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wohlgeraten bloggt über Alpen - Leben - Stil

Tagebuch zum Onlineshop.

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Nie ohne diese drei… Ein Blogstöckchen

24. Mai 2013 by Charis 1 Comment

Björn von St.Bergweh war es, der mir vor einigen Wochen das Blogstöckchen – Diese drei sind immer dabei - zuwarf, welches ich nun endlich einlösen und weitergeben möchte. (Zur Erläuterung für nicht so aktive Blogger: Blogstöckchen werden zu bestimmten Themen initiiert und dann unter den Bloggern weiter gereicht. Wer mag, macht mit und wirft es weiter.)

***

blogstoeckchen

Ehrlichweise tat ich mich nach dem langen Winter etwas schwer und wartete erst einmal ab, bis sich die erste Möglichkeit zum neuerlichen Einsatz meines Rucksacks ergab. Das ging im Endeffekt viel schneller als ich dachte, denn aufgrund eines anderen Blogbeitrages, mit dem ich mich spaßeshalber für den Durchstich am Großglockner beworben hatte, musste ich binnen weniger als einer Woche spontan die Tasche für das Salzburger Land packen.

Glücklicherweise ist man irgendwann so routiniert, dass eben die besagten drei Dinge ruckzuck gezielt in die Tasche wandern oder der eine oder andere nützliche Packzettel hilft.

Bei mir darf niemals fehlen:

1. Mein Opinel Taschenmesser, ohne welches ich selbst in Hamburg fast nie das Haus verlasse, weil es mir ungemein wichtig ist, überall einen Apfel oder ein Brot oder einen Schinken schneiden zu können.

opinel-blogstoeckchen

2. Eine rote, karierte Stoffserviette  und mein faltbarer Reisebecher aus Edelstahl sorgen dafür, dass meine Mahlzeiten am Berg stets sehr wohlgeraten aussehen.

reisebecher-wandern-unterwegs

3. Pastiglie Leone Lakritz – die kleinen Lutschpastillen aus Italien (oben im Foto zu sehen), die ich seit Jahren immer gerne im Gepäck habe. Im Vergleich zu anderen Süßigkeiten können sie auch große Hitze vertragen, sind leicht und ich mag die nostalgische Verpackung des Leichtgewichtes.

Und., da ich eine Frau bin, folgt nun unvermeidbar 3 A) (was problemlos von 3B, 3C, 3D,3E, 3F, G, H, I, J, …… ZZZZZ hoch zehn  gefolgt werden könnte)

Weil sonst einfach was fehlt: Meine Steiner-Wollsocken gehören auch noch mit ins Standard-Wandergepäck, weil ich niemals kalte Füsse mag!

steiner-wollsocken

In Zukunft wird es das neu geschenkte Traveller Notebook von meinem Freund sicher auch fast immer ins Gepäck schaffen, weil ich handgeschriebene Notizen liebe und für das iPhone nicht immer und überall der “Saft” vorhanden ist.

Hätte die Firma Braun die Produktion von gasbetriebenen Lockenstäben nicht eingestellt, so würde sich ein derartiges Modell auch noch auf der Liste befinden, weshalb meine Cousins mich schon fragten, wieso ich nicht ein gasbestriebenes Bügeleisen für unterwegs mein Eigen nenne. Nun,  ich bin nicht uneitel und dieses wunderbare Teil hat mir sehr oft eine ganz wunderbare Frisur in den Bergen beschert oder auch, wenn ich in Spanien morgens gegen sieben aus dem Schlafsack auf die Parkbank kroch: immer sah ich gut aus. Meistens bis zum nächsten Regenguss. Aber die Produktion wurde leider eingestellt und ich beugte mich der Feststellung, dass Zopfgummis ohnehin sehr viel weniger wiegen. Man lernt ja mit den Jahren auch dazu :))

rucksack-brett

 

Das Blogstöckchen möchte ich nun weiterwerfen an Maren von Passionproject E5.

Hat Spaß gemacht. ich war gern dabei!

Charis

 

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Schneeräumung am Großglockner – Durchstich 2013

1. Mai 2013 by Charis 8 Comments

“Der Wallack-Rotationspflug feiert heuer seinen 60. Geburtstag!” sagt Patricia zu mir. “Holla!” denke ich. Das sieht man den Maschinen, die im Sommer blau leuchtend und blank an den Kehren und Parkplätzen stehen gar nicht an.

wallack-im-einsatz
Patricia Lutz ist  PR Frau der Großglockner Hochalpenstraßen AG. Sie hat mit der SalzburgerLand Tourismus GmbH meinen Ausflug zu Schneeräumung und Durchstich von Österreichs Traum-Panoramastrasse organisiert. Ich hatte darüber im SalzburgerLand Magazin gelesen und mich dort mit einem eigenen Artikel für diese Reise beworben.

geraeumte-strasse-grossglockner
Angereist per DB, verwöhnt im luxuriösen Tauern SPA Hotel, starte ich mit ihr Richtung Fuscher Tal. Hier unten ist Frühling, aber oben in den Bergen liegt der Schnee noch deutlich sichtbar. Dort räumen seit Mitte April zwei Mannschaften Stück für Stück die Panoramastraße rund um den Großglockner frei. Ein Team aus Kärnten, eins aus dem Salzburger Land. Heute Vormittag werden beide aufeinander treffen, der Chef der Schneeräumung übergibt die Strasse an den Chef der Hochalpenstraßen AG. So geht das schon seit 1936.
Während damals noch 350 Mann in ca 70 Tagen die Strasse frei schaufelten, kommt man heute mit ca. zwei Wochen aus.
Anspruchsvoll und gefährlich ist es indes noch immer.

wallach-schneepflug-in-fahrt

Wir warten zunächst an der unteren Schranke auf die wenigen geladenen Gäste. Presse ist dabei, der ORF und ein paar ortsansässige ÖAV Mitglieder. Alle sind ein Stück weit aufgeregt. Jahr für Jahr das gleiche Prozedere, aber immer ist es aufregend. Nicht nur für mich!

strassensperre

In diesem Jahr ist uns die Sonne nicht hold. Noch hoffen alle auf Besserung, aber das wird sich nicht bestätigen.

Die Schranke öffnet sich gegen halb zehn. Es geht los!

Auf dem Weg nach oben wird es ungemütlicher. Abgesägte Bäume liegen auf der Strasse, immer wieder Steine und ab und an ist etwas Schnee auf die Strasse gerutscht. Das eindringlich vor dem Befahren der Strasse VOR Freigabe gewarnt wird, hat seinen Grund. Wer sich dafür entscheidet, riskiert einiges, denn immerhin befinden wir uns im Hochgebirge, einer Region, die Naturgewalten ausgesetzt ist und in der Lawinenwarnungen ernst genommen werden müssen!

holz-auf-strasse
Die ersten Murmele sind unterwegs. Schilder weisen drauf hin und wirklich: um diese Jahreszeit sind sie noch keck. Erst nach und nach werden sie sich an den Autoverkehr gewöhnen.

Oben steht der Schnee meterhoch an den Straßenrändern. Wir warten ein letztes Mal ab und bekommen die endgültige Zugangserlaubnis.

wallack-von-hinten
Die Wallack-Schneepflüge sind auf den letzten Metern des Salzburger Zugangs. Patricia erklärt mir, dass ein Mann immer mit Sonde vorweg geht. Er gibt den Pflügen den Straßenverlauf vor, der unter den riesigen Schneemassen nicht ansatzweise erkennbar wäre. Die Fahrzeuge entwickelte der Straßenbauer Wallack eigens für den Einsatz auf der Großglockner Hochalpenstrasse und ließ sie für die Räumung im hochalpinen Gebiet patentieren.

wallack-im-cockpit
Jede Wallack hat einen Namen und wird nach dem Einsatz im Winter gründlich gewartet und sorgsam wieder zusammengesetzt. Wenn eine ausfällt, wie Tage zuvor passiert, heißt es auch heute noch stundenweise: “Schaufel in die Hand!”. An diesen Tagen wird es besonders anstrengend.

fahrtenbuch-wallack

***
Die Strasse ist nun vereist. Dann beginnt der Schnee. Es ist zugezogen, windig und der Schnee, den die Wallacks zur Seite hin aussprühen, peitscht einem mit Windwechsel unvermittelt ins Gesicht.

wallack-schneepfluege-unterwegs
Nach einer Weile hört man von der anderen Seite ein Brummen. Zu sehen ist noch nichts, aber: Die Kärntner kommen!

kaernten-kommt
Nun ist es eine Sache von Minuten, bis sich die Schaufeln passgenau gegenüber stehen.

