Monate: September 2013

Hirsch und Horn – Unikate aus den Alpen

Der letzte Aufenthalt in den Bergen brachte einiges an Neuigkeiten. Zunächst verbrachten wir ein wunderschönes Wochenende zum Entspannen in der Forsthofalm bei Leogang. Dieses Hotel liegt von Bergen umgeben und wurde von einer kleinen Alm zu einer modernen zeitgemäßen Anlage umgebaut, aus der man im Sommer wandern, mountainbiken oder klettern gehen kann und im Winter auf die Skipiste, die direkt vor dem Haus beginnt. → Forsthofalm Leogang – Das erste Holzhotel im Salzburger Land ← Tags darauf ging es dann weiter Richtung Süden, genauer gesagt nach Kärnten und für wenige Stunden war ich bei einem kleinen regionalen Produzenten vor Ort, um der Fertigstellung der ersten eigenen Produkte für wohlgeraten beizuwohnen.

Forsthofalm Leogang – Das erste Holzhotel im Salzburger Land

Salzburger Land. Leogang. Es geht steil bergauf als wir die Straße Richtung Forsthofalm verlassen. Der gut ausgebaute Forstweg ist von Schildern gesäumt, die uns willkommen heißen und markieren, wie weit wir uns dem ersehnten Ziel genähert haben. Dann sind es nur noch wenige Kurven. Auf 1050 Meter Höhe am Asitz (1914m) über Leogang liegt das erste Holzhotel des Salzburger Landes: die Forsthofalm der Familie Widauer. Es ist ein Postkartenpanorama, welches uns erwartet. Strahlend blauer Himmel, freundliche Rezeptionistinnen im Dirndl und österreichische Gastfreundlichkeit. Hier kommt man an und weiß, dass man den Pkw in den nächsten Tagen nicht bewegen möchte! Unser Zimmer ist ein „Klein Eden Zirbe“. Großzügig zugeschnitten mit einem komfortablen Bad und einem riesigen Balkon. Die Wände, das Bett,  Schrank und Sitzgelegenheit: alles ist individuell gefertigt und aus Holz. Das strahlt viel Ruhe aus. Direkt vor uns liegt der Asitz, der sportlichen Aktivitäten wie Wintersport und Downhillfahrern vorbehalten ist. Wir können das winterliche Treiben erahnen, weil unser Blick direkt auf den nahe gelegenen Skilift fällt. „Wir verzichten bewusst auf Hinweise und Beschilderung.“ lese ich …

Vom Fell zum Riemen – Herstellung des Ledergürtels „Riemer“ in einer Manufaktur

Echte Handarbeit in einer kleinen Manufaktur ist eine Faszination, der man sich nur schwer entziehen kann. Dieser Prozess, wenn etwas entsteht, wenn man auswählt, vergleicht und sich festlegt, wenn es beginnt, nach den Materialien zu riechen, wenn eifrige Hände verändern und bewegen: Das ist ein ganz besonderer Prozess! Ich liebe ihn sehr. Der schönste Moment ist für mich das fertige Produkt. So ging es mir unlängst in einer kleinen Ledermanufaktur am südlichen Alpenrand. Ich war zunächst hunderte von Kilometern gefahren. Es war mein erster Besuch dort und es galt, Unmengen an Möglichkeiten und Material zu sichten.  Die kleine Manufaktur erinnert nicht an eine Fabrik, aber umso mehr an ein riesiges Kuriositätenkabinett. Also genau die richtige Atmosphäre für mich. Inspiration ohne Ende und die Alpen drum herum. Die Entscheidung  fiel mir trotzdem schwer und ohne genaue Planung gibt es keine guten Produkte. So reisten wir kurze Zeit später ein zweites Mal an. Diesmal mit klaren Vorstellungen und präzisen Vorgaben. Was daraus entstand sieht man hier:  der Ledergürtel „Riemer“. Der Gürtel wurde nach meinen Vorgaben aus dem …