Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vorarlberg

Karin Kaufmann - Egg

Kochen mit der Wälderin – Neue Termine der Kochschule Frau Kaufmann in Egg

Es ist schon eine Weile her, dass ich Euch die Bregenzerwälder Selfmade Köchin Karin Kaufmann und ihre Kochschule in Egg vorgestellt habe. ♥ In diesem Artikel steht alles über die Kochschule in Egg  ♥ → Frau Kaufmann | Egg – So kocht die Wälderin ← Wer sie besucht, kann eigene Kochkenntnisse vertiefen, sich Kniffe der regionalen, also Bregenzerwälder Küche aneignen oder (das kann es ja auch geben) überhaupt erste Schritte Richtung Herd machen. Vielleicht eine Idee für einen baldigen Urlaub im Bregenzerwald?

Frauenmuseum Hittisau

Ausstellungen im Bregenzerwald 2019

Der Bregenzerwald ist neben schöner Landschaft, gutem Käse und beeindruckender Architektur auch ein beliebter Treffpunkt für Künstler und Kreative. Gemeinden wie Hittisau, Andelsbuch und Schwarzenberg glänzen immer wieder mit ungewöhnlichen Projekten und Veranstaltungen. Für das Jahr 2019 haben sie drei große Ausstellungen mit Themen vom Mittelalter bis in die Gegenwart angekündigt. Das Frauenmuseum in Hittisau geht der Geschichte einer Heiligen mit Bart nach. Das Angelika Kauffmann Museum zeigt bisher verborgene Werke der bedeutenden Malerin des Klassizismus. Im von Peter Zumthor entworfenen Werkraumhaus werden Werkzeuge des Willkommenseins thematisiert.

Edition Raetia Frauen im Aufstieg

Frauen im Aufstieg | Eine weibliche Sicht auf die Berge

Hittisau. Bregenzerwald. Gibt es eine weibliche Sicht auf die Berge? – Diese Frage hat sich das Frauenmuseum in Hittisau in diesem Jahr gestellt. Die Ausstellung, die am 26.10.2016 mit einer Finissage endet, malt ein umfassendes Bild über die Rolle der Frau im alpinen Raum. Von der Bergbäuerin über Bergsteigerinnen bis hin zum Bild der Frau in der Werbung werden zahlreiche spannende Exponate zusammengetragen. Einiges stelle ich hier vor. – Wer die Ausstellung verpasst hat, dem empfehle ich als Alternative das Buch „Frauen im Aufstieg“. Es ist bei Edition Raetia erschienen und diente als Grundlage für die Ausstellung. NACHTRAG – Die erwähnte Ausstellung ist vorbei. Das Buch kann man weiterhin kaufen!

Bizau Umgang Bregenzerwald

Umgang Bregenzerwald | Spaziergänge für Architekturliebhaber

Bregenzerwald. Beschauliche Dörfer, köstliches Essen, traditionelles Handwerk, Natur. – So einfach könnte man den Bregenzerwald, der zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört, beschreiben. Aber es wäre zu einfach. Die „Wälder “ sind ein besonderes Volk. Ob es an der Nähe zur Schweiz liegt oder an anderen Gegebenheiten. Ich weiß es nicht. Im Bregenzerwald  wirkt alles ein wenig niveauvoller, gründlicher konzipiert und zu Ende gedacht. Immer ist zu spüren, dass die Menschen hier eine besonders feste Bindung zu ihrer Heimat haben, Gewachsenes erhalten wollen, aber neuen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen sind. Ihr Talent, altes Mauerwerk mit moderner Architektur zu verbinden, ist beispielhaft und wird weltweit gelobt. In der Küche halten traditionelle Rezepte und Zutaten Einzug in die Haubenrestaurants. Das holzverarbeitende Gewerbe spielt eine große Rolle, aber auch dem Tourismus ist ein guter Teil des Wohlstandes dieser Region zu verdanken. So ist wohl auch der „Umgang Bregenzerwald“ entstanden. Zwölf Spaziergänge durch dreizehn Bregenzerwälder Dörfer, die den Besucher hautnah mit Gebäuden, Besonderheiten der Landschaft, regionalem Handwerk,  Kunst und kulturellem Erbe in Berührung  kommen lassen.