zusammentreffen-grossglockner-wallack

Peter Embacher übergibt den symbolischen Schlüssel. Die Großglocknersaison kann pünktlich zum 1.Mai starten.

schluesseluebergabe-grossglockner-hochalpenstrasse
Es ist ein beeindruckender Moment. Die Männer haben schöne braune, von der Natur gezeichnete Gesichter. Sie begrüßen sich fröhlich. Es gibt Obstler und Zirbenschnaps. Hier wird nicht viel Gewese gemacht. Handschlag reicht.

zirbenschnaps-durchstich-grossglockner

schnapserl
Dass den wenigen anwesenden Frauen fast ausnahmslos die Wimpertusche vom Schnee verlief und die Haare vom Wind zerzaust wurden, kümmert niemanden.

beim-durchstich
Man geht gemeinsam zum Mankeiwirt – FuscherLacke und wärmt sich bei Suppe und Kaiserschmarrn auf. Es wird geplaudert und gelacht. Später holt der Mankei-Wirt eines seiner liebevoll aufgezogenen Murmele. Dafür ist er bekannt. Als fast alle weg sind, kommt er erneut. Nun hält er ein winzig kleines Füchslein im Arm. Auch das wird von ihm aufgezogen, ehe er es, stark genug für ein eignes Leben, in die Freiheit der Berge entlässt. Ich kann mir ein “Oh wie süß!” beim besten Willen nicht verkneifen!
Österreich, wie ich es liebe!

mankeiwirt

fuchs

Am Ende gibt es die Möglichkeit einen Blick in einen der Ausstellungsräume zur Entwicklung der Strasse zu werfen. Denn, das soll erwähnt werden: 33 € (das ist der Preis, den eine Pkw-Durchfahrt 2013 kostet) bedeutet: freien Eintritt in fünf Museen, die sich mit alpinen Themen befassen, bedeutet gepflegte Schautafeln, instand gesetzte sichere Strassen und saubere Parkplätze im Nationalparkgebiet. Ich streiche den Begriff “Maut”, der nicht erfasst, was der Tagesbesucher geboten bekommt zugunsten von “Tageseintritt” und wünsche dem Team Besucherzahlen, die es verdient.

schneeraeumung-grossglockner-hochalpenstrasse

[Organisiert wurde meine Reise von Patricia Lutz/ Großglockner Hochalpenstraßen AG und Rainer Edlinger / Salzburger Tourismus AG. Bequeme Anreise per Deutsche Bahn via München, Salzburg, Zell am See (ca. 10 h Fahrt). Übernachtung: Hotel Tauern SPA. Allen ein herzliches Danke!]
[Für die Kamera mein Danke an Peter Breuer - so machen die Bilder doppelt Spaß!]

Interessantes zum Thema:
Fotoausstellung zum Bau der Großglockner Hochalpenstraße von Hans Otte im Nationalsparkzentrum Hohe Tauern in Mittersil: “Weiß – Großglockner Hochalpenstraße”

Meine Bewerbung zur Aktion findet man unter Großglockner Hochalpenstraße – eine Einladung zur Schneeräumung

pause

 

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Filed Under: Allgemein, Reiseabenteuer, Reiseberichte Tagged With: Alpen, Berge, Hohe Tauern, Leben, live, Menschen, nationalpark, österreich, reisen, Winter

Finde die Unterschiede!

28. Februar 2013 by Charis

Nicht mehr lange bis Ostern. Ich habe für Wohlgeraten nach Artikeln gesucht, die zum Fest passen, abgewogen, kombiniert und verglichen. Und plötzlich kam die Idee zum klassischen Suchbild, die zu einem kleinen Gewinnspiel wurde.

Im unteren Bild  sind sieben Unterschiede versteckt. Wer mitmachen möchte, sucht die Unterschiede und postet sie in die Kommentare.
Der Gewinner erhält einen Einkaufsgutschein über zehn Euro und wer als Erster auf wohlgeraten den passenden Link zu einem der abgebildeten Produkte findet, gewinnt eine Tiroler Edle Schokolade.
Das Spiel läuft bis zum 14.3.2013 – also noch rechtzeitig genug, um eine Osterüberraschung zu bestellen.
Wie immer zählt das Los und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Beteiligen darf sich jeder von 12 – 120.

Bild 1 Oster Gewinnspiel wohlgeraten.de

Bild 2 Oster Gewinnspiel

 

Viel Spaß!

Charis

__________

Nachtrag ! 15.03.2013

Gewonnen hat Bernd! Allen Danke für’s mitraten und vielleicht bis zum nächsten Mal!

Charis

 

 

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Schneegestöber, brennende Steine, Bergfexe – ein Wochenende am Achensee

10. Februar 2013 by Charis

Wochenenden erscheinen oft so kurz. Dabei kann man mit wenigen Stunden mehr, ein paar guten Tipps in der Vorbereitung und geschickter Planung ungemein viel herausholen. So viel, dass es noch lange nachwirkt. Wie mein Wochenende am Achensee in Tirol.

Bootshaus am Achensee

Zunächst war ich skeptisch. Pertisau am Achensee. Den Ortsnamen hatte ich mal von einem Onkel gehört, der mit dem Seniorenclub Busreisen machte. Ich musste schmunzeln und sah mich bereits zwischen Rentnern bei einem Stück Kuchen mit Sahnehäubchen sitzen.

Andererseits, der Achensee versprach Bewundernswertes: das Blau des Wassers im Sommer, Wassersportmöglichkeiten, tolle Wandergebiete im Karwendel und Rofan (beides habe ich schon mehrtägig durchlaufen) und Skigebiete zur Rechten und zur Linken beim Passieren dieser Gegend im Winter. Es versprach, spannend zu werden. Und als ich endlich ankam, wurden meine Erwartungen deutlich übertroffen. Deswegen erzähle ich am besten von Anfang an!

 

Tag 1 – Von Hamburg in die Berge flie(h)gen

Am Freitag startete ich mit dem Flieger von Hamburg nach Innsbruck. Mein erstes Mal auf die bequeme Art. Im Vergleich zu Auto oder Zug für Nordlichter ein unglaublicher zeitlicher Luxus!  Nach gerade mal einer Spielfilmlänge landete ich und wurde von einem Taxi nach Pertisau abgeholt.

Flughafen Innsbruck

Das Wetter war mies, aber mir egal: die Alpen waren da. Charis in Tirol.  Das war das Wichtigste! Mein Fahrer, sommers ein Maurer – im Winter ab und an als Fahrer tätig, war der Erste, der mich von der besonderen Freundlichkeit dieser Region überzeugte. Und das war es, was mich an diesem Wochenende eigentlich am meisten beeindruckte: hier wird man freundlich und aufgeschlossen begrüßt. Selten habe ich mich so willkommen gefühlt und deswegen muss ich es noch einmal besonders erwähnen: das Völkchen rund um den Achensee ist überdurchschnittlich gastfreundlich!

Angekommen im Hotel Bergland in Pertisau bestätigte sich das. Ich erhielt ein modern eingerichtetes, gemütliches Zimmer, mit Bergpanorama vom Kopfende des Bettes. Nebel? Zugezogen? Mir doch egal: allein die Möglichkeit ließ es bereits perfekt erscheinen!

Hotel Bergland - Pertisau Achensee

Die nahe Lage zum See ermöglichte mir einen ersten Spaziergang zum Wasser. Der See wird von einem Weg gesäumt, auf dem man ihn mit tollen Aussichten umrunden kann. Das kleine Bootshaus vom Foto oben, hatte es mir sofort angetan und im Sommer, wenn man viel grün sieht oder auch bei Sonnenschein, stelle ich mir die Aussichten einfach grandios vor!

Blick nach Maurach

Achensee - Blick nach Maurach

Blick nach Achenkirch

Achensee - Blick nach Achenkirch

An einem Milchbauernhof auf dem Weg zum See. Plaketten zeichnen die geförderte Milchmenge aus und diese hier den Bauern als zertifizierten Tiroler Landwirt.

Am frühen Nachmittag holte mich Daniela Steinmann vom  Tourismusverband Achensee im Hotel ab. Wir fuhren zum nahegelegenen “Vitalberg”, in dem Geschichte und Nutzen des “Tiroler Steinöls” auf eindrucksvolle Art und Weise geschildert wurde. (Dies geschah so umfangreich, dass ich dem Thema in Kürze einen ausführlicheren Blogeintrag widmen möchte.)

Der Eingang zum Vitalberg ist einem Bergwerks-Stollen nachempfunden. Man tritt ein und findet sich in einer Atmosphäre „unter Tage“ wieder.

