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Kräuterworkshop in Tirol im heimischen Garten

Kräuterpause – Einfache Wildkräuter-Rezepte aus dem Kufsteinerland

Stillstand oder neue Wege gehen? Diese Frage hat sich in der Zeit der Corona-Pandemie das Team des Tourismusverbandes im Kufsteinerland gestellt und Ende vergangener Woche Journalisten zu einem ungewöhnlichen Online-Workshop eingeladen. Eine Kräuterpause. Mit eigens zugesandtem Kräutertee, Tiroler Waldhonig und Informationsmaterial mache ich es mir an einem Vormittag in der heimischen Sonne bequem und kann so aus der Ferne dem Kräuter-Workshop beiwohnen. Eine im ersten Moment ungewohnte Situation. Nach einer kurzen Begrüßung, die Eisheiligen haben Kufstein gerade fest im Griff, geht es von einem schnelle Sprint durch die Umgebung  hinein in das warme Büro des Tourismusverbandes.  Dort warten verschiedene Akteurinnen aus der Region, die wir nun mittels Zoom-Konferenz bei ihrem Treiben beobachten. Vor unseren Augen werden verschiedene Produkte aus Wildkräutern hergestellt. Wir können Fragen stellen, Notizen werden gemacht. Der Geruch der frischen Kräuter bleibt uns verwehrt. Und natürlich fehlt die Kräuterwanderung im Vorfeld. – Tirol und das Kufsteinerland lassen sich nun mal nicht per Knopfdruck tausende Kilometer weit übertragen. Am Ende hat jeder von uns einen Eindruck gewonnen, welche Vielfalt und welche natürlichen Schätze in …

Teler anrichten

Tomatensuppe mit Basilikumklößchen – Rezept für die italienischen Momente im Leben

Eine leichte und sehr aromatische Tomatensuppe, lässt sich aus wenigen Zutaten, vielen Tomaten und Basilikum zubereiten. Wie so viele Rezepte schreibe ich auch dieses auf, um von allen Orten der Welt stets leicht darauf zugreifen zu können. Für Euch gibt es das Rezept am Ende als PDF zum Herunterladen. Selbstverständlich freue ich mich wie immer, falls Ihr Variationen dazu habt.  – Gekocht haben wir die Tomatensuppe im → Ferienhaus Casa Castello in den Hügeln der Langhe. Ganz am Schluß zeige ich ein paar Fotos vom Markt in Dogliani. ♥ Vorteile der Suppe: einfache Zutaten, schnell fertig, gut vorzubereiten, geeignet für viele Gäste (die Klößchen dann am Vortag zubereiten und die Mengen multiplizieren), schmeckt auch noch am nächsten Tag… Also los.

Bozner Soße zum Spargel

Südtiroler Rezept: Bozner Soße zum Spargel

Wein, Äpfel, Speck: Südtirols Vorratsschränke sind prall gefüllt und viele dieser Gaumenfreuden können ganzjährig verkostet werden. Beim Spargel ist das anders, denn die edlen weißen Stangen mit den zarten Spargelspitzen gehören zu den Gemüsearten die „Saison“ haben. Je nach Wetterlage kann man sie von Ende März/Anfang April bis in die zweite Junihälfte (bei uns in Deutschland traditionell bis 24. Juni) essen. Danach ist die offizielle Saison vorbei. Frisch schmeckt Spargel am besten. Nur im Notfall sollte man auf Ware zurückgreifen, die tagelang im Lkw gefahren wurde, um dann weitere Stunden im Supermarktregal zu liegen. Der Bauer aus der Region freut sich im übrigen auch, wenn man bei ihm kauft. – Liebhaber des edlen Gemüses sollten sich die Gegend um Bozen unbedingt fett markieren, denn gerade in Südtirol schmeckt der Spargel besonders gut und hat hier Tradition.

Tarte - Holzbrett von raumgestalt

Vegetarische Gemüseschnecken-Tarte | Rezept

In der aktuellen Zeitschrift Land und Berge  blieb ich wie so oft an den Rezepten hängen. Eins hat es mir aus optischen Gründen besonders angetan und ich habe es nachgemacht. Das Rezept stelle ich Euch unten vor, wenngleich ich es ein wenig abgewandelt habe. Das Rezept entstammt ursprünglich dem Buch „Bayrische Crossover Tapas“ und ist im BLV Buchverlag erschienen. „Gmiasschneckerl Paysanne“ hat die Köchin es genannt. Ich würde es wohl einfach Gemüseschnecken-Tarte nennen und schreibe Euch meine Zutaten auf. Das eigentliche Rezept gibt es im Buch, ist aber nicht so viel anders.  Alles was man braucht, ist ein wenig Geduld und Fingerfertigkeit, aber ansonsten ist es viel leichter, als es aussieht.

Frisch gesammelte Heidelbeeren

Aus Wildfrüchten: Heidelbeer- oder Blaubeer-Marmelade

Sommerzeit ist Beerenzeit und der Juli ist bekanntlich DER Monat für Blaubeeren. So machte ich mir kürzlich in den Bergen seit langem einmal wieder die Mühe auf normale Kulturheidelbeeren zu verzichten und im Wald selber zu pflücken. Und: es hat sich gelohnt. Nach knapp einer Stunde hatte ich ein ganzes Kilo zusammen. Nun war ich zwar etwas zerstochen und krumm von all der Bückerei, aber diese wilden Heidelbeeren schmecken tausendfach intensiver als Kultur-Heidelbeeren und das Blau auf der Zunge kennt nur, wer statt zu kultivierten zu wilden Früchten aus dem Wald greift.