufe ich mir eine Liftkarte und ab geht’s auf den Berg. So ein Tag im Schnee gehört zum Erholsamsten, was ich kenne und oft, wenn ich daheim am Schreibtisch sitze, träume ich von einem Tag im Schnee! Das war nicht immer so. Lange hatte ich nur eine vage Vorstellung von dem, was mich am Berg erwartet. Meine Kenntnisse stammten aus Kindertagen. Ich kannte nicht die Skiferien, die meine Tochter später hatte. Meine Brettlkünste hatten mit Skiwachs und einfachsten Bindungen zu tun. Meinen Abfahrtslauf würde ich eher als Rutschen, denn als Skilaufen bezeichnen. Entsprechend hatte ich lange Angst vor alpinen Skigebieten. Die Unkenntnis hemmte mich. Heute finde ich: völlig zu Unrecht!

Sunrise Hexensee – Sonnenaufgang im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis

Tirol. Serfaus. Ich muss bekloppt sein denke ich, als um kurz vor sechs der Wecker klingelt. Die warmen Sachen habe ich am Abend bereitgelegt, den Rucksack gepackt. Um 6.30 Uhr ist mit Snowboard unter dem Arm Abfahrt zur Talstation Komperdell und von dort hinauf zur Hexenseehütte im Skigebiet von Serfaus-Fiss-Ladis. Ich habe das Glück gebracht zu werden. Das erledigt Franz, der, wie sich auf der Fahrt herausstellt, 22 Jahre Wirt der Hexenseehütte war.  Er kennt die Hütte auf 2588 m noch ohne Strom und Wasser und malt mir Bilder von einem traumhaften Tag im Schnee. Jetzt bin ich doppelt gespannt! Vom finsteren Tal ins Morgengrauen – Sunrise Hexensee

Holzherz von wohlgeraten.de

Sonnige Wintertage in Serfaus-Fiss-Ladis

Serfaus-Fiss-Ladis. Tirol. Geruhsam zuckelt der Zug von Hamburg gen Süden. Am Hauptbahnhof München gibt es eine Leberkässemmel. Dann geht es weiter durch das Inntal. Nach 8,5 Stunden Fahrt (inklusive der Leberkäsesemmel-Pause) trete ich in Innsbruck auf den Bahnsteig und genieße den abendlichen Blick auf die Nordkette. Hallo Tirol | Eine Kurzreise ins Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis

OutdoorAdvent | Tür 3

Ein Adventkalender. Noch einer! Ich wollte in diesem Jahr keinen mitmachen, aber die Idee gefiel mir. 24 Outdoorblogger, die sich mehr oder weniger gut kennen, wechseln sich ab. Jeden Tag ein Blog, ein neues Gesicht. Wir lernen uns kennen und Ihr könnt das auch!

Ice Q – Alpines Feinschmeckerglück am Gaislachkogl/Sölden

Ötztal. Sölden. Ganz vorbehaltlos war ich nicht. Bin ich auch heute nicht, wenngleich es ein unvergleichliches Erlebnis war. Bei meinem Besuch des Bergrestaurants Ice Q in Sölden war ich glücklich. Ich habe es genossen und das zählt. Erlebnisse prägen Erinnerungen. Wer bestimmt was recht oder unrecht ist? Wer legt fest, ob jemand Luxus auf die Berge trägt, während andere „nur“ Ski fahren? Auch das Skifahren in dieser Höhe ist ein Luxus, den wir uns oft mehrfach gönnen. Und wer im Sommer über abgefahrene Almen läuft, muss zugeben: so ganz im Einklang mit der Natur sind wir mit ihr nie, solange wir uns diesem Sport in dieser Form hingeben. Also habe ich meine Bedenken einmal beiseite gelegt und war bereit diesen Luxus bewusst zu genießen.

