Alle Artikel in: Lieblingsrestaurants

Lieblingsrestaurants – meine ganz persönlichen Favoriten

Brix 01 im Lidopark

Restaurant Brix 0.1 – Brixens „place to be“ im Lidopark

Brixen. Südtirol Die Bozner Fischbänke sind für ihre muntere Gastlichkeit weithin bekannt. Ein → Bummel durch die Stadt wird von vielen Gäste mit einem Besuch derselben gekrönt. Und überhaupt scheint Bozen dem kleineren Brixen um Längen voraus, wirkt es doch munter, modern und weltoffen durch Geschäfte, Museen und die perfekte Lage am Alpenrand. Doch wo kommen Fischbänke überhaupt her in einer Stadt, die inmitten der Berge liegt und wo es im Sommer gern über 30 °C heiß wird? Die Lösung, zumindest zum Teil, liegt etwas weiter nördlich in Brixen. Dort, am Fuße der Plose, wo Ende des 19. Jahrhunderts die Eisack noch ungestüm ins Tal rauschte, wurde nach einer Flussbegradigung eine der ersten Fischzuchtanstalten der Region errichtet. Schon bald darauf versorgte der See, den man noch heute im Brixener Lidopark besichtigen kann, die Menschen mit Regenbogenforellen, Bachsaiblingen, Tigerfischen oder Karpfen, die nicht zuletzt auch an den Fischbänken in Bozen über den Tresen gingen.

Restaurant Fromme Helene Wien

Wiener Kleinod – Restaurant Fromme Helene im 8. Bezirk

WIEN. Die Straßen im 8.Wiener Bezirk sind regennass. Es ist ungemütlich kalt. Keiner der Abende, die zum Bummeln durch die Gassen einladen. Eine Straßenbahn rumpelt vorbei. Schneereste liegen dreckig an den Gehsteigkanten. Durch die Fenster einer Eckkneipe sieht man voll besetzte Tische. Also nichts wie hinein. Wir werfen einen kurzen Blick auf die Karte, die mit gelben Stecknadeln lieblos in einen Kasten gepinnt wurde. Eine grelle Funzel taucht die Speisen der „Frommen Helene“ in ein bläuliches Licht. Was auf der Karte steht, lässt Gutes erwarten. Von Gulasch, Schnitzel und Tafelspitz ist die Rede, von Paradeisersoße und Erdäpfelpüree. Einladend klingt das schon!

Gerhard Satran - Stiftsschmiede Ossiacher See

Fisch auf den Tisch – Die Stiftsschmiede Ossiach

„Ich komme in die Hölle, denn im Paradies bin ich schon.“ Als Gerhard Satran von der Stiftsschmiede in Ossiach seine Mutter zitiert, schmunzelt er. Der vielbeschäftige Koch, dessen Telefon pausenlos vibriert während er mit uns unterwegs ist, stammt vom Faaker See in Kärnten und wie sehr er dieses Paradies liebt und schätzt, wird er uns in den nächsten Stunden zeigen. Auf einer Tour, die zu verschiedenen Produzenten in der Region Villach und dann in Satrans exklusives Fischrestaurant „Stiftsschmiede“ am Ossiacher See führt, erfahren wir viel über die Eigenheiten und besonderen Vorzüge der Genussregion Kärnten.

Terlan - Buschenschank Oberlegar

Buschenschank Oberlegar – Terlans bodenständige Seite

Hausgemachte Knödel, geräucherter Speck, Obst und Gemüse von heimischen Äckern: Liebhaber regionaler Spezialitäten besuchen in Südtirol am besten einen Buschenschank. Das Essen ist traditionell zubereitet und bodenständig und wird in den meisten Fällen von der Gastgeberfamilie serviert. Ein besonders empfehlenswerter Buschenschank befindet sich oberhalb von Terlan: der Buschenschank Oberlegar. Ich habe ihn im Mai 2017 besucht.

Batzenhäusl Bozen Tisch

Batzenhäusl Bozen – Südtiroler Küche trifft auf Craft Beer

Südtirol und Wein gehören zusammen, wie die Butter zum Brot. Zahlreiche Winzer laden mit guten Weinen und hervorragender bodenständiger Küche zum Genießen ein. Was aber, wenn man lieber Bier statt Wein trinkt? Wer nach Bozen reist, dem sei das Batzenhäusl empfohlen. Dieses urige Wirtshaus mit einer langen Tradition wurde 2012 zur Biermanufaktur.  Aus dem früheren Künstlertreffpunkt wurde ein Stadtbrauhaus. Nun kann man hier neben deftiger Südtiroler Küche selbstgebraute Biere genießen.

Menü Jacobs Restaurant Hamburg

Jacobs Restaurant – Hamburgs schönster Elbblick

Hamburg. Weiße Villen, Elblick und riesige Schiffe – es hat schon etwas Majestätisches, wenn man Hamburgs Elbchaussee stadtauswärts folgt. Zur Rechten passiert man den malerischen Jenischpark und uferseitig das beschauliche Teufelsbrück mit seiner kleinen Marina. All jene, die die Hausnummern mit der ungeraden Zahl an der Türe haben, haben das größere Los gezogen. Diese Grundstücke liegen direkt an der Elbe. Fährt oder spaziert man weiter, erreicht man Nienstedten und aus der umtriebigen Hansestadt wird unversehens ein gemütliches Dorf. Die Häuser sind niedriger, der Blick auf die Elbe etwas freier und um eine kleine rote Backsteinkirche stehen Bäume und Bänke. Es wird ländlich! Hier in Nienstedten am Elbufer befindet sich eines der schönsten und traditionellsten Hotels von Hamburg: das 1791 eröffnete Hotel Louis C. Jacob.