Vitalberg Pertisau

Ich erhielt eine sehr lebendige Führung von einem der Inhaber, der spannendes Wissen aus der Familiengeschichte und zu den einzelnen Gewinnungsschritten des Rohstoffes bis hin zum fertigen Produkt preisgab. Interessant vor allem, dass das Öl allein in der Sommersaison gewonnen wird und dass das Schiefergestein, einmal zum Beginn der Saison entzündet bis zum Herbst durch brennt. Details von denen ich vorher wirklich gar nichts wusste.

Führung Vitalberg Pertisau

Im Anschluß gab es Glühwein mit Daniela im Vitalberg-Cafe mit Seeblick. Dann österreichischen Lieblings-Senf mit Estragon kaufen, Sauna-Abend in der schönen Wellness-Landschaft des Hotel Bergland und Kraft schöpfen für den Skitag am Samstag! Perfekt!

Tag 2 – Neuschnee, Freeriden in Christlum und das volle Verwöhnprogramm!

Ausgestattet mit der Achensee-Card und meinem Snowboard trabte ich morgens durch dicke Schneeflocken Richtung Bushaltestelle. Zugegeben: ich hatte schon vielversprechendere Wetterlagen in den Bergen erlebt. Die Busfahrt um den See machte jedoch Freude (Ein praktisches Plus für alle Gäste: mit dieser Karte kann man unbegrenzt Bus fahren und zahlreiche Vergünstigungen vor Ort nutzen!) Umsteigen in Maurach und dann ab Richtung Achenkirch. Ich musste kaum warten und fuhr in nahezu menschenleeren Bussen, vorbei an der Rofan-Seilbahn ins Skigebiet Christlum.

Warten auf den Bus

Dort erwartete mich mein Snowboardguide Hubert von der  Skischulde Achensee. Snowboardfahrer sehen immer gut aus und sind sowieso die coolsten. Ich muss das also für ihn nicht zusätzlich erwähnen. Gilt immer! :)

Besonders toll fand ich ihn für die grandiose Idee umgehend mein seit neun Jahren fest eingestelltes Board in der Fussstellung umzubauen, gefolgt von dem Plan, mich in den Neuschnee zum bisher kaum bekannten Freeriden zu schicken. [Hier war perfekt, dass über Nacht viele Zentimeter Neuschnee gefallen waren. ich würde also allenfalls in Watte kippen...oder gegen einen der herumstehenden kleinen Bäume. Ja nun? Wozu trägt man Helm?]

Hier sieht man, mit wieviel Liebe zum Detail mein Brett neu eingestellt wurde!

Das Freeriden im beschaulichen Skigebiet Christlum entpuppte sich als großer Genuss. Klar kippte ich, wie schon von mir erwartet, mehrfach in den tiefen Schnee (wenn man nämlich von seiner Angst gebremst wird, dann plumpst man einfach um) und arbeitete mich mühsam heraus. An anderen Stellen gelang eine Menge und ich bekam großes Lob und als Belohnung eine jeweils anspruchsvollere Passage. Das machte Spaß und ich kenne nur wenige Momente, die ich als erholsamer empfinde, weil man danach unweigerlich in eine angenehme Erschöpfung fällt. Der Schnee, die frische Luft und die Freude dabei entschädigen für alles! Und die gute Laune von Hubert war ansteckend.

Freeriden in Christlum / Achensee

Nach reichlich zwei Stunden im Schneetreiben kehrten wir an der Talstation ins schöne Restaurant des Familienhotels “Seealm” ein.

Seealm Achensee

Hier erwartete mich Tiroler Gastlichkeit vom Feinsten und am brennenden Kaminfeuer schaufelte ich eine riesige Pfanne “Tiroler Gröstl” fast komplett leer.

Tiroler Gröstl

Mit Bus und Achensee-Card ging es bequem rund um den See zurück nach Pertisau, wo ich mich auf einen angenehmen Wellness-Aufenthalt im Hotel Wiesenhof freuen konnte.

Die Bushaltestelle an der Talstation: das Gelb des Schildes war meine Sonne! …

Ein Rettungs-Hubschrauber im Anflug. Wenn der Himmel zugezogen ist, dann leuchtet alles was rumfliegt und steht dreifach bunt. Auch schön!

Hubschrauber über Christlum am Achensee

Auf der Fahrt um den See konnte ich noch eine echte Besonderheit bestaunen: Achenkirch hat eine der ersten Snowkite-Schulen Österreichs. Mit bunten Kite-Schirmen über den Schnee ziehen lassen – die Windverhältnisse gaben das heute her und Hubert hatte begeistert davon berichtet. Es sah genial aus und wenn mehr Zeit gewesen wäre: DAS hätte ich auch sofort noch probieren wollen!

Snowkiten

Nach kurzer Pause im “Bergland”,  erwartete mich das wunderschöne “Hotel Wiesenhof” in unmittelbarer Nähe zum Wellness-Programm mit “Tiroler Steinöl”.

Ich bestieg eine komfortable Holzbadewanne und konnte mit Blick auf Berge und Schnee, 30 wohlige Minuten im warmen Wasser chillen. Was für eine Wohltat nach diesem Skitag! Von der Wanne ging es zur Entspannungs-Massage und von dort ab in den Ruheraum mit Panoramablick auf die umliegende Bergwelt des Karwendel-Gebirges. Mehr Luxus geht schwer!

Hotel Wiesenhof - Blick aus der Sauna

Die Saunen des Hotel Wiesenhof sind vielseitig und von einer kleinen Hütte, die in einem ehemaligen Bienenhaus untergebracht ist, ging es direkt hinaus in den reichlich vorhandenen Neuschnee! Wie gerne hätte ich so etwas allwöchentlich in Hamburg! Ich fühlte mich pudelwohl!

Frischer Schnee!

Nach mehreren Stunden Faulenzens, nahm ich Platz in der Nähe des Kamins mit gemütlicher Hütten-Atmosphäre. Bei Wein und Enzian-Schnaps erholte ich mich mit einem guten Buch und einem exzellenterem mehrgängigen Essen. Dass ich auch hier über die Maßen freundlich bedient wurde und mich obwohl alleinreisend, äußerst wohl fühlte, soll unbedingt noch erwähnt werden!

Speisen im Hotel Wiesenhof

Die nette ungarische Kellnerin, mit der ich über Heimat und Berge plauderte, machte dieses Bild von mir. Ich hatte einen richtig schönen Abend!

Tag 3 – Noch mehr Schnee, eine versetzte Schneeschuhwanderin und zum Abschluß eine fröhliche Abfahrt mit Schuß!

Eins vorweg: beim Aufwachen dachte ich: Das darf nicht wahr sein. Das mir? – Mein Blick wanderte vom Bett nach draußen. Außer Flocken und Schnee, Schnee, Schnee war da gar nichts. Das Räumfahrzeug kratzte den Parkplatz frei und auf der Straße dieses wunderbar dumpfe Geräusch einer festgefahrenen Schneedecke, wenn eines der seltenen Autos vorbeirollte. Ich haderte: wieso nicht ein winziger Streifen Sonne in der ganzen kurzen Zeit? Und wollte eigentlich nur eins: liegenbleiben und faul sein!

Der dritte Tag,  so war es mein Wunsch gewesen, sollte aber von einer Schneeschuhwanderung gekrönt sein. Also: raus. Koffer packen. Frühstück und ab in die herrlich funktionellen Skiklamotten, die man heute so trägt.

An der Rezeption ein letztes Plaudern mit den lieben Wirtsleuten vom Bergland und dann tat sich: Nichts. :)) Arthur von der Agentur Natur hatte mich nicht auf dem Zettel. Erreichbar war er auch nicht. Wie sich herausstellte, war er zum Zeitpunkt unseres Nachfragens tief in eine Meditation versunken. Und da wir in einer Zeit leben, in der wir meinen, jeder von uns müsse in jeder Sekunde telefonisch ereichbar sein, wurde ich zunächst etwas nervös. Nur noch ein paar Stunden blieben mir und es war die Frage: Spazieren gehen auf gut Glück oder warten?

Mit einer im Urlaub wirklich lächerlich kurzen Stunde Verspätung gingen wir los. Es hatte wundervoll geschneit und die umliegenden Wiesen versprachen die besten Wanderverhältnisse, die man haben kann. Und was mich zusätzlich entschädigte: kein hektisch ambitionierter Guide erwartete mich, sondern Arthur wirkte regelrecht tiefenentspannt. Er erklärte mit viel Ruhe und Charme die Funktionen der Schneeschuhe, das Anlegen und die leicht erlernbare Technik des Gehens.

