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Vom Feld auf den Tisch: Einfaches Rezept für Kürbis-Apfel-Marmelade

Rezept für Kürbis-Apfel-Marmelade

Essen bedeutet für mich meistens auch Reisen im Kopf. Kaum habe ich einen bestimmten Geschmack auf der Zunge, wandern meine Gedanken in die Ferne, an den Ort, als es so oder so ähnlich geschmeckt hat. Eine kleine Pause vom Alltag, die mich temporär in die Berge oder manchmal auch bis Japan bringt. Ganz schön praktisch :)

Zuhause schmeckt’s anders

Nun kennt fast jeder die Situation: im Urlaub gekaufte Lebensmittel schmecken zuhause plötzlich ganz anders oder eben gar nicht. Das ist bei mir genauso. Ich habe es oft probiert. Es funktioniert nicht. Wenn ich mich zuhause an die Ferien erinnern will, dann koche ich besser selbst und zwar so, wie es in meiner Erinnerung geschmeckt hat.

Eines dieser geschmacklichen Urlaubserlebnisse ist diese Kürbis-Apfel-Marmelade, die wir im Sommer in der Schweiz zum ersten Mal gegessen haben. Diana, unsere Vermieterin im historischen Ferienhaus „Hüs üf der Flüe“ in Ernen hatte uns ein Glas davon hingestellt. Die Konfitüre wird im Ort auf einem Bio-Bauernhof eingekocht und dann in einem kleinen Dorfladen verkauft.

Einige Bilder sieht man oben. Mehr über das Ferienhaus steht in diesem Artikel: → Architektur, die Sehnsüchte weckt – Traum-Ferienhäuser in den Alpen ←

Ich habe mich daran erinnert, als wir am vergangenen Wochenende auf dem Land waren und Unmengen an Kürbissen auf den Feldern lagen. Natürlich habe ich den Bauern welche abgekauft und mit nachhause genommen. Mein Vorteil: zuhause auf dem Balkon stand außerdem noch eine große Stiege Bio-Äpfel aus Südtirol und so konnte ich gleich loslegen.

Kürbis-Apfel-Marmelade mit Ingwer – superleicht zu kochen

Die Kürbis-Apfel-Marmelade ist extrem leicht zu kochen, schmeckt mit einem Stück Ingwer ein wenig exotisch und ist auch in Kombination mit Ziegenkäse oder Camembert eine super Kombination. Probiert es aus.


Zutaten für Kürbis-Apfel-Marmelade

ca. 1,3 kg gesäuberten und geputzten Hokkaido-Kürbis
0,7 kg geschälte und vom Kerngehäuse befreite Äpfel
2 x 500 g Gelierzucker (2:1) (Nimmt man von Kürbis und Apfel die Hälfte, reicht auch eins.)
Frisch gepresster Saft von einer Orange
Frisch gepresster Saft einer Zitrone
ca. 5 cm Ingwerknolle
Zimt, Nelken (beides gemahlen)


Zubereitung der Konfitüre

Alle Zutaten gründlich waschen. Den Kürbis zerteilen, Kerne entfernen, in Würfel schneiden. Ich habe ihn nicht geschält. Das ist Geschmacksache. Dann genauso mit den Äpfeln verfahren. Schälen, vom Kerngehäuse befreien, in grobe Stücke schneiden.

Alles in eine große Schüssel geben, mischen. Gelierzucker im Verhältnis 2:1 dazu geben, also halb so viel Zucker, wie Fruchtfleisch verwenden. Eine bis zwei Stunden so durchziehen lassen. Den Zitronensaft schon hinzufügen.

Dann alles in einen großen Topf geben. Den Saft der Orange und den klein geschnittenen Ingwer unterheben. Außerdem Zimt und Nelken oder was Euch an Gewürzen lieb ist.

Etwas Wasser hineingeben, etwa 200 ml. Es kann auch Apfelsaft sein.

Alles aufkochen und dann bei geringer Hitze so lange köcheln bis der Kürbis weich ist. (Das dauert einen Moment.) Darauf achten, dass nichts anbrennt.

Vom Herd nehmen. Mit dem Pürierst gut durchixen. Es sollten wirklich keine Stücke mehr drin sein.

In heiß ausgespülte Gläser füllen und umgestülpt auskühlen lassen.

Schmeckt super auf Frischkäse mit ein paar Nüssen dazu. meine Favoriten sind aktuell Paranüsse und Cashews.

→ Das Rezept als PDF zum Herunterladen ← Blog Wohlgeraten – Tirolerin

Kürbis-Apfel-Marmelade

Rezept für Kürbis-Apfel-Marmelade

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Charis

Freie Journalistin, Reisebloggerin, Social Media und PR für Hotels und Destinationen bei Charis Stank – wohlgeraten.de – blog.wohlgeraten.de
Der Alpenraum ist in seiner Vielfältigkeit schier unerschöpflich. Kaum hat man ein Tal bereist, warten hinter den Bergen schon neue Abenteuer. Ein Puzzlespiel, bei dem es fast unmöglich erscheint,es ausreichend und umfassend zu beschreiben. Ich habe es mir dennoch zur Aufgabe gemacht und berichte auf blog.wohlgeraten über Land und Leute, Wanderungen, gute Küche, Architektur und vieles mehr.
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Der Alpenraum ist in seiner Vielfältigkeit schier unerschöpflich. Kaum hat man ein Tal bereist, warten hinter den Bergen schon neue Abenteuer. Ein Puzzlespiel, bei dem es fast unmöglich erscheint, es ausreichend und umfassend zu beschreiben. Ich habe es mir dennoch zur Aufgabe gemacht und berichte auf blog.wohlgeraten über Land und Leute, Wanderungen, gute Küche, Architektur und vieles mehr.

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