Menü Eat and Drink Krumbach

Die Moorwirte in Krumbach – Essen ist mehr als Hunger

Krumbach. Bregenzerwald. „Bleib doch bis Sonntag. Am Samstag gibt es in Krumbach ein tolles Moormenü.“ Ich zucke zusammen bei dem Wort Moor und beschließe rechtzeitig vom Forum Genuss Alpen abzureisen. – „Denken und genießen auf Vorarlberger Art“ wird hier versprochen, aber Moor habe ich schon einmal probiert. Man kann es essen. Das stimmt, aber…  Ich lehne dankend ab. Prompt kommt die Antwort: „Das hat überhaupt nichts mit Torf oder Schlamm oder Moormasse zu tun. Die 4 Moorwirte sammeln die tollen Produkte die das Krumbacher Moor hergibt (Moosbeeren, Pilze, wilde Moorkräuter, Eicheln für selbsgemachtes Eichelmehl, uvm) und halten dort ihre Moorschweine (Rasse Duroc) und verarbeiten diese in ihrer Küche weiter. Auch das Dexter Rind wird von einem der Moorwirte in Krumbach selbst gehalten.“ Ich stutze. Vielleicht doch? Und entscheide mich dafür. Ich bleibe!

Onkel Taa | Kaiserin Sissi und die Weinbergschnecken

Töll/Partschins | Südtirol.  – K.u.K. Museum Bad Egart lese ich auf einem Schild und denke: Oha, da tragen die Südtiroler ja wirklich mal wieder alles zusammen. Gerade sind wir von einem überraschenden Besuch im Schreibmaschinenmuseum Partschins zurück und nun soll hier, ca. 6 km von Meran entfernt, schon wieder eine solche Kuriosität lauern – ein Museum über die Zeit von Sissi und Franz? Der Neugier geschuldet, überqueren wir die Gleise der Vinschger Bahn und folgen einer winzigen Straße entlang der Etsch, die auf italienisch übrigens Adige heißt. Hier in etwa endet das Meraner Land. Das Vinschgau beginnt. Auf der einen Seite fließt also die Etsch, am Hang in einer eher feucht dunklen Ecke steht ein Haus und dahinter beginnen die Berge.

Stube Ida – Berggasthof am Vigiljoch

Lana. Südtirol. Auf der Terasse der Stube „ida“ wird das letzte Geschirr hereingetragen, die Schirme werden zusammengezogen und die Tische für den nächsten Tag zurechtgerückt. Die Mitarbeiter des Berggasthofes, die den Abend hier oben am Vigiljoch verbringen, werfen den einen oder anderen Blick hinaus in die Weite. Es wird still hier oben am Berg, denn das Vigiljoch, der Hausberg von Lana ist ein autofreies Erholungsgebiet. Die Tagesgäste sind mit der Gondelbahn ins Tal hinabgefahren oder gestiegen und die Besucher des Vigilius Mountain Resorts kommen erst später, um ein Abendessen in der gemütlichen Stube zu genießen.

Restaurant Sissi Meran – Im Himmel der Sterneköche

Südtirol. Meran. Es ist ruhig in den Laubengängen Merans, als wir an einem sommerlichen Abend im August fröhlich unserem Abendessen entgegen bummeln. Kurz hinter der Station des Sesselliftes nach Dorf Tirol, schlängelt sich die Tappeiner Promenade hangaufwärts. Von dort ist der Blick auf Meran besonders schön. Wir bleiben unten, denn kurz davor, in einem bescheidenen eierlikörfarbenen Flachbau, befindet sich das Restaurant Sissi des Italieners Andrea Fenoglio. Der Tisch ist für 20.00 Uhr reserviert und obwohl der Abend ruhig und gelassen scheint – bereits kurz vor acht sind hier alle Tische voll besetzt.

Restaurant-Tipp: Marend – Tiroler Küche in Hamburg

Hamburg. Groß ist es nicht. Nur ein paar Tische. Meine Tochter hat mich vor einigen Monaten zum ersten Mal hierher geführt. Direkt neben dem Hamburger Dom, unweit des Schanzenviertels finden bergverliebte Hamburger das was sonst fehlt. In einem unscheinbaren Laden, in den ich mich sofort verliebt habe! Und es schmeckt im Marend.

Ice Q – Alpines Feinschmeckerglück am Gaislachkogl/Sölden

Ötztal. Sölden. Ganz vorbehaltlos war ich nicht. Bin ich auch heute nicht, wenngleich es ein unvergleichliches Erlebnis war. Bei meinem Besuch des Bergrestaurants Ice Q in Sölden war ich glücklich. Ich habe es genossen und das zählt. Erlebnisse prägen Erinnerungen. Wer bestimmt was recht oder unrecht ist? Wer legt fest, ob jemand Luxus auf die Berge trägt, während andere „nur“ Ski fahren? Auch das Skifahren in dieser Höhe ist ein Luxus, den wir uns oft mehrfach gönnen. Und wer im Sommer über abgefahrene Almen läuft, muss zugeben: so ganz im Einklang mit der Natur sind wir mit ihr nie, solange wir uns diesem Sport in dieser Form hingeben. Also habe ich meine Bedenken einmal beiseite gelegt und war bereit diesen Luxus bewusst zu genießen.