Hubertus Alpin Lodge & Spa in Balderschwang – Wo Allgäu und Bregenzerwald sich genussvoll verbinden

Allgäu. Balderschwang. Was für ein Glück! Der ersten Schnee des neuen Winters! Ich hatte vor ein paar Tagen das Glück und besuchte die Hubertus Alpin Lodge in Balderschwang. Eine rundum gute Betreuung der Hoteliersfamilie sicherten mir und einer kleinen Gruppe von Journalisten ein paar unvergesslich schöne Tage.  Hier meine Eindrücke für Euch! Auf der Sonnenterasse des Hubertus. Hier kann es bis zu 300 Sonnentage im Jahr geben, trotz überdurchschnittlich starker Niederschläge. „Wissen Sie: Ein Türschließer kostet 180 €. Ein Stein kostet nichts.“ Man könnte es für Geiz halten. Bei Karl Traubel jedoch, dem langjährigen Hüttenwirt im Oberallgäu und jetzigen Seniorchef der Hubertus Alpin Lodge in Balderschwang, ist es Besonnenheit und Achtung vor dem, was die Natur vorgibt, was sie schenkt und welche Möglichkeiten sie uns in die Wiege legt. Der Türöffner in der alten Speisekammer des Hotels. Schon kurze Zeit später untermauert seine Frau Christa diese Gedanken: „Das hat viel mit Respekt und Achtung den Alten gegenüber zu tun. Wenn sie es nicht erschaffen hätten, dann hätten wir jetzt gar nichts.“ und „Wenn sie jetzt …

Modernes Gastgewerbe im Bregenzerwald: Hotel Krone – Hittisau

Bregenzerwald. Hittisau. Aus dem Bregenzerwald nahm ich eine Erkenntnis mit, die so nicht vorhersehbar war: Alice Schwarzer und ich können einer Meinung sein. Am selben Tag und am selben Ort, wenngleich wir uns nur knapp nicht über den Weg gelaufen sind. Ein Eintrag im Gästebuch des Hotels gibt davon Zeugnis und bestätigt: in die Krone in Hittisau würden wir beide wieder gehen.

Hotel Tauern SPA – Zell am See – Kaprun

Salzburger Land. Kaprun. Im Rahmen meiner Einladung zum Durchstich der Großglockner Hochalpenstrasse hatte ich die Möglichkeit im luxuriösen Tauern Spa-Hotel in Kaprun zu nächtigen. Gelegen im Salzburger Land, in der Region Pinzgau, ist es von Kitzsteinhorn und den höchsten österreichischen Gipfeln umgeben. In den Nationalpark Hohe Tauern ist es nicht weit.

Im Cockpit eines Wallacks

Schneeräumung am Großglockner – Durchstich 2013

Salzburger Land. Kärnten. “Der Wallack-Rotationspflug feiert heuer seinen 60. Geburtstag!” sagt Patricia zu mir. “Holla!” denke ich. Das sieht man den Maschinen, die im Sommer blau leuchtend und blank an den Kehren und Parkplätzen stehen gar nicht an. Patricia Lutz ist  PR-Frau der Großglockner Hochalpenstraßen AG. Sie hat mit der SalzburgerLand Tourismus GmbH meinen Ausflug zu Schneeräumung und Durchstich von Österreichs Traum-Panoramastrasse organisiert. Durch einen Artikel im SalzburgerLand Magazin habe ich davon erfahren und eher aus Spaß eine Bewerbung geschrieben. Nie habe ich damit gerechnet, dass daraus ein Besuch wird… → Hier der Artikel für meine Bewerbung für die Aktion ←

Großglockner Hochalpenstrasse – Eine Einladung zur Schneeräumung

Salzburger Land. Kärnten. Sie ziehen in langen Kurven bergauf, bergab, führen durch Tunnel, an atemberaubenden Ausblicken entlang: die Wege über die Alpen sind spektakulär und alt. Eine der schönsten und bekanntesten Alpenquerungen ist die Großglockner Hochalpenstraße. Als Mautstraße erschließt sie das Naturschutzgebiet des Nationalpark Hohe Tauern und gewährt Zugang zum höchsten Alpengipfel Österreichs, dem Großglockner (3798 m), nebst der darunter liegenden Pasterze. Bequem im Fahrzeug hat man die Möglichkeit, sich einer sonst schwer zugänglichen Natur zu nähern, Tiere zu beobachten und Naturgewalten zu bestaunen. Entlang der Strasse reihen sich zahlreiche Haltemöglichkeiten, auf denen der Reisende sich anhand von Informationstafeln einen Überblick der zu erkennenden Alpengipfel verschaffen kann. Fahrspaß für Pkw und  Motorräder bieten die kilometerlangen Serpentinen. Auch Mountainbiker schrauben sich immer wieder Meter für Meter die Berge hinauf. Nervig wird die Fahrt an Schönwettertagen oder zwischen Reisebussen. (Durch tageszeitlich spät gelegte Durchfahrten blieb mir dieses Vergnügen glücklicherweise bisher erspart.) An den zahlreichen Kurven und Kehren sind Schilder mit Namen und Höhenmarkierungen angebracht, die Dank ständiger Pflege und Aufarbeitung den extremen Wettereinflüssen trotzen oder immer wieder erneuert werden. …

