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Reisetipps | Japan und Japanische Alpen

Wasabifarm

Im September 2016 war ich in Japan und unter anderem in den japanischen Alpen unterwegs. Da in der Vorbereitung einiges zu bedenken war, habe ich mich entschieden einige hilfreiche Anregungen hier zusammenzutragen. (Der Artikel wird noch etwas ergänzt.) 

Flüge

Flüge zu buchen, gestaltete sich einfach – ich entschied mich für einen Direktflug mit kurzem Stopp in Zürich bzw. Frankfurt. Ca. 15 Stunden Flug sind es dennoch – lang genug, wenn einen andere Temperaturen und ein Weg in die Stadt erwarten. Ich empfehle kurze Verbindungen.

Mietwagen / Camper mieten

Spannend wurde es bei den Vorbereitungen der Reise innerhalb des Landes. Nach Ankunft in Tokio, sollte es in die Berge gehen, die japanischen Alpen waren mein Traumziel und ich wollte unbedingt den Mount Fuji sehen. Wenigstens aus der Ferne! Die Japaner haben Linksverkehr, ein Umstand den man kennen sollte, der sichere Fahrer jedoch nicht abschreckt. Mir erschien ein eigener Wagen sinnvoller, als die vielfach gepriesene Rundreise mit dem Shinkansen (Schnellzug). Im Nachhinein haben wir möglicherweise weniger Strecke gemacht als andere Besucher, konnten aber vergleichsweise tief in das Land eintauchen und entlegene Ecken aufsuchen. Die Befürchtungen, wir könnten zu dieser Jahreszeit in einen Dauerregen oder Stürme geraten, wie mir eine Dame beim japanischen Fremdenverkehr vermittelte, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt.

Durch einen Blogbeitrag stieß ich auf den Anbieter Japancampers, der eine englischsprachige Webseite betreibt, über die man Campervans anmieten kann. Für unsere Reise zu zweit – meine Tochter und mich, wünschte ich eine Möglichkeit vernünftig zu schlafen, notfalls etwas kochen zu können und auch sonst nicht pausenlos umbauen zu müssen. Die Entscheidung über die Größe des Wagens wurde mir abgenommen: zwei Monate vor Abflug war nur noch ein einziger Big Campervan verfügbar. Eine perfekte Größe, etwa mit einem hiesigen VW-Bus vergleichbar. Für zwei Personen (und eventuell 1-2 kleine Kinder) ideal.

Eine Mitnahme von Bettzeug, Geschirr oder ähnlichem ist unnötig. Die Wagen sind gut ausgestattet, auch wenn bei uns einiges kaputt war und das Bett relativ durchgelegen. Die Vermieter tun jedoch alles, den Wagen so bequem wie möglich auszustatten und verleihen auch Schlafsäcke und Kissen. Außer Handtüchern hatten wir nichts eigenes mit.

Big Campervan Japancampers

Führerschein

↑ Achtung! Wer einen Wagen mietet, muss seinen Führerschein ins Japanische übersetzen lassen. Ein internationaler Führerschein reicht nicht, weil er auf dem Land möglicherweise nicht gelsen werden könnte! Japancampers übernimmt die Organisation der Übersetzung gegen eine Gebühr (bei uns ca. 70 €). Dieser Service lohnt sich, da alle anderen Wege vergleichsweise kompliziert erscheinen!

Japanischer Führerschein

Pocket-Wifi – Transportables WLan

Weniger zeitaufwendig, dafür unbedingt empfehlenswert ist die Anmietung eines mobilen WLAN. Hierfür lohnt es sich unterschiedliche Anbieter zu vergleichen und die Wahl auf Reisedauer und Nutzerverhalten abzustimmen. Da wir zu zweit unterwegs waren und ich gern ohne Beschränkungen zugreifen wollte, habe ich mich für ein Pocket-Wifi mit Airport delivery von Japan Rail Pass entschieden. (16 Tage haben 82 € gekostet).

Das Gerät kann über Nacht aufgeladen werden und hat bei uns immer gehalten. Für das Auto hatten wir einen Adapter mit und konnten so über den Zigarettenanzünder nachladen.

Entscheidend ist, dass man das Wifi gleich zum Airport senden lässt. Die Abholung ist denkbar einfach. Nur ein paar Schritte und eine kurze Fahrt mit dem Lift erreicht man ein Postamt. Dort holt man den Brief ab und ist in kürzester Zeit wieder on.

Alternativ funktionieren wohl auch Tagespässe, wie man sie hier aus dem Ausland kennt. Das habe ich allerdings nicht getestet.


Fortsetzung folgt….

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Inhaberin bei wohlgeraten
Ich bin Charis, Inhaberin von wohlgeraten | Wir lieben Berge! Das ist mein Blog. Ich berichte über Reisen und Erlebnisse unterwegs - vielfach in den Alpen oder in Bergregionen, über Handwerk und Traditionen, lasse mir in den Kochtopf schauen oder teile Erfahrungen, die ich im Alltag mit wohlgeraten mache.
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1 Kommentare

  1. Jenny Eckhardt sagt

    Danke für diesen Einblick. Mein Mann und ich wollen demnächst verreisen, doch haben bis jetzt kein genaues Ziel. Die Sehenswürdigkeiten klingen sehr interessant und ich denke, wenn wir hinreisen, dass wir sicher ein nahe der schönsten Ortschaft Japans aussuchen werden. Gut das man im Internet schnell fündig wird.

Jeder Kommentar freut mich!