Reiseberichte, Schweiz
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Nationalparkranger in den Schweizer Alpen

Hirsche im Schweizer Nationalpark

Im Frühjahr 2011 suchte der Tourismusverein Graubünden Freiwillige für „Traumjobs in Graubünden“. Das war natürlich nur so halb ernst gemeint, denn die Traumjobs waren keine richtigen Jobangebote, sollten aber – immerhin – einen lebhaften Einblick hinter die Kulissen derselben geben.
Ich fand, das sei ein wunderbares Angebot: für eine Woche im Sommer bei der Rhätischen Bahn arbeiten, als Sennerin auf einer Bergalm oder als Ranger im Schweizer Nationalpark.

Wer mochte, konnte sich für seinen Traumjob bewerben und in seinem Netzwerk um Stimmen werben. Aus den zehn Bestplatzierten wurde jeweils ein Sieger gekürt, der dann zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt in die Schweiz reisen würde.
Für den Job als Nationalparkranger fiel die Wahl auf mich. Ein Umstand, über den ich mich besonders freute.

Meine Erlebnisse im Schweizer Nationalpark  musste ich im Traumjobblog von Graubünden Ferien niederschreiben. Sozusagen meine ersten Blogbeiträge.  Leider wurden aber nach einer Weile all diese Eindrücke der Traumjobber wieder von der Seite genommen…

Der erste Tag – Über den Flüelapass nach Scuol
Der zweite Tag – Nationalparkzentrum Zernez
Der dritte Tag – Geheimnisse des Waldes
Der vierte Tag – Junge Adler im Doppelpack
Der fünfte Tag – Steinwüsten und Schneehasen
Der sechste Tag – Abschied von den Park-Rangern
Der letzte Tag – Zum Abschied Pizokel

Es ist kaum möglich gewesen alles in Worte zu fassen.
Zurück bleiben schöne Erinnerungen, Bilder von Bergen, Tieren, Brotzeiten und Füßen in Socken, denn es war trotz Sommer immer ziemlich kalt..
Und die Lust noch einmal hinzureisen.

Unterwegs im Schweizer Nationalpark mit einem der Ranger

Unterwegs mit Fadri. Wir hatten gerade Schneehühner gesichtet.

Versperause

Mit Domenic sah ich einen sehr seltenen Schneehasen. Wir mussten sehr weit aufsteigen. Die Sicht war grandios und das Versperbrot schmeckte hier oben doppelt gut!

Bergansicht Schweizer Alpen

Diese wunderschönen Farben! Sie so wie hier, weit oben in den Bergen zu sehen, ist selten möglich. Ich denke oft daran und trage es in meinem Herzen.

Alpenmohn im Schweizer Nationalpark

Der sehr seltene Alpenmohn. Leider nicht 100% scharf, dafür etwas sehr Besonderes!

Pflanzen Alpen

Nach Bildern wie diesen ist der Besuch eines heimischen Blumengeschäftes erst einmal erfolglos abgebrochen worden. Ich konnte nichts vergleichbar schönes finden.

Opinel Taschenmesser Walnuss-Holzgriff

Nie ohne mein Taschenmesser!

Steiner 1888 Socken aus Bergschafwolle

Und niemals ohne warme Socken in die Berge.

Fazit des Ganzen: die Zeit gehört nun mit zu den schönsten Tagen meines Lebens.

Ich werde unbedingt wiederkommen!

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Charis

Reisejournalismus, Social Media & PR für Hotels & Destinationen bei blog.wohlgeraten.de
Der Alpenraum ist in seiner Vielfältigkeit unerschöpflich. Kaum hat man ein Tal bereist, warten hinter den Bergen schon neue Abenteuer. Ein Puzzlespiel, bei dem es fast unmöglich erscheint, es ausreichend und umfassend zu beschreiben. Ich habe es mir dennoch zur Aufgabe gemacht und berichte auf blog.wohlgeraten über Land und Leute, Unterkünfte, Küche, Architektur, Gesundheitsthemen, Wanderungen und vieles mehr.
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Kategorie: Reiseberichte, Schweiz

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Der Alpenraum ist in seiner Vielfältigkeit unerschöpflich. Kaum hat man ein Tal bereist, warten hinter den Bergen schon neue Abenteuer. Ein Puzzlespiel, bei dem es fast unmöglich erscheint, es ausreichend und umfassend zu beschreiben. Ich habe es mir dennoch zur Aufgabe gemacht und berichte auf blog.wohlgeraten über Land und Leute, Unterkünfte, Küche, Architektur, Gesundheitsthemen, Wanderungen und vieles mehr.

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