Bootshaus am Achensee

Schneegestöber, brennende Steine, Bergfexe – ein Wochenende am Achensee

Achensee. Tirol. Wochenenden erscheinen oft so kurz. Dabei kann man mit wenigen Stunden mehr, ein paar guten Tipps in der Vorbereitung und geschickter Planung ungemein viel herausholen. So viel, dass es noch lange nachwirkt. Wie mein Wochenende am Achensee in Tirol. Zunächst war ich skeptisch. Pertisau am Achensee. Den Ortsnamen hatte ich mal von einem Onkel gehört, der mit dem Seniorenclub Busreisen machte. Ich musste schmunzeln und sah mich bereits zwischen Rentnern bei einem Stück Kuchen mit Sahnehäubchen sitzen. Andererseits, der Achensee versprach Bewundernswertes: das Blau des Wassers im Sommer, Wassersportmöglichkeiten, tolle Wandergebiete im Karwendel und Rofan (beides habe ich schon mehrtägig durchlaufen) und Skigebiete zur Rechten und zur Linken beim Passieren dieser Gegend im Winter. Es versprach, spannend zu werden. Und als ich endlich ankam, wurden meine Erwartungen deutlich übertroffen. Deswegen erzähle ich am besten von Anfang an! Tag 1 – Von Hamburg in die Berge flie(h)gen Am Freitag startete ich mit dem Flieger von Hamburg nach Innsbruck. Mein erstes Mal auf die bequeme Art. Im Vergleich zu Auto oder Zug für Nordlichter ein …

Es ist angefeuert!

Wenn ich aufgefordert werde, Ziele nach Plan zu formulieren, antworte ich oft, dass ich weiß, was ich möchte, aber zwischenzeitlich  gerne stehenbleibe und die Aussicht genieße. Wohlgeraten funktioniert so. Wirtschaftlich ist das nicht immer. Gut also, wenn man Wegbegleiter hat, die dies im Auge behalten und Ratschläge geben. Und in diesen Genuss kam ich am vergangenen Freitag!

Blick Richtung Innenstadt Hamburg

Hamburg – Alstereis 2012

Hamburg. Als bergliebender Mensch habe ich oft so meine Probleme mit Hamburg. Die vielfältigen Möglichkeiten: ganz schön, aber… keine lockenden Gipfel, keine grüne Almen. Etwas fehlt. Umso mehr liebe ich den Winter! Bei Kälte und Schnee fühle ich mich dem Berg  näher. Und besonders, wenn die Kälte so lang wie in diesem Winter erhalten bleibt, dann schließe ich meinen Frieden mit dieser Stadt.

Liebe geht durch den Magen!

Vegetarischer Borschtsch – Einfaches Rezept für die Winterküche

Vegetarischer Borschtsch, ein Eintopf zum Aufwärmen aus Ost- und Mitteleuropa, den wir gern im Herbst und Winter essen. Borschtsch stellt keine hohe Anforderung an den Koch. und macht an kalten Tagen leicht eine große Gruppe satt. Alternativ kann man Portionen einfrieren oder – so mache ich das oft – den Topf einfach auf den winterkalten Balkon stellen und zwei Tage später wieder reinholen. Entscheidend bei der Zubereitung ist Zeit und ein glückliches Händchen beim Abschmecken! Die Zutaten sollten alle frisch sein. Bitte keine vorgekochten und abgepackten Rote Bete verwenden. Der Borschtsch muss langsam bei geringer Hitze garen. Danach sollte er etwas durchziehen. So schmeckt er am besten.