Monate: Mai 2019

Café Schuh Bad Gastein

Schlechtwetter in Bad Gastein? – Die besten Tipps für einen Regentag

Salzburgerland. Bad Gastein. – Nebel in den Bergen, Regenwolken am Himmel? – Das kann die Laune trüben, muss es aber nicht. Bei meinem letzten Besuch in Bad Gastein verließ mich die Sonne gleich am ersten Tag und kehrte erst zurück, als ich im Auto zum Flughafen saß. Pech? Nein. Ein guter Grund das satte Grün verregneter Bäume zu entdecken oder die Grautöne, die die eindrucksvolle Bausubstanz von Bad Gastein als Schwarz-Weiß-Film erscheinen lassen. Die Thermen zu besuchen, das gemütliche Hotelzimmer zu genießen, in der Sauna zu schwitzen, zu lesen oder mit Einheimischen und anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Wer das Gasteinertal besucht, kann außerdem noch jede Menge für seine Gesundheit tun.

Waldhaus Rudolphshöhe Bad Gastein

Waldhaus Rudolfshöhe – Berliner Luft in Bad Gastein

Bad Gastein. Salzburger Land.  Können ein rauschender Wasserfall, mondäne Belle-Époque-Architektur und Berge, die bis in den Himmel reichen den Reiz und die Vielfalt eines Großstadtlebens ersetzen? Und wenn ja, was bedeutet dieser Wechsel? Diese Fragen müssen sich die Berliner Jan Breus und Stefan Turowski (ehemals Fernsehjournalist und Gastronom) 2016 sehr ernsthaft gestellt haben, denn anders hätten sie wohl nicht den Mut gehabt, ihren Lebensmittelpunkt von heut auf morgen in die Gasteiner Bergwelt zu verlegen. Das geschichtsträchtige Waldhaus Rudolfshöhe oberhalb von Bad Gastein wurde zu ihrem neuen Zuhause. Und gleichzeitig zu einem winzigen Boutiquehotel mit vier Zimmern: einem exklusiven Hideaway für Individualisten und Bergliebhaber.

Dunstbad Bad Gastein

Dunstbad Bad Gastein – Schwitzen, Relaxen und den Akku aufladen

Bad Gastein. Salzburger Land. Die Zeit steht für einen Moment still, wenn im Radon-Thermal-Dunstbad von Bad Gastein ein freundliches „Grüß Gott die Herrschaften!“ durch den Raum schallt. Gabriele und Gerhard Röck begrüßen ihre Gäste wie eh und je persönlich an der Türe ihrer im Zentrum von Bad Gastein liegenden Kuranstalt. Von hier sind es nur wenige Meter bis zu dem tosenden Wasserfall, der den Ruf von Bad Gastein weit hinaus in alle Welt getragen hat. Gekrönte Häupter, Schriftsteller, Komponisten, Maler, Schauspieler – niemand konnte oder wollte sich dem Reiz dieser berauschenden Bergwelt entziehen. Die heilende Wirkung, die das mit Radon angereicherte Thermalwasser auf Gelenke, Atemwege und Haut ausübt, ist schon immer Teil dieses Programms. Während früher noch unwissend vom „Quellgeist“ fabuliert wurde, wird heute von einer allgemein positiven Wirkung auf den Organismus gesprochen. Viele Gäste im Dunstbad sind älter. Sie kommen seit Jahren zu den Röcks, um für ein paar Minuten den heilsamen Dunst des Gasteiner Heilwassers einzuatmen. Aber auch für jüngere Menschen ist das Dunstbad eine gelungene Ergänzung zu einem erholsamen Aufenthalt in den …

Beatrice Anton - Reiseblog Reisezeilen

Unterwegs mit… Beatrice Anton vom Slow Travel Blog Reisezeilen

In der Interview-Reihe „Unterwegs mit…“ stelle ich sechs Fragen an Menschen die mich begeistern, die spannende Ideen und Lebenswege haben und mit denen ich mir eine Wanderung samt Brotzeit  vorstellen kann. Heute: Beatrice Anton vom Slow Travel-Blog Reisezeilen Wenn Beatrice auf Reisen geht, dann hat sie neben der Neugier auf ein anderes Land oder eine andere Region immer noch ein zweites Ansinnen: sie will das Reisen verändern, es ein wenig besser machen: nachhaltiger. Dafür sammelt und teilt sie Ideen, die durch kleine Veränderungen etwas bewirken. Mal ist es ein besonderes Restaurant, mal ein Hotel oder Laden, in denen ihr Achtsamkeit im Umgang mit unserer Umwelt begegnet. Immer versucht sie so schonend wie möglich zu reisen.

Zeitungsmuseum Aachen

Zeitungsmuseum Aachen – „Zeitung machen“ früher und heute

„Vier feindselige Zeitungen sind mehr zu fürchten als tausend Bajonette. (Napoleon) Wer das Internationale Zeitungsmuseum in Aachen besucht, muss nichts fürchten, kommt jedoch schlauer aus dem Haus, als er reingekommen ist. Und ein paar Informationen rund um die Entwicklung des Papiers gibt es on top: dass der Klebezettel 1968 erfunden wurde, Toilettenpapier jedoch schon seit 1857 existiert. Oder wer wüsste, ohne es nachzulesen, dass der Brockhaus 2006 bereits 24.500 ganze Seite umfasste? Die kleine und überschaubare Ausstellung erklärt in wenigen Räumen die facettenreiche und bunte Welt der Medien. Gestützt, durch das ebenso im Haus befindliche Archiv, mit einer Sammlung aus über 200.000 Zeitungen bekommt der Besucher eine lebhafte Vorstellung, wie sich das Zeitung machen im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Der Besuch ist ein inhaltsreicher Spaziergang durch die Medienwelt.