Frau Kaufmann - Egg

Frau Kaufmann | Egg – So kocht die Wälderin

Bregenzerwald. Egg. „Kommt hoch!“ ruft eine Stimme nachdem wir mehrfach „Hallo“ in den Hauseingang gerufen haben. Wir treten durch die halb offene Türe des Gasthaus Engel. Rechts geht es in den kleinen Verkaufsraum von Frau Kaufmann und links eine steile Holzstiege empor. Die Kochschule befindet sich im oberen Stockwerk. Dort steigen wir hinauf. Karin spült sich die Hände ab, schiebt die Ärmel des T-Shirts nach oben und noch während sie sich das Wasser von den Händen schüttelt, begrüßt sie uns mit einem: „Hallo! Was treibt Euch denn hierher? Möchtet Ihr einen Kaffee?“

Moore Krumbach | Genusswandern im Bregenzerwald

Krumbach. Bregenzerwald. Leichtes Nieselwetter ist angesagt 5.00 Uhr aufstehen Pflicht, um 6.00 Uhr morgens am vereinbarten Treffpunkt zu sein – Die Voraussetzungen für die Moorwanderung durch die Moore Krumbach bedeuten eine kleine Härte. So früh raus. Och nee. Aber die Wirtsleute im Gasthof Krone Hittisau haben ein Auge auf mein Wohlergehen, lassen mich nicht ohne Kaffee und Frühstücksapfel aus dem Haus und so ist alles halb so schlimm. Vor dem Adler in Krumbach (das ich schon durch die originellen Bus-Stops kenne) versammelt sich eine Truppe von ca. 20 Personen. Junge und ältere sind dabei. Alle mit Wanderschuhen und regenfester Kleidung ausgerüstet. Es kann losgehen. Petra ist unsere Moorführerin. Sie lebt in der kleinen Gemeinde inmitten des Bregenzerwaldes und ist eine von mehreren Ortskundigen, die diese naturkundlichen Führungen ins Moor anbieten.

Ingo Metzler mit Ziege - naturhautnah

Ziegenmolke und Panorama: Bergbauernhof Metzler im Bregenzerwald

Bregenzerwald/Egg. „Man muss ein Problem lösen, wenn es da ist.“ So einfach kann man Dinge betrachten. Und so nüchtern und ambitioniert hat Ingo Metzler seinen landwirtschaftlichen Betrieb inklusive einer Kosmetiklinie aufgebaut. Sein Bergbauernhof, die Metzler Käse und Molke GmbH, befindet sich in einer traumhaft schönen Landschaft inmitten  des Bregenzerwaldes in Vorarlberg. Untergebracht in einem modernen Produktionsgebäude und klassisch landwirtschaftlicher Hofarchitektur ist hier in Egg über die Jahre ein sehr außergewöhnlicher und beispielhafter Betrieb entstanden. Wir haben Ingo Metzler im Mai 2014 besucht.  Es wird Zeit, ihn endlich einmal vorzustellen.  

150 Jahre Piz Buin | Im Schatten des Matterhorn

Als sich am 14.Juli 1865 bei der Erstbesteigung des Matterhorns (4478 m) eine gewaltige Tragödie ereignete, bei der mehrere Männer der Seilschaft zu Tode kamen, prägte sich diese tief in das Gedächtnis der Menschen ein. Nicht zuletzt, weil das Bild des Alpinismus mit der markanten Silhouette dieses Berges eng in Verbindung gebracht wird.

Busstop Krumbach - Japanischer Beitrag

BUS:STOP Krumbach – ungewöhnliche „Wartehäusle“ im Bregenzerwald

Bregenzerwald. Krumbach. Auf den Bus warten, ist in der Regel unspektakulär. Neugierig von Haltestelle zu Haltestelle zu pilgern, das wird selten empfohlen. Anders ist das im kleinen Ort Krumbach im Bregenzerwald, in dem die Wartehäuschen von den Krumbachern liebevoll „Wartehüsle“ genannt werden. Dort haben sich Ortsansässige, heimische Architekturbüros und Handwerker aus der Umgebung  etwas Besonderes für den Öffentlichen Nahverkehr ausgedacht. Vorarlberg ist bekannt für moderne, zeitgemäße und innovative Architektur. Aber auch hier steht nicht immer Geld für große öffentliche Gebäude zur Verfügung. Also hat man in Krumbach eine besonders witzige und sehr charmante Lösung ersonnen. Sieben Architekten aus unterschiedlichen Ländern wurden eingeladen, einen Urlaub in Krumbach zu verbringen. Als Gegenleistung bat man jeden von ihnen, ein Wartehäuschen zu entwerfen. Ortsansässige Architekturbüros und Handwerker setzen die Entwürfe in hoher handwerklicher Qualität um. Was herausgekommen ist, lohnt den Besuch! Ich stelle die sieben originellen Haltestellen hier vor: Hinfahren lohnt! Busstop Krumbach