ERklärung Schneeschuh

Im Schneeschuh

Schneeschuh festzurren

Vorbei an der hinter dem Hotel liegenden Karwendel-Bergbahn (mit kleinem Skigebiet) wanderten wir den Berg hinauf und genossen Luft, aufbrechende Sicht und gute Gespräche. Nun endlich hatte ich auch die Möglichkeit den See doch noch einmal in voller Pracht von weiter oben zu bestaunen. Sah toll aus!

(Man kommt bergauf ins Schwitzen, aber wirklich anstrengend war es  nicht. Mit Verschnaufen und kleinen Fotostopps kommt man gut voran und geht deutlich bequemer, als ohne Schneeschuh!)

Oberhalb von Pertisau besuchten wir die erst 2003 erbaute sehr gemütliche Rodelalm, in der man sich auf’s beste mit Tiroler Leibgerichten vollschlagen kann. Ich wählte Schmalzbrote, um wenigstens ein Foto mit einem Opinel machen zu können. (Diesmal hatte das Wetter mir nämlich sämtliche Picknickfotos für wohlgeraten verhagelt. Eines musste nun doch wirklich sein…) Und zum Nachtisch Kaiserschmarrn. Yeah!

Rodelhütte oberhalb von Pertisau

Jausenbrettl

Jause Rodellhütte

Kaiserschmarrn!

Kaiserschmarrn

Mit dem Rodel ging es anschließend in fröhlicher Fahrt zurück ins Tal und von dort noch eine gute Stunde rund ums herrlich frisch verschneite Pertisau. Die Sonne drängelte hinter den Wolken, konnte sich den Weg aber noch nicht endgültig bahnen.

Winterlandschaft Achensee

Perspektive vom Schneeschuh aus

Schneeschuperspektive

Vorbei an zahlreichen Hotels, kleineren Fremdenzimmer-Vermietungen und mit vielen Informationen versorgt ging es zurück ins Hotel, wo ich mich schnellstens in meine Reisegarderobe begeben musste.

Fremdenzimmer Pertisau

Das Taxi wartete – 15.00 Uhr! Und die ersten Mützen Blau erschienen am Himmel über dem See.

Achensee im Winter

Auf dem Flughafen Innsbruck schien mir die Abendsonne zum Abschied. Ich war ein wenig traurig. So, wie ich es immer bin, wenn ich hier abfahren muss.

Flughafen Innsbruck - Sonne zum Abschied

Aber die Berge sind doch näher als man denkt. In weniger als zwei Stunden war ich zurück in Hamburg, wo mich kräftiges Schneetreiben erwartete. Hatten die getauscht?

Fazit: Ein echt wohlgeratenes Wochenende -  so schön wie immer in Tirol. Ich möchte ganz schnell wiederkommen!

 

Charis

 

Danke an Manuela von der Tirol Werbung, die mich einlud, Daniela vom Achensee Tourismus, den Wirtsleuten im Bergland und im Wiesenhof, Hubert von der Skischule und Arthur und an Hermann Albrecht von “Tiroler Steinöl”. Die Zeit am Achensee habt ihr zu dem gemacht was es war und ich zehre noch heute von dem hohen Grad an Erholung. Es war toll!

 

 

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Es ist angefeuert!

13. Januar 2013 by Charis

Wenn ich aufgefordert werde, Ziele nach Plan zu formulieren, antworte ich oft, dass ich weiß, was ich möchte, aber zwischenzeitlich  gerne stehenbleibe und die Aussicht genieße. Wohlgeraten funktioniert so. Wirtschaftlich ist das nicht immer.

Gut also, wenn man Freunde hat, die dies im Auge behalten und Ratschläge geben. Und in diesen Genuss kam ich am vergangenen Freitag!

Sechs Frauen, sechs verschiedene Berufe, unterschiedliche Lebenssituationen und alle mit Freude an Ihrem Tun. Allein das war ein ausgesprochen angenehmer Aspekt, der mir gefiel. Ich mag Menschen, die Ihren Job lieben und es schaffen die Arbeit mit Genuss zu verbinden.

Zu verdanken habe ich diesen Tag Susanne Westphal, die diese Idee hatte und Hamburger Frauen aus Ihrem Netzwerk dazu anregte.  Sie lud uns ein zu einem “Strategiegespräch am Pool”. Mitten in ein schönes, zugebenermaßen sehr luxuriöses Wellness-Paradies, in dem ich Dank offenem Kaminfeuer, Sauna in der Holzhütte und leicht rieselnden Schneeflocken tatsächlich für einen Moment mit dem Gedanken ausgesöhnt war, dass Hamburg von den Bergen fast 1000 km entfernt ist. (Das ist selten.)

Der Tag war angefüllt mit baden, Saunagängen, entspannten Pausen und vielen Gesprächen. Zwischendurch wurden die Füsse am Kaminfeuer gewärmt. Ganz und gar wohlgeraten.  Wir lernten uns besser kennen und konnten füreinander mitdenken. Die unterschiedlichesten Gedanken und Impulse mischten sich, sodaß am Ende jede gewann. Ein Tag für den ich mich bedanken möchte bei Verena, Andrea, Petra, Kirsten und vor allem bei Susanne!

Anderen kann ich empfehlen es uns gleichzutun. Es macht Spaß und bringt garantiert auf neue und spannende Ideen! Ein prima Start ins neue Jahr und selbigen möchte ich auch allen treuen Lesern meines Blogs wünschen!

Charis

Das Aspria in den Abendstunden: das Wasserbecken wird farbig beleuchtet, Dampf steigt aus dem Außenbecken und ich gehe bevorzugt (nur im Handtuch) Feuerschutztüren raus, um festzustellen, die das sie nur von innen eine Klinke haben :)) *tricky! PS. Ich kam schnupfenfrei nachhaus und war am nächsten Tag so fit, dass ich Bäume hätte fällen können!

Wer wie wir in den Genuss interessanter Denkansätze von Susanne kommen möchte, geht einfach auf Ihre Internetseite und abonniert Ihren wöchentlichen Newsletter.

 

Sharen mit:

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Hinter jeder Tür ein Mensch – Unser Adventskalender 2012

30. November 2012 by Charis

Ja oder nein? Gerade zu Advent und Weihnachten gibt es an manchen Orten viel zu viel. An anderen deutlich zu wenig. Weswegen wir uns entschieden haben nicht wahllos Geschenke zu machen, sondern lieber mal da zu helfen, wo Hilfe direkt ankommt oder dringend Not tut.

Und dennoch: ein Adventskalender ist eine Möglichkeit in der Vorweihnachtszeit Freude zu schenken.

Engel Flügel Weckglas

Bei uns zuhaus ist der Kalender in jedem Jahr der am deutlichsten wahrnehmbare Weihnachtsschmuck neben vier hellen, nicht wegzudenkenden, Kerzen. Niemand käme auf die Idee ihn ausfallen zu lassen. Der Verzicht auf Kekse und Schokolade wurde auch noch niemals angeordnet… :))

Vierundzwanzig attraktive Geschenke wollen wir also nicht machen.

Wir möchten jedoch etwas zurückgeben: Dankbarkeit! Deswegen haben wir uns etwas ausgedacht:

Auf Facebook stellen wir in einer App. täglich hinter jeder Tagestür Menschen vor, die wohlgeraten in irgendeiner Form begleiten. Sei es durch Anfeuern, Tipps geben, als Kunde oder aus rein freundschaftlichem Interesse.

Wir haben nur ein paar der Wegbegleiter befragen können – verdient hätten es viel mehr. Wir stellen jedem davon vier Fragen. Einige von Ihnen werden neben einer kurzen Beschreibung woher wir uns kennen und was uns verbindet hier zu lesen sein.

Viel Spaß Euch beim Schauen und wenn es Euch Freude bereitet, dann machen wir das 2013 vielleicht einfach munter weiter!

Eine schöne Adventszeit für alle!

***

Und hier nun Tag für Tag die jeweiligen Einträge!

1.Dezember 2012 – Torsten Materna

Torsten Materna - numero 2  brutti-et-buoni-zimt.jpg

Und los geht’s!
Torsten Materna aus der schönen Pfalz eröffnet den Reigen! Er ist Webspezialist und hat den Fanpage-Generator entwickelt, ohne welches es den Kalender nicht gäbe. Seit Jahren gehört er zum Netzwerk von Wohlgeraten und steht immer wieder mal mit Rat und Tat zur Seite. Mit Torsten kann man die Leidenschaft für’s Netzwerken oder aber gutes Essen und Weine teilen. Das harmoniert prima mit wohlgeraten.

Wir hoffen noch immer auf den gemeinsamen Wildschweinbraten, den wir uns schon so lange vorgenommen haben. (Ach – und wollte ich (ch) nicht auch mal Euern Garten umgraben Torsten?:))

Lieber Torsten!
Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?
Mein Lieblingsweihnachtsengel seit ich klein war.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?
Eine echte, funktionierende Dampfmaschinen mit vielen Werkzeugmaschinen dazu.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?
Alles aus der Abteilung “kulinarisch” :-)

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?
“Big Beach” auf Maui, Hawaii

Danke Torsten!

