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5 Gründe, warum der Winter in Hamburg fehlt

Winter in Hamburg

Die Knie immer ein wenig rot von den kratzenden Strümpfen, die Füße kalt und verschwitzt, weil sich Wärme und Feuchtigkeit in den Schuhen stauen. Ungemütlich möchte ich sie nicht nennen, aber die Winter in meiner Kindheit waren kalt und unkomfortabel. Geliebt habe ich den Winter nicht. Die Kleidung: eine zweite Haut, die nicht gepasst oder besser gesagt, nicht gut gewärmt hat.

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Geändert hat sich alles, als die kratzigen Strumpfhosen plötzlich durch komfortable Thermowäsche ersetzt wurden und das Material endlich atmungsaktiv war. Da habe ich den Winter für mich entdeckt und plötzlich konnte es gar nicht mehr kalt genug sein. Beim Snowboarden auf dem Gletscher oder bei Winterwanderungen in den Bergen. – Und in Hamburg?  Als ich sie endlich lieb gewonnen hatte, waren die richtig frostigen Winter einfach nicht mehr da. – Ein Loblied auf den (fehlenden) Winter in Hamburg.

Fünf gute Gründe, für einen kalten Winter in Hamburg

• Weihnachtsmarkt vor dem Hamburger Rathaus
Um einen ordentlichen Glühwein zu genießen, brauche ich Minusgrade. In Hamburg lag die monatliche Durchschnittstemperatur im Dezember 2019 laut Statista bei 5°C. Da fange ich an Eis zu essen…

• Schlittschuhlaufen in Planten und Blomen
Zum Schlittschuhlaufen gehören Eis und Schnee (also zumindest ist das bei mir so!). Weich eingepackt mit dicken Handschuhen ist ein Sturz nur noch halb so wild.

• Eisschollen auf der Elbe
Auch das gehört für mich zum Winter in Hamburg: die dicken Eisschollen auf der Elbe. Besonders schön habe ich sie einmal aus der Skyline Bar 20up im Hamburger Empire Riverside Hotel beobachten können. Beeindruckend, wenn man die Kraft des Eises von oben sieht.

• Rodeln am Elbhang
Habe ich selbst nie gemacht, aber auch Hamburg hat kleine Berge. Wenigstens dort, wo die Stadt höher liegt als die Elbe. Eine Rodelpartie am Elbhang würde ich heute gern einmal probieren. Der höchste Punkt der Stadt liegt übrigens sensationelle 116,2 Meter über dem Meeresspiegel.

• Spaziergang zum Alstereis bei blauem Himmel und Sonnenschein
Und nicht zuletzt das Alstereis. Das letzte große Alstereisvergnügen mit Buden auf der Alster gab es 1997.  Danach ging man dazu über Imbisse nur noch am Rand der Alster zuzulassen. 2012 bin ich mit den Schlittschuhen von einem Alsterufer zum anderen gelaufen. Ein einprägsames Erlebnis. Wohl für lange Zeit das letzte Mal, denn seitdem hatten wir keinen so kalten Winter mehr.

Es ist, wie es ist und deswegen freue ich mich jetzt dann doch auf den Frühling in Hamburg. Dieses Video zeigt, wieso ich mich klamottentechnisch in den Bergen und auch anderswo vor dem Winter nie mehr fürchten muss… und vor dem Sommer auch nicht.

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Die Alpinisten Philipp und Philipp  klettern am Sellrain in den Stubaier Alpen.

Charis
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Kategorie: Hamburg

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Der Alpenraum ist in seiner Vielfältigkeit unerschöpflich. Kaum hat man ein Tal bereist, warten hinter den Bergen schon neue Abenteuer. Ein Puzzlespiel, bei dem es fast unmöglich erscheint, es ausreichend und umfassend zu beschreiben. Ich habe es mir dennoch zur Aufgabe gemacht und berichte auf blog.wohlgeraten über Land und Leute, Unterkünfte, Küche, Architektur, Gesundheitsthemen, Wanderungen und vieles mehr.

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