Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wildfrüchte

Frisch gesammelte Heidelbeeren

Aus Wildfrüchten: Heidelbeer- oder Blaubeer-Marmelade

Sommerzeit ist Beerenzeit und der Juli ist bekanntlich DER Monat für Blaubeeren. So machte ich mir kürzlich in den Bergen seit langem einmal wieder die Mühe auf normale Kulturheidelbeeren zu verzichten und im Wald selber zu pflücken. Und: es hat sich gelohnt. Nach knapp einer Stunde hatte ich ein ganzes Kilo zusammen. Nun war ich zwar etwas zerstochen und krumm von all der Bückerei, aber diese wilden Heidelbeeren schmecken tausendfach intensiver als Kultur-Heidelbeeren und das Blau auf der Zunge kennt nur, wer statt zu kultivierten zu wilden Früchten aus dem Wald greift.

Löwenzahnblüten für Löwenzahnhonig

Löwenzahnhonig selbermachen | Einfaches Rezept

Hamburg. Heute musste ich lachen. Während mich gestern beim Spaziergang Dutzende Löwenzahnblüten anlachten und ich unvorbereitet und planlos auf die Idee kam, endlich Löwenzahnhonig selber zu machen, las ich heute im Blog von Frau Schmecker von exakt der gleichen Idee. Insgesamt ist die Prozedur leider etwas zeitaufwendig. Ihr solltet das unbedingt im Vorfeld beachten! Schwierig ist es nicht.  Man darf nur keine Scheu vor schwarzen Fingern haben. Geschmacklich ist der Löwenzahnhonig eine Bereicherung, Wunder darf man nicht erwarten. Aber es ist vegetarisch und gesund und man kann mal wieder etwas Selbermachen: also los:

Holundersuppe aus Wildfrüchten

Holundersuppe aus Wildfrüchten

In der Oberlausitz, einer Gegend im Dreiländereck mit gemütlichen Umgebindehäusern und vielen Streuobstwiesen ist dieses Rezept aus Wildfrüchten stark verbreitet. In der leicht hügeligen Mittelgebirgslandschaft an der Grenze zu Polen und Tschechien hatte man früher vor jedem Haus einen Holunderbusch. Das war Teil der Hausapotheke, begrünte das Haus im Sommer und wärmte durch die Früchte im Winter.

Hagebuttenmus aus Wildfrüchten im Weckglas

Hagebuttenmus aus Wildfrüchten

Hamburg. Herbst. Es ist die Zeit, in der orangerote Hagebutten wie Feuer gegen den blauen Himmel leuchten. Wenn man die Wildfrüchte um diese Zeit erntet, kann man mit etwas Fleiß eine ordentliche Menge Juckpulver und vor allem superleckeres Hagebuttenmus herstellen. Allerdings sollte man bedenken, dass es etwas Zeit und Mühe bedeutet. Der eigene Geschmack, den das Hagebuttenmus entfaltet, belohnt! Weil mir die meisten herkömmlichen Rezepte viel zu kompliziert erschienen, habe ich alles nach eigenem Ermessen gemacht. Das Resultat war super und ich beschreibe deswegen hier kein professionelles Rezept, sondern nur, wie ich es gemacht habe. Vor dem Kochen stand das Pflücken. Etwas mehr als ein Kilogramm habe ich zusammengetragen. Die Früchte waren noch vergleichsweise hart, ohne Frost, weil ich keine Lust auf eine matschige Pampe beim herauslösen der Kerne hatte. Zuhause säuberte ich die Hagebutten und entfernte zunächst Stiel und Blüte der Früchte. Dann schnitt ich mit einem Messer jede Hagebutte auf, um die innenliegenden Körnchen (das Juckpulver) zu entfernen. An dieser Stelle kommt ein Geständnis: es war Sonntagnachmittag. Die Sonne schien und ich war …

Nachtblau, wild, wohlschmeckend – Brombeermarmelade

Wilden Brombeerbüschen kann ich nicht widerstehen. Eigentlich allen Büschen und Bäumen, auf denen etwas Nahrhaftes wächst. Deswegen pflückten wir kürzlich mehrere Gläser voll mit den köstlichen Beeren, um zuhause erste Wintervorräte anzulegen. Nach dem Säubern und sortieren entschieden wir eine Brombeer-Marmelade daraus zu kochen. Und weil noch etwas Vanilleschote im Hause war, diente diese als besonderes Aroma. Es geht natürlich genauso gut ohne!