Und allen, die es lesen:  einen wunderschönen Start in eine fröhliche Adventszeit!

 2.Dezember 2012 – Sabine Oehler

sabine.jpgAnne Trieba - Sonderedition Tageskarten Tasche

Einen schönen 1.Adventssonntag!

Zum Sonntag steckt Sabine Oehler hinter unserer Kalendertür – aus gutem Grund. Nach Jahren hätten wir uns heute beinah endlich live getroffen, Sie wohnt in Tübingen. Zu Ihr gehört das Blog Frau Schmeckers Rezepte, in dem sie uns nicht selten mit Bildern kräftig Appetit macht. Sie war eine der ersten, die wohlgeraten immer wieder weiter empfohlen hat. Danke! Im Alltag beschäftigt sie sich mit Werbung und Webdesign! Eine treue Wegbegleiterin durchs Netz seit Jahren.

Liebe Sabine!
Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?
Zimtsterne!

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?
Die Rollschuhe – die Folgen spüre ich heute noch! :-)

Welches wäre Dein Lieblings-Wunschprodukt auf Wohlgeraten?
Ich habe viele Wunschzettel: Die Tasche von Anne Trieba auf dem Wunschzettel an den Weihnachtsmann, das Eichenbrett auf den Wunschzettel ans Christkind, die Bauernschüssel aus Holz für den Wunschzettel an den Stellvertreter des Weihnachtsmanns, das Brot und Salz-Brett auf den Wunschzettel an den Stellvertreter des Christkinds, die Snackschale auf den Wunschzettel an den Stellvertreter des Stellvertreters des Weihnachtsmannns…ach!

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?
Times Square ’94 mit der großen Liebe!

Vielen Dank liebe Sabine! Dir und allen die es lesen noch einen wohlgeratenen 2. Dezember!

Und für alle einen super Wochenstart in die erste wilde Adventswoche!

4.Dezember 2012 – Maren Martschenko

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4. Dezember – Hallo München!
Über den Kurznachrichten-Dienst Twitter lernten ich (Charis) Maren Martschenko von Markenberatung kennen. Sie stellt auf Ihrem Blog zehnbar wöchentlich 10 Fragen, deren Beantwortung nahezu immer im Genuss eines Espresso gipfelt.  Ich durfte diese Fragen zu Beginn des Jahres beantworten und so freundeten wir uns an. Uns verbindet die Liebe zu den Bergen, die Maren in einer Alpenüberquerung im Sommer gipfeln lies. Und außerdem malte Maren mir eine superschöne Kuh, die seit dem Sommer die Räume von wohlgeraten schmückt!


Liebe Maren!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?
Ein geschmückter Baum gehört dazu. Inklusive Holzkrippe unter dem Weihnachtsbaum.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?
Als ich 14 war bekam ich einen silbernen Armreif geschenkt, den ich auch heute noch fast täglich trage. Das finde ich schön!

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?
Das ist die Wärmflasche Susanna.

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?
Das neue Millenium habe ich in Dubai auf einer Grillparty unter Palmen begrüßt. Das war irgendwie skurril.

Vielen Dank Maren!

5.Dezember 2012 – Björn Beck

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Abenteurlaune?

Dafür ist Björn zuständig. Er unternimmt Expeditionen ins endlose Nordeis und teilt die Abenteuerlust von wohlgeraten. Björn hat so manches Projekt tatkräftig unterstützt. Ohne ihn wäre das Blog niemals pünktlich zum 1.Geburtstag online gegangen und die Reise zu den Lieferanten nach Tirol? Björn mit vollem Einsatz dabei! Dafür ein riesiges Danke! Wir wünschen Dir weiter so viel Freude an Deiner neuen Blockhütte und wünschen uns noch zahlreiche Unternehmungen zusammen!

Und das Beste: von Björn habe ich (ch) gelernt, dass man Weinflaschen mit einem Opinelmesser geöffnet bekommt. Ich habe mein eigenes auf der Lieferanten-Tour nicht rausgerückt aus Angst, dass es abbricht. Vorgestern kam sein Beweisfoto ins Haus. Ihr seht es unten!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Nein, einen Baum gibt es bei mir nicht, diese wurden verarbeitet und stellen die Wände der Blockhütte dar.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Als ich 5 war bekam ich zu  Weihnachten ein Schweizer Messer, damit fing dann alles an.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Ein Opinel-Messer

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du Weihnachten verbracht hast?

In einem Igloo mitten in der Hardangervidda in Norwegen

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6.Dezember – Michaela

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6.Dezember – Einen Koffer in Berlin.…
Einen Koffer hat wohlgeraten nicht da, aber immerhin eine offene Tür! Michaela von KEAL Consulting vermittelt nicht nur Jobs in der IT – sie vermittelt auch das Gefühl, etwas gut zu machen. Ihre Anerkennung und Empfehlung ist beständig und spornt ungemein an. Ich kenne sie seit meinen ersten Netzwerkaktivitäten auf Xing. Immer wieder kreuzten sich unsere Wege und erst 2012 lernten wir uns persönlich kennen. Es beeindruckt Ihre Beharrlichkeit im Business, Ihr Mut und Ihr großes Herz. Ein gutes Beispiel dafür ist Ihre jetzige Weihnachtskampagne. Für die Tatkraft immer wieder gesellschaftlich Schwächeren zu helfen, bewundere ich sie.

Michaelas Ratschläge sind ehrlich und zielgerichtet. Wohlgeraten gewinnt durch Freunde wie Michaela an Profil und wird dadurch klarer. Danke!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Lametta

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Ein Hund.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Das große Küchenbrett aus Eichenholz.

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

Am Trevibrunnen im Rom.

 

 8.Dezember – Mona Schwenker

mona-s.jpgBauernholzschale

Farbfeuerwerk

Mona ist Malerin, Mutter und eine echte Kämpfernatur. Ihre Kunst vertreibt sie über Ausstellungen, Ihre Webseite  Monart-online und über das Internet. Über Facebook lernten wir uns kennen und von Ihrer Art zu vernetzen hat wohlgeraten oft profitiert. Zum einen weil sie darin ausgesprochen geschickt ist und man sich einiges abschauen kann, zum anderen, weil sie wohlgeraten von Anbeginn sehr verbunden war und uns oft empfohlen hat. Danke Mona!

Unten sieht man die farbverschmierten Finger von Mona und ab und an, wenn hier zu viel Arbeit am Computer anfällt, dann gebe ich zu, dass ich sie um die Arbeit im Malatelier ein kleines Stück weit beneide…

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Ganz unbedingt: der Baum, der diesen unverwechselbaren Duft ins Haus zaubert

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Es ist ein Plüschhase, ca. 30 cm groß, man kann ihm auf den Bauch drücken und ein dumpfes “Möööp”
ertönt. Ein  Auge ist mit der Zeuit abhanden gekommen. Diese sind aufgenäht und ich habe meine halbe Kindheit darum gedreht. Ich bekam ihn als ich ungefähr 4 war und habe ihn heute noch.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Oh – bitte einmal einen Tisch kompellt mit der Rubrik “tafeln” gedeckt !
Inklusive der alten Holz Bauernschüssel

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

Ungewöhnlich nicht, aber der Jahreswechseln in Paris ist schon sehr schön ;-)

Hände von Mona

Euch allen die es lesen, von Herzen ein schönes Adventswochenende. Lasst es Euch gut gehen!

9.Dezember – Anja Fornoff

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9.Dezember – Sonntag. Ein gutes Glas Wein…

Wie man an einem Adventssonntag auf Wein kommt? Ganz einfach: wenn man Freunde mit Sinn für gute Küche, Lebensart und vor allem einen Weinberg hat. Anja Fornoff hat das alles. Sie bereicherte das Bialetti Gewinnspiel von wohlgeraten im Herbst 2011 um zahlreiche wunderschöne Impressionen und so lernten wir uns kennen. Seitdem weiß ich, dass Anja Ihren Gästen im Weinberg den “Hauseigenen” in kleinen französischen Picardie-Gläsern von wohlgeraten kredenzt. Darüber schreibt sie dann in ihrem Blog Weinweiber und macht Lust darauf, sie endlich einmal zu besuchen.

ich hoffe sehr, dass 2013 endlich dieser Wunsch in Erfüllung geht. Danke für Deine zahlreichen Kommentare. Es macht Spaß Dich immer wieder hier zu lesen liebe Anja!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Ein alter filigraner Holzstern mit Beleuchtung aus Dänemark, der schon meine allererste Wohnung zur Weihnachtszeit in ein wundervoll warmes Licht getaucht hat.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Die Schönen gabs in meiner Kindheit, die Verrückten kamen erst später.
Das schönste Weihnachtsgeschenk meiner Kinheit war ein von meinem Patenonkel selbstgebautes Puppenhaus. Es war bis ins letzte Detail ausgestattet – und alles liebevoll von Hand gefertigt. Das muss Monate gedauert haben! Ich war mehr als berührt damals, und bin es heute noch, wenn ich daran denke.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Ganz klar das XXL-Eichenholzbrett von Raumgestalt. Die kleine Version bereichert schon jetzt fast jede Mahlzeit. Absolutes Lieblingstück in unserer Küche!

