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Rückkehr eines Klassikers: Neueröffnung des Stammhauses des Museum für Gestaltung Zürich

Einladung Wiedereröffnung Museum für Gestaltung Zürich

Das →Züricher Museum für Gestaltung im Toni-Areal habe ich erst vor kurzem hier vorgestellt. Wie beschrieben, handelt es sich dabei um eine Außenstelle des Museums. Die ursprünglichen Ausstellungsräume befanden sich bis zum Februar 2018 im Umbau. Inzwischen sind die alten „neuen“ Räume fertiggestellt und am Wochenende 2./3. März 2018 wird es ein großes Fest zur Wiedereröffnung gefeiert.

Vielleicht ein angemessener Grund, schon bald mal wieder nach Zürich aufzubrechen.

Zürich – Brücke über die Limmat

Das neue alte Haus

Drei Jahre war das Stammhaus des Züricher Museums für Gestaltung in der Ausstellungsstrasse 60 für die Umbaumaßnahmen geschlossen. Nun erhielt das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1933 eine umfangreiche Frischzellenkur.

Die ursprünglich von den Architekten Adolf Steger und Karl Egender geplante Ausstellungshalle mit ihren charakteristischen Stützen wurde durch das neue →Architektenteam Ruggero Tropeano vorsichtig zurückgebaut und einer zeitgemäßeren Interpretation des Museumsbetriebs zugeführt. Eine zwischenzeitlich eingezogene Decke wurde entfernt und durch das alte Doppelgeschoss ersetzt. Der in den siebziger Jahren eingebrachte Boden wurde entfernt.  Nun stehen dem Museums-Besucher 1720 m² moderne Ausstellungsfläche zur Verfügung, die in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt sind.

♥ Das Museum in der Pfingstweidstraße / Toni Areal bleibt erhalten, sodass der Kunst- und Designinteressierte zukünftig zwei spannende Anlaufstellen für einen Besuch in Zürich hat.

Ausstellungsflächen im Museum für Gestaltung Zürich

Collection Highlights im Untergeschoss

Am neuen alten Standort im Stammhaus ergibt sich nun erstmals die Möglichkeit, dauerhaft die Schätze der international bedeutenden Sammlung zu zeigen. Für die Besucher bedeutet das:  ca. 2000 Exponate aus den Bereichen Kunstgewerbe, Grafik, Plakat, Textil sowie Möbel- und Produktdesign können besichtig werden. Hauptsächlich handelt es sich hier um Alltagsgegenstände, die im Laufe der Zeit zusammengetragen wurde. Einen kleinen Ausschnitt davon konnte man bereits im Toni Areal besichtigen, aber dort waren es eben nur wenige Teile.

Ideales Wohnen im Untergeschoss

Ebenfalls im Untergeschoss untergebracht sind sieben Musterzimmer, die ein Bild unterschiedlicher Wohnstile des 20. Jahrhunderts zeichnen. Sie präsentieren die wichtigsten Tendenzen im Schweizer Möbeldesign der Moderne und zeichnen die sich wandelnden Lebens-stile nach.

Ausstellung Oïphorie in der doppelgeschossigen Halle

Im Zentrum des Gebäudes, der nun wieder doppelgeschossigen Halle, ist Raum für wechselnde Ausstellungen. Gestartet wird mit raumgreifenden Installationen des Westschweizer Designbüros atelier oï, die sich bewegende Objekte in blaues und oranges Licht tauchen und den Geruch von Zedernholz im Raum verströmen. Ein Erlebnis, das alle Sinne ansprechen dürfte.

Swiss Design Lounge

Wer sich nach dem Museumsbesuch erholen möchte, kann in der Swiss Design Lounge eine Pause einlegen. In Schweizer Möbelklassikern kann man den Blick auf den anschließenden Park genießen und danach noch durch einen Ausschnitt der größten Plakatsammlung der Welt schlendern.

 

Das Museum für Gestaltung Zürich beheimatet insgesamt fast 500 000 Objekte. Damit dürfte gesichert sein, dass hier für jeden Geschmack, das Passende dabei ist.


Museum für Gestaltung Zürich

museum-gestaltung.ch
Ausstellungsstr. 60
CH 8061 Zürich
Öffnungszeiten Dienstag – Sonntag 10–17 Uhr, Mittwoch 10–20 Uhr
Eintrittspreise CHF 10/8 (ermässigt) CHF +2 für Kombiticket (beide Standorte)


 

Museum für Gestaltung Zürich – Jahresprogramm 2018

 

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Charis

Travelblogger, Journalist, Online-Shopmanager bei wohlgeraten.de – blog.wohlgeraten
Ich bin Charis, Inhaberin von Wohlgeraten | Wir lieben Berge! Das ist mein Blog. Ich berichte über Reisen und Erlebnisse unterwegs - vielfach in den Alpen oder in Bergregionen, über Handwerk und Traditionen, lasse mir in den Kochtopf schauen oder teile Erfahrungen, die ich im Alltag mit Wohlgeraten mache.
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