Leuchte von Anna Claudia Strolz

Strolz Leuchten – Eine Wälderin zwischen Tradition und Moderne

Andelsbuch/Bregenz. Es ist ein sonniger Morgen im Mai, als wir den Werkraum in Andelsbuch besichtigen. Die Sonne flutet den großen hellen Raum mit den Schaufenstern Bregenzerwälder Handwerker. Raumausstatter, Tischler und eine Leuchten-Designerin stellen im Werkraum ihre Produktpalette zur Schau. Anna Claudia Strolz kommt gut gelaunt auf uns zu. Dabei hätte die junge Geschäftsfrau und Strolz-Leuchten-Designerin einen guten Grund angespannt zu sein. In wenigen Wochen wird ihr neues Ladengeschäft in Bregenz eröffnet und gleichzeitig ist sie Mutter von drei Kindern und fertigt einen Teil ihrer hier ausgestellten Modelle selbst an. Im Werkraum Bregenzerwald sind Strolz-Leuchten von Anfang an (also seit 2013) vertreten. Ambitioniert schildert sie uns ihren Werdegang und zeigt stolz „ihr“ Schaufenster in dieser riesigen, überdimensionalen Vitrine Bregenzerwälder Handwerks. → Werkraum Bregenzerwald – Handwerkskultur, Schaufenster und Treffpunkt ←

Werkraum Andelsbuch - Bregenzerwald

Werkraum Bregenzerwald – Handwerkskultur, Schaufenster und Treffpunkt

Andelsbuch. Manchmal liegt Österreich ganz nah an Hamburg. Letzte Woche zum Beispiel. Ich bummele durch Ottensen und entdecke in einem Restaurant den unten abgebildeten Stuhl. Ich kenne ihn gut, denn bei meinem letzten Besuch in Vorarlberg habe ich mich spontan in ihn verliebt. Wo, das erzähle ich mit den folgenden Bildern.

Käsekeller Bregenzerwald

Käsekeller Bregenzerwald – Tradition und moderne Technologie in Lingenau

Lingenau. Kellerhöhe 7 m. Kellerlänge 70 m. Kapazität: 32.500 Käselaibe auf Fichtenholzbrettern. Die Eckdaten des Käsekellers des Bregenzerwaldes am Ortseingang von Lingenau klingen beeindruckend. Noch spannender wird es, wenn man selbst vor den meterhohen Regalreihen steht und auf die Käselaibe schaut.

Restaurant s’Ernele – Zu Gast bei den Metzlers im Schiff – Hittisau

Hittisau. Bregenzerwald.  Typische Wälder Architektur, ein Verbund aus Tradition und Moderne, viel Holz, viel Glas. Mehr nimmt man zunächst nicht wahr, wenn man das Romantikhotel Schiff in Hittisau an der Straße liegen sieht. Dabei steckt hinter den Mauern weit mehr als ein modern geführtes Familienhotel. Wir nehmen den Weg über die Terasse und stehen in einer wunderschönen Ladenwirtschaft, in der es neben den Produkten aus der Region vor allem einen köstlichen Mittagstisch gibt. Wir sind im s’Ernele – zu Gast bei der Familie Metzler.

Maßgeschneidert für die Wälderin – Juppenwerkstatt Riefensberg – Bregenzerwald

„Maßgeschneidert für alle Wälder“ steht auf einem Plakat des öffentlichen Landbus im Bregenzerwald. Darunter strahlt eine Frau in Tracht. Sie trägt das Kleid der Wälderin: eine schwarze „Juppe“ aus Leinen. Was  spielerisch eingesetzt ist, hat einen bedeutsamen Hintergrund. Die Juppe ist eines der wenigen traditionellen Kleidungsstücke, welche noch vom ersten bis zum letzten Schritt von Hand angefertigt werden. Das Leinen wird gefärbt, appretiert, geglästet (glänzend gemacht), gefältelt und dann von Hand zum Kleid genäht. Und: es wird tatsächlich auf Maß angefertigt. Ausschließlich für eine Wälderin. Das Recht, eine solche Juppe zu erwerben und zu besitzen, obliegt nur einer echten Wälderin. Ausnahmen werden nicht gemacht. Blut zählt mehr als Geld und wenn man den Schilderungen zuhört, dann möchte man dies sofort glauben. Niemanden sonst beliefern die geschickten Kunsthandwerkerinnen der Region, die ihr Wissen in der Juppenwerkstatt Riefensberg freundlich den Besuchern weitergeben. Und dadurch ist dieses Kleidungsstück  etwas besonderes: maßgeschneidert für die Wälderin, die ihre Juppe ein Leben lang trägt und mit Glück sogar an ihre Kinder vererbt.

Gasthaus Engel – Hard bei Bregenz

Wer vom Bodensee in Österreich berichtet, nennt meistenfalls Bregenz. Das ist nicht schlecht, aber ab und an lohnt es, ein paar Schritte weiter zu wandern. So ist es auch hier. Auf der Weiterfahrt Richtung Schweizer Grenze, gelangt man binnen weniger Minuten nach Hard. Der kleine Ort ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Bodenseeregion. Wir verbrachten hier eine Nacht im schönen Hotel am See und speisten im Gasthaus Engel, welches ich kurz vorstellen und empfehlen möchte. Das Gasthaus Engel liegt zentral im Ortskern von Hard. Es ist mit einer Tradition von 400 Jahren das älteste Wirtshaus im Ort. Nicht immer war es ein Gasthaus. Versammlungsort, Schule und Post – immer wieder änderte sich die Bestimmung des Gebäudes und wurde mehrfach durch Brände torpediert. Heute findet man ein modernes Ambiente vor. Der Gastraum ist groß und wurde neben den normalen Tischen mit gemütlichen Nieschen, in denen es kuschelige Eckbänke gibt, ausgestattet. Die Küche arbeitet mit einheimischen Produkten. So kommt das Fleisch vom Arlberg und die Früchte und Gemüse aus der Bodenseeregion. Auch Fisch stand auf der …

Ziegen, Schnaps und sehr viel Berg – Kurzreisen nach Vorarlberg und Tirol

„Danke“ murmelt mein Nachbar freundlich und stürmt an mir vorbei. Zwei Stockwerke muss er rauf. Beide Hände sind frei. Ich trottel mit meinen drei Gepäckstücken hinterher in meine Hamburger Wohnung im vierten Stock. Auf den Treppen nach oben ist Zeit die Gedanken 48 Stunden zurück ziehen zu lassen. Da stand ich vor dem Lift des Parkhotels von Hall in Tirol. „Ich bring sie fix hoch.“ Der ältere Herr, der eigentlich anderes zu tun hatte, schnappt meinen Rollkoffer und steht sofort im Lift. Ein paar freundliche Worte und schon bin ich mit Sack und Pack auf meinem Zimmer. Willkommen in Österreich! Diese Gastfreundschaft kann süchtig machen.

Hotel am See – Hard bei Bregenz/ Vorarlberg

Vorarlberg. Hard. Am Sonntagabend ist es in Hard ausgesprochen ruhig. Die Abendsonne leuchtet über dem Bodensee und spendet neben Wärme ein wunderbares Licht. Die letzten Wochenendausflügler kehren heim. Die in der nahen Ferne sichtbaren Berge sind noch ein wenig schneebedeckt. Es ist nicht weit von hier bis in die Schweiz und den Bregenzerwald. Wir fahren von Bregenz kommend Richtung Schweizer Grenze und biegen in Hard in die Uferstraße ab. Kurz vor dem See schimmert die Metallverkleidung des Hotel am See golden in der Sonne. Das Hotel ist jung. Erst 2011 wurde es eröffnet.

Intersky-Verbindung Hamburg – Bodensee. Bequem in die Alpen und zurück!

Es ist Mittag, als ich in einem Bio-Supermarkt am Rande Hamburgs in eine Schüssel mit Kartoffelchips lange. „Lecker!“ stelle ich fest und drücke ein paar davon meiner Begleitung in die Hand. Wr sind uns einig. Die schmecken! Vier Stunden später, sitze ich in der S-Bahn zum Flughafen Hamburg. Es ist kurz nach sechs. Um 20.15 Uhr geht mein Flieger nach Friedrichshafen am Bodensee. Ein wenig aufgeregt bin ich, denn von der Vorarlberger Fluggesellschaft Intersky, die einige innerdeutsche Flüge anbietet, hatte ich vorher nichts gehört. Und besonders mutig bin ich im Testen kleinerer Fluggesellschaften nicht. Die Gepäckabgabe klappt freundlich und schnell. Einen Sitzplatz hatte ich online am Vorabend gesichert. Im Flieger muss ich lachen. Die freundlichen Stewardessen verteilen wahlweise Chips, Kekse oder Brownies. Statt 0815-Staubvariante erhalte ich die köstlichen Kartoffelchips aus dem Bio-Supermarkt vom Mittag. Cool! Auch der Weißwein schmeckt. Im Bordjournal lese ich, dass die Chipsfabrik erst 2012 gebaut wurde und dass es sich um Kesselchips handelt. Diese Chips werden durch ein spezielles Backverfahren so cross. Produziert werden sie da, wo ich hin will: im …

Schobel getrocknete Äpfel Weirouge

Schobel – Von Saubirnen zu Höchstgenuss

Höchst. Vorarlberg. „Wir verarbeiten hier nur allerbeste Lackware, wenn Sie verstehen, was ich meine.“ Ja! Ich verstehe. Es ist der Satz, der die hingebungsvolle Arbeit von Harald Schobel, seine Leidenschaft für seine Produkte, von der getrockneten Bodensee-Erdbeere, über eingelegte „Schwarze Nüsse“ bis zum selbstgebrannten „Subirer“, wohl am vollkommensten beschreibt. Er ist eine beeindruckende Persönlichkeit.  Ein Vorarlberger, der als Werkzeugmacher seinen Berufsweg begann, über den Vater an die Schnapsbrennerei herangeführt wurde und nun ab Hof (mit angrenzender Streuobstplantage)  Edelbrände und selbst produzierte regionale Trockenfrüchte verkauft. Die Ware, unter dem Label „Schobel Höchstgenuss“ am Markt eingeführt, ist  qualitativ so hochwertig, dass auch Haubenköche aus dem Umland gerne bei Schobel kaufen.

Frauenmuseum Hittisau

Der Bregenzerwald überrascht: Frauenmuseum Hittisau

Bregenzerwald. Hittisau. In Hittisau, einem kleinen und beschaulichen Ort im Bregenzerwald, bin ich unlängst auf eine Merkwürdigkeit gestoßen, die eventuell gar nicht so sonderbar ist. Die Menschen in dieser Region erscheinen mir ausgesprochen aufgeschlossen, die Frauen modern und von einer ungewöhnlichen Willensstärke geprägt. Das erklärt vielleicht, wieso hier das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs  entstehen konnte.

Modernes Gastgewerbe im Bregenzerwald: Hotel Krone – Hittisau

Bregenzerwald. Hittisau. Aus dem Bregenzerwald nahm ich eine Erkenntnis mit, die so nicht vorhersehbar war: Alice Schwarzer und ich können einer Meinung sein. Am selben Tag und am selben Ort, wenngleich wir uns nur knapp nicht über den Weg gelaufen sind. Ein Eintrag im Gästebuch des Hotels gibt davon Zeugnis und bestätigt: in die Krone in Hittisau würden wir beide wieder gehen.

Vorarlberg – Das bescheidene Juwel

Vorarlberg. Beim Reisen ist es manchmal wie mit der Liebe. Man begegnet sich mehrfach und nichts passiert. Man quert einen Landstrich, findet ihn schön. Dabei bleibt es. Dann, mit etwas mehr Zeit und Muße, erkennt man plötzlich, da ist mehr als gedacht. Man wird neugierig und mit ein wenig Glück,  verliebt man sich. Es entsteht der Wunsch mehr zu entdecken. Und genau das, könnte sich so in der Region Vorarlberg, dem kleinsten Bundesland Österreichs abspielen!