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

In meinem Weinberg. Mit Kerzen, Champagner und traumschöner Aussicht in die Rhein-Ebene.

Euch allen einen wunderschönen zweiten Advent!

10.Dezember – Tilo Timmermann

TiloKnickgläser

10. Dezember – Montagmorgen unterwegs…

Tilo ist Hamburger. Ich kenne ihn vom U-Bahn-Fahren. Könnte man sagen. Obwohl ich selten bis nie fahre, er dafür andauernd. Auf Instagram, einer kleinen Fotocommunity im Netz kann man sich dennoch so kennenlernen. Mit den Bildern, die der eine von unterwegs postet, der andere von einem Ort seiner Wahl. So war das bei uns und ich habe mich immer gefreut, weil Tilo einer der ersten war, die wohlgeraten auf Instagram verfolgten.  Wenn Tilo nicht in der U-Bahn sitzt, ist er Gründer & Geschäftsführer von Tsching, Derassa & Bum, einer Hamburger Agentur für Kommunikationsberatung.

Zusammen haben wir im vergangenen Jahr auf dem Webmontag in Hamburg Vorträge gehalten oder uns per Twitter fröhlich ausgetauscht. Und well das viel Spaß gemacht hat und ich Tilo als ausgesprochen sympathischen Zeitgenossen erlebt habe, gehört er hierher und ich hoffe auf noch so manche gemeinsame Schnittstelle!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Wir haben einen kleinen, billigen Fliegenpilz aus Pappmaché, den ich schon als Kind immer heimlich an den fertig gestylten Weihnachtsbaum gehängt habe, um die Eltern zu ärgern. Eigentlich ein scheußliches Ding – aber er muss immer noch am Baum hängen.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Eine Snoopy-Spardose. Ein echter Snoopy, zum Anfassen! Aus Porzellan oder sowas! Ich war der glücklichste Mensch der Welt und hatte ihn jahrelang im Regal stehen.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Die Bialetti! Ach nein, davon habe ich ja schon drei verschiedene Größen … Dann bitte die witzigen Knickgläser aus Recyclingglas.

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

Für Feuerwerksfreunde ist sicher das Kuhdorf, in dem meine Großmutter lebte, ungewöhnlich. Ich hatte dort als Jugendlicher in der Silvesternacht mein brandneues Foto-Equipment aufgebaut , um eindrucksvolle Feuerwerksfotos mit Langzeitbelichtung zu machen. Es gab exakt eine Rakete in der ganzen Nacht.

Euch allen einen guten Start in die dritte Adventswoche. Lasst Euch nicht hetzen. Der Weltuntergang wurde auch schon abgesagt!

11.Dezember – Matthias M. Meringer

MathiasWollsocken Steiner 1888

11. Dezember – In die Welt hinaus getragen…

Pressearbeit und Veröffentlichungen sind ein wichtiger Teil unserer Außendarstellung. Hier kommt Matthias M.Meringer ins Spiel, denn in seinem Webportal Pressehof hat wohlgeraten die erste Pressemeldung ins Netz gestellt und dabei festgestellt, dass es ohne Präzision nicht geht, bzw., dass professionelle Hilfe Sinn macht. Matthias ist ein harter Prüfer. Er erkennt, was nicht korrekt ist und sorgt dafür, dass sein Portal nur optimale Beiträge enthält und man sich  als Unternehmen bestmöglich präsentiert. Eine hilfreiche Option! Dafür heute ein Danke an ihn, denn manchmal tut ein wenig Strenge von Leuten, die man länger kennt, sehr gut. Auch Wohlgeraten kann nur besser werden, wenn es Regeln einhält.

Im übrigen ist Matthias treuer Wohlgeraten-Kunde und war einer der ersten, der die Fähnchen-Aktion mit einem schönen Bild von seinem Opinel unterstützt hat! Das freut uns sehr und dafür sage ich ein fettes DANKE!

*** Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Kein Baum. Ich kann nichts damit anfangen. Auch anderes Weihnachtsgeraffel kommt mir nicht in die eigenen vier Wände. Nicht fehlen darf der beste Weihnachtsstollen, wo gibt auf Welt: von meiner Mama.

*** Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Zu Tanzstundenzeiten drohte meine Oma im weihnachtlichen Vorfeld mit Bettwäsche, Handtüchern und Tischdecken. Dieses verrückte (aber sicher lieb gemeinte) Geschenk konnte ich zum Glück verhindern.

*** Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Ganz klar: Wollsocken. Ich liebe Wollsocken! Zuhause laufe ich ausschließlich bewollsockt herum. Nach dem Laufen duschen und Wollsocken anziehen: ein Traum.

*** Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

Das war in Berlin vor dem Brandenburger Tor. Menschenmassen ohne Ende und Gedränge bis zum nicht mehr möglichen Umfallen. Für ein Landei aus einer kleinen Stadt sind das unvergessliche Momente.

Danke Matthias und allen einen schönen 11.Dezember!

12.Dezember – Bettina Preuschoff

BettinaDecke Susanna

12. Dezember – Immer in Bewegung

Vorwärtsgewandt, aufmunternd und unterstützend: so kenne ich Bettina Preuschoff. In Ihrem Pilatesstudio Alsterdorf zeigt sie in ruhiger Atmosphäre Einzelpersonen und Gruppen entspannende Pilatestechniken und sorgt dafür, dass man sich mit guter Kondition gern mag. Wohlgeraten stand sie von Anbeginn an als treue Kundin und Empfehlerin zur Seite. Viele aufmunternde und anspornende Worte kamen aus Ihrem Mund, gut gemischt mit vorwärtstreibender Kritik. Die nötige Portion Ehrlichkeit, die wichtig ist, auch unter Freunden!

Weil der Onlinehandel viele Stunden am Schreibtisch mit sich bringt, ist Bettinas Angebot auf der To-Do-Liste des kommenden Jahres. Wohlgeraten kann nur, was nicht behäbig und träge wird… Insofen: Auf geht’s! Danke Bettina!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Ich schmücke gar nicht und habe auch keinen Baum, Weihnachten selbst verbringe ich an einem warmen Ort in der Wärme, liebe es aber in der dunklen Winterzeit eine schöne Atmosphäre mit Kerzen zu schaffen, delikate Tees zu trinken und ein wenig zur Ruhe zu kommen!

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Da muss ich leider passen – verrückte Geschenke gab es in meiner Kindheit nicht, wichtig war immer für mich, dass es genug Bücher gab für die Schmökerzeit zwischen den Jahren.
Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Ich liebäugele schon länger mit dieser wunderschönen Decke “Steiner 1888 – Merino-Wolldecke Susanna (Marmor)

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

Die Jahrtausendewende habe ich in NY, nach einem Cater-Waiter-Job an der Ecke Thompson/Bleekerstreet verbracht, mit Kollegen im Kellnerfrack haben wir mit den ersten Leuten die vorbeikamen um Punkt 12 eine Flasche Prickelwasser geköpft und sind ums Auto rumgetanzt!

Einen schönen Mittwoch! Wer Fragen und Wünsche an wohlgeraten hat: Ruft an oder schreibt

15.Dezember – Peter Breuer

PeterWollsocken Steiner 1888

15.Dezember – Wochenende: Schokolade, Buch und dicke Socken

Am Wochenende geht es hier ruhiger zu. Klar kommen in einem Onlineshop rund um die Uhr Bestellungen, aber ohne Erholung ist alles nichts. Dann ist Zeit für frische Luft und Bewegung oder ein Buch wie das von Peter “Ein Satz sagt mehr als tausend Worte“.  Peter Breuer ist Werbetexter in Hamburg. Zusätzlich ein Springbrunnen voller Ideen.. Er inspiriert, animiert und regt zum Ausdenken neuer Strategien und Produkte an. Wer ihn von Twitter kennt, der weiß, wie gut man mit ihm lachen kann. Für Wohlgeraten ist Peter Rückhalt in Form von Anfeuern und Mut machen. Danke dafür!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?
Meine sehr frühe Kindheit war noch Lamettazeit, aber aufgrund der Naturkost-Historie meiner Familie – mein Opa gründete 1927 sein erstes Reformhaus – schwenkten wir früher als andere auf Strohsterne um. Natürliche Materialien, echte Kerzen. Wenn die Hütte schon abbrennt, dann mit Stil.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?
Die verrücktesten Weihnachtsgeschenke bekam ich immer von meiner Patentante, deren Spieltrieb so ausgeprägt war wie meiner. 1971 zum Beispiel war es ein knallgelber tragbarer Scheinwerfer mit eingebautem Radio. Kleine Jungs lieben so etwas.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?
Die grasgrünen Socken von Steiner. Socken gelten zu Unrecht als Verlegenheitsgeschenk. Gute Socken kann man nicht genug haben.

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?
Die Badewanne. Ich hasse die Sentimentalität von Silvester und liebe es, wenn es mir gelingt, mit einem Glas Wein auf dem Wannenrand um 22 Uhr die nötige Bettschwere für einen guten Schlaf ins neue Jahr zu erreichen.

Euch allen ein schönes drittes Adventswochenende!

16.Dezember – Sebastian Faust

SebastianBauernholzschale

16. Dezember – Alles eine Frage der Darstellung..

 Heute steckt jemand hinter der Tür, der darstellen kann. Sich. Und andere. Sebastian Faust ist Schauspieler und ein wunderbarer Fotograf. Ihm verdanke ich die Fotos, die ich als Profilbild und auch auf der Startseite von wohlgeraten verwende. Skeptisch war ich, denn Portraitfotografie in einer Art, in der ich mich selbst mag, traue ich nur sehr wenigen Menschen zu. Deswegen war ein guter Draht wichtig und Sebastian hat ihn. Wir kennen uns schon lange über verschiedene Netzwerke. Seine fröhliche Art steckt an. Und was herauskam, waren Bilder, denen ich in den nächsten hundert Jahren gern gleichen möchte :))

Ein Shop ohne Gesicht ist nur das von Feilbieten von Ware. Nichts ist schöner, als am Telefon sagen zu können: ich bin die Frau, die sie auf der Startseite sehen. Dir, Sebastian, dafür immer wieder ein riesiges Danke von mir!

…

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Strohsterne! Und Engel dürfen nicht fehlen.
Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

das Schönste Geschenk war die alte Kamera meines Vaters mit der ich fotografieren gelernt habe. Alles manuell, keinerlei Automatik, herrlich

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Die handgemachte Bauernholzschale.
Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

Auf der Bühne im Ebertbad Oberhausen, in “Ladies Night” als Paco.

Einen schönen Adventssonntag Euch allen!

17. Dezember – Daniel Schlingelhoff

DanielGmundner Keramik Grauer Hirsch

17.Dezember – In trockenen Tüchern oder: allzeit gut beraten!

Daniel hantiert mal mit viel und mal mit weniger Geld. Nie mit dem von wohlgeraten, aber meistens mit dem anderer Leute. Das macht er gewissenhaft und mit viel Begeisterung unter dem Namen “Honorar statt Provision“. Durch die fröhlich, aufgeschlossene Art seines Netzwerkens haben wir uns schon vor vielen Jahren kennengelernt und während Daniel gern morgens um die Alster joggt und das Segeln liebt, gingen die Scherze hin und her, dass für wohlgeraten am Alsterufer der Skilift fehlt und dass es allgemein zu wenig Berge in der Hansestadt gibt.

Daniel gehört zu den Wohlgeraten-Testern der ersten Stunde. Sein Interesse an der Entwicklung besteht bis heute und dafür Danke!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?
Früher war mehr Lametta :-) dennoch immer mit Baum und im Kreise der Familie.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?
Die Dampflok für meine Modelleisenbahn TT, leider gerade gut eingemottet auf dem Dachboden.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?
Das Café “wohlgeraten” im Style einer Berghütte mit Genuss und  Produkten aus dem “Wohlgeraten” Sortiment. :-)

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?
In der Wüste mit Freunden.

Vielen Dank Daniel und Euch allen einen schönen Start in die letzte Woche der Adventszeit!

18.Dezember – Bettina Schöllhorn

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18.Dezember – Unterwegs im Allgäu

Wir teilen die Liebe zum Alpenkaramell. Das schon mal ganz klar vorweg! Bettina ist eine der ersten Kundinnen von Wohlgeraten. Von ihr kommt schon mal ein Apfelbrot ins Haus geflogen oder auch mal eine Postkarte aus den Bergen. Kleine Aufmerksamkeiten, die das Leben so viel schöner machen. Kennengelernt haben wir uns über das Netzwerken auf Xing und das blieb auf virtuellem Wege über die Jahre erhalten. Heute lese ich fast jeden Morgen auf Ihrem Profil die Herrnhuter Losungen, die sie verläßlich tagein und tagaus postet. Danke Bettina und schön, dass Du in meinem Netzwerk bist!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

das Essen bei meinen Eltern

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

eine Blockflöte

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

ein Abo fürs Alpenkaramell

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

auf einer Hütte in den Bergen

19.Dezember – Nadja Bruhn

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19.Dezember – Keksverliebt!

Heute stellen wir die beste Keksbäckerin der Stadt vor! Nadja bäckt für Ihre kleine Firma “Henk und Henri” wahre Kunstwerke, die sie in wunderschön gestalteten Keksboxen versendet. Vor Jahren haben wir, beide als Designerin eine Weile in der selben Firma gearbeitet und begegneten uns zu der Zeit wieder, als Wohlgeraten gegründet wurde. Kurze Zeit später startete auch Nadja ihre Selbstständigkeit und was liegt dann näher, als sich gegenseitig Mut zu machen und sich anzufeuern. Ich (Ch) wünsche Nadja von Herzen den Erfolg, den sie verdient und ich freue mich, dass sie zeitgleich Interesse am Wachsen und Werden von Wohlgeraten hat. Danke Nadja!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

nie fehlen darf ein gutes und fantasiereiches Essen mit Freunden und Familie
Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Verrückt war es nicht aber mein Lieblingkuscheltier Bug Bunny, welcher mich jahrelang begleitete und auf unzähligen Fotos abgebildet wurde.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?
Als kleines Leckermäulchen und als Keksbäckerin habe ich eine Vorliebe für süsse Dinge…. der Schokoladenlikör mit Perperoncino ist ein Geheimtipp

(So geheim, dass er zur Zeit ausverkauft ist.. (ch))

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?
Ungewöhnlich vielleicht nicht aber nachts bei 20 Grad auf Mallorca ohne Tannenbaum…. mal anders!

Euch allen einen schönen Mittwoch! Heut in Einer Woche sind die Bäuche etwas runder – wetten? :))

20. Dezember – Michi Blümel

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20. Dezember – Draußen unterwegs..

Über Björn, der hier schon vorgestellt wurde, lernte ich zu Beginn der Fanpage-Zeit von wohlgeraten Michi Blümel kennen. Für seinen, ebenso wie wohlgeraten, inhaberbetriebenen “Outdoorfoodshop“, in dem er Nahrung für Outdoorfreunde vertreibt, warb er hier um Fans. Er machte das ziemlich geschickt und ich besuchte seine Seite von Anbeginn gerne. Das animierte es ihm gleich zu tun und es macht Spaß zu sehen, wie es bei dem einen und anderen von uns inzwischen vorangeht.

Den Austtausch mit Michi zu den Shop betreffenden Sachverhalten, schätze ich sehr. Nichts ist praktischer, wenn man sich Rat da holen kann, wo ähnliche Fragestellungen auftauchen. Außerdem verbindet uns die Freude an der frischen Luft und an Outdoor-Abenteuercccn. Danke Michi, dass Du hier mitmachst!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?
Baum ist ein Muss. Inklusive Baumfest – Bei uns eine traditionelle kleine Zusammenkunft beim Aufstellen mit allen Nachbarn bei Grill und Glühwein.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?
Nach über 40 Jahren erinner ich mich nicht mehr an Geschenke, aber an Beständigkeit und Tradition. Ich glaube, ich werde alt….

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?
Immer noch das Milchpackung-Portemonnaie.

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?
Am Fuß des Cerro Torre, Patagonien 2002, Zeltparty bei Wodka und Mousse au Chocolat.

Euch allen einen schönen Donnerstag!

 21.Dezember 2012 – Stefanie Dehler

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21. Dezember – Vom Glück auf Gipfeln

Seit wohlgeraten einen Blog hat, schaue ich, was rechts und links davon passiert. Dadurch habe ich im zurückliegenden Jahr viele Blogger entdeckt, die wohlgeratens Liebe zu den Bergen teilen. Eine davon ist Stefanie Dehler mit ihrem Blog “Gipfelglück“. Dort berichtet sie von Wanderungen in den Alpen oder von weiteren Reisen. Ihre Darstellung verbindet meine Idee vom Bloggen, mit der von wohlgeraten, die Dinge im natürlichen Kontext zu zeigen.  Eine bunte Schar dieser Bloggerkolle gen hat sie vor kurzem zu einem Treffen zusammenführen können, an dem ich leider nicht teilnehmen konnte. Schön wäre, wir könnten das 2013 nachholen. Danke Stefanie!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?
Strohsterne und daneben hängt ein besonderer Weihnachtsmann am Baum: er ist schwarz angezogen, in neuseeländischem Rugby-Dress mit Glitzer.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?
Ich glaube, ich habe mir immer nur Bücher gewünscht, in gewisser Weise ist das auch verrückt.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?
In der Tat habe ich so einiges von Wohlgeraten auf meinen Wunschzettel geschrieben, zum Beispiel die wunderschöne Tasse mit dem Hirsch drauf. Mal sehen was das Christkind davon hält… Und gute Schokolade kann man ja auch nie genug haben!

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?
2007/ 2008 in Wellington in Neuseeland: es war Hochsommer, ich war mitten in der Nacht am Strand, auf dem Heimweg morgens um 7 lachte die Sonne von strahlend blauem Himmel. Und 3 Stunden musste ich schon wieder arbeiten

22.Dezember – Axel Krüger

Axel KrügerOpinel Bubingaholz

22.Dezember – Lesen als Feinkost
Heute ist der größte Trubel vorbei und wir kommen zur Ruhe. Was jetzt nicht bestellt wurde, käme nicht mehr an. Jetzt ist Zeit die eigenen sieben Sachen zu packen und heimzukehren zu Familie und Freunden.

Heimat ist für mich ein östlicher Zipfel Deutschlands, eine gemütliche, gastfreundliche und leicht bergige Gegend: die Oberlausitz.  Axel Krüger liebt diese, zu Unrecht in den Hintergrund gerückte Region, wie nur wenige andere. Zugezogen in Görlitz, belebt er das kulturelle Leben der Stadt. Ich bewundere ihn für sein Engagement und lese immer wieder gern in seinem Kostblog, den er gemeinsam mit literatur- und schreibbegeisterten Weggefährten und vor allem mit Mike Altmann gemeinsam pflegt. Reinschauen lohnt! Dank an Axel!

Strohsterne, Lametta oder lieber gar keinen Baum? Etwas, was nie fehlen darf?

Stroh. Mein Kopf ist voll davon.

Verrätst Du uns das schönste oder verrückteste Weihnachtsgeschenk Deiner Kindheit?

Die schönsten, immer schon, seitdem ich denken kann: Bücher. Ich fresse Bücher.

Welches Produkt von Wohlgeraten käme auf deinen Wunschzettel?

Ein traditionelles Opinel-Messer. Das habe ich mir schon gewünscht, als ich noch ein Dreikäsehoch war. Und nie bekommen.

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem Du den Jahreswechsel verbracht hast?

Irgendwo mit einigen Berber mitten in der Sahara.

Euch allen ein letztes gemütliches Advents-Wochenende!



 

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Brauchtum in Tirol – Krampuslauf

26. November 2012 by Charis

In diesen Tagen beginnen in zahlreichen Orten in den Alpen die Krampus- oder auch Tuifl-Läufe, ein Brauch von dem ich bis zum Herbst noch nichts gehört hatte. Gruselig geht es bei diese Umzügen zu und ich würde mir das Spektakel gern einmal ansehen.

Wie ich darauf komme?

Unsere Drechslerei, von der ich bei jedem Besuch die handgesägten Holzherzen aus altem Stadlholz und Küchenbretter aus Tiroler Alpenholz mitnehme, wirkt nach außen hin sehr beschaulich. Man könnte sie als unmodern bezeichnen. Ein übereifriger Kunden beschimpfte mich bereits, weil ich es nicht möglich machen konnte, von heut auf morgen einen Kundenwunsch während meines  Amerikaaufenthaltes zu erfüllen.  “Kunde droht mit Auftrag! Schlimm!” – so hieß das dann.

Ladenglocke Drechslerei Tirol

Tatsache ist:  Diese Drechslerei ist ein alter Handwerksbetrieb, aufrecht erhalten von zwei Brüdern, die sich hier die Aufgaben teilen. Keine Mailadresse, kein Fax und die Rechnungen werden auf einen Quittungsblock per Hand geschrieben. Wann immer ich komme, empfängt man mich freundlich und ich habe das Glück, durch die komplette Werkstatt laufen zu dürfen. Ich liebe das. Es gibt mir das Gefühl, dass die Welt noch ohne viel Technik funktionieren kann und es hebt die Produkte dieser Drechslerei von den anderen ab: es gibt sie nicht an jeder Ecke. Das macht sie so wohlgeraten!

Werkstatt Drechselrei Tirol

Handgeschriebene Quittungen Tirol

Der letzte Besuch vor Ort im Herbst, bot dann einen besonderen Genuss: in der etwas unaufgeräumten, stets nach Arbeit riechenden Werkstatt, klemmte auf einem Schraubstock eine seltsam gruselige Maske. Ich hatte so etwas einmal in Südtirol auf einem traditionellen Dorffest gesehen, konnte aber mit dem Begriff Krampuslauf so gar nichts anfangen. Leider habe ich das alte Bild des Teufels aus Südtirol gelöscht, weil es so schrecklich aussah, dass ich jedes Mal das Gruseln beim Anschauen der Urlaubsfotos bekam…

Schnitzwerkzeuge Drechslerei Tirol

Nachfragen ergaben, dass es sich beim Krampuslaufen um ein Spektakel handelt, bei dem mit  Holzmasken und Fellkostümen eine Schar dieser “Tuifl” lärmend durch die Dörfer ziehen. Es findet in den letzten Novemberwochen bis zum 5.Dezember statt. Ursprünglich als Gegenspieler des gutartigen Nikolaus, der den lieben Kindern Geschenke bringt, stehen die “Tuifl”  als Vertreter des Bösen heut oft allein im Mittelpunkt des Geschehens. Sie flößen mit Ihren Fellkostümen und mit gehörnten, bemalten Masken Angst ein. Mancherorts scheint eine Prämierung der Maskierung stattzufinden, jedenfalls fand sich Bildmaterial, welches darauf hinweist.

Und hier ist das Fragment, der damals noch frisch begonnenen Maske. Wenn ich das nächste Mal da bin, frage ich genz gewiss, was am Ende daraus geworden ist.

Tuifl-Maske Krampuslauf Tirol

Vielleicht weiß der eine oder andere mehr von Euch. Dann freue ich mich über Eure Hinweise zu den Krampusläufen. Die handgeschnitze Maske fand ich jedenfalls so beeindruckend, dass ich sie Euch auf keinen Fall vorenthalten wollte.

Charis

Handwerk in den Tiroler Alpen

 

 

 

 

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Wir feiern Geburtstag! Zwei Jahre Wohlgeraten!

5. November 2012 by Charis

Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Wohlgeraten feiert Geburtstag. Bereits den Zweiten! Und das Blog von wohlgeraten existiert auf den Tag genau ein Jahr!

Brutti et Buoni in den Alpen

Zwei Jahre wohlgeraten.de – zwei unheimlich spannende Jahre mit viel Arbeit und genauso viel Freude. Mit gewissenhaften Entscheidungen und spannenden Begegnungen. Mit der überraschenden Nominierung für den t3n-Web-Award zwischen Otto, Amazon und Zalando im letzten Jahr und dem Aufbau einer erstaunlich aktiven Fangemeinde auf Facebook und Twitter. Und man kann sagen: Es macht Spaß. Es bereichert um viele Eindrücke und macht stolz, wenn man es Stück für Stück wachsen sieht.

Manchmal gingen Mut und Kraft leicht zur Neige. Dann war es entscheidend sich auf die Ursprünge von wohlgeraten zu besinnen. Beim Reisen in die Berge, um Kraft zu schöpfen. Mit  neuer Lust entstanden viele der im Shop und auf den Social Media Plattformen gezeigten Bilder. In Gegenden, aus denen die Produkte von wohlgeraten stammen. Und einer dieser Orte, an den es immer wieder geht, liegt mitten in Tirol.

Neustift Tirol - Stubaier Alpen

Zum 2.Geburtstag von wohlgeraten gibt es deshalb ein Gewinnspiel. Der Hauptpreis ist ein Sommer-Wochenende in  unserer Lieblingspension “Schönