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Rezept | Wiesen-Kräuter-Saft – Das Berggetränk als Stadtversion

Wiesenkräutersaft Hotel Miramonte

Bei meinen Besuchen in den Bergen faszinieren mich immer wieder die zahlreichen frischen Kräuter, denen man in den Alpenregionen praktisch vor der Haustür auf Schritt und Tritt begegnet.  Wie mir auffällt, landen sie sehr oft direkt von der Wiese auf dem Tisch und das finde ich genial.

Als Kräutertee, zum Würzen oder in zahlreichen Heiltinkturen – frische Kräuter werden nahezu überall verwendet: auch in der alltäglichen Küche finden sie immer öfter eine selbstverständliche Verwendung. Einen besonders erfrischenden Wildkräuter-Wiesensaft habe ich an einem Morgen beim Frühstück im Hotel Miramonte in Bad Gastein entdeckt. Ich möchte ihn Euch heute hier vorstellen.

→ Recharge mit Wiesenkräutersaft – Das Hotel Miramonte in Bad Gastein ←

Wie der Saft genau gemacht wird, habe ich nicht erfragt, habe aber zuhause eine Variante für Großstadtmenschen kreiiert, die jeder superleicht nachmachen kann. Wer die Chance auf eigene Kräuter von der Wiese hat: raus mit Euch. Es lohnt sich!

Kräuterwanderung Bizau Vorarlberg

Wiesenkräutersaft

Saft aus Wiesenkräutern – Rezept

Die Zutaten sind übersichtlich und immer variierbar.  Ich habe verwendet

ca. 8 Stengel frische Minze, etwas Thymian, etwas glatte Petersilie, Zitronenmelisse und etwas Kerbel.

Außerdem benötigt man Apfelsaft, klares Wasser und einen Mixer.

Kräuter für Wiesenkräutersaft

Die Kräuter werden von den Stielen gezupft und ohne viel Aufwand in den Mixer gegeben. Wer es kalt mag, dem empfehle ich ein paar Eiswürfel hinzuzugeben. Außerdem kann man einen Spritzer Zitronensaft ergänzen.

Ich habe zusätzlich ein großes Glas Wasser in den Behälter geschüttet und alles auf höchster Stufe gemixt, bis die Kräuter trinkbar zerkleinert waren. (Zu große Schnipsel kratzen unangenehm im Hals…)

Nun füllt man nach persönlichem Geschmack mit Apfelsaft und Wasser auf. Ich empfehle es erst einmal mit weniger Apfelsaft zu testen, da so der Geschmack besser herauskommt. Ganz ohne schmeckt es mir allerdings auch nicht.

Zucker würde ich ausdrücklich nicht hinzufügen. Der Wiesensaft schmeckt ohne eindeutig besser und gesünder ist es sowieso.

Wenn man das Getränk einen Moment im Kühlschrank stehen lässt, setzen sich die Kräuter ab. Dann einfach noch einmal schütteln. Auch der Schaum, der sich ganz am Anfang durch Mixen und Umfüllen ergibt ist ganz normal.

Erfahrungsberichte und Tipps sind wie immer in den Kommentaren willkommen.


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Charis

Travelblogger, Journalist, Online-Shopmanager bei wohlgeraten.de – blog.wohlgeraten
Ich bin Charis, Inhaberin von Wohlgeraten | Wir lieben Berge! Das ist mein Blog. Ich berichte über Reisen und Erlebnisse unterwegs - vielfach in den Alpen oder in Bergregionen, über Handwerk und Traditionen, lasse mir in den Kochtopf schauen oder teile Erfahrungen, die ich im Alltag mit Wohlgeraten mache.
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3 Kommentare

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    Hannelore Riedl sagt

    Wir mischen manchmal Mangold zwischen die Kräuter. Das schmeckt übrigens auch gut.
    Schöne Fotos Charis!

  2. Avatar

    Saisonale Kräuter bringen Abwechslung: Sehr zu empfehlen im Frühling ist ein Bärlauchsaft – etwas Salz und Olivenöl hinzufügen. Auch frisches Radischengrün lässt sich verarbeiten mit Zitrone und einer winzigen Peperoncino-Schote (Kerne vorher entfernen!). Vielleicht schade um den Wein – aber Minzblätter mit einem trockenen Weißwein macht sich gut. Der Fantasie und den Geschmäckern sind keine Grenzen gesetzt, etwa bei Tomaten-Basilikumsaft mit Salz und Wasser.
    Andreas

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    Margit Liebmann sagt

    Hallo liebe Charis, schön das es Deinen Block gibt. Ich lese ihn immer als erstes, wenn Nachricht von Dir im Postfach ist. Ich liebe Österreich und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg ! Margit aus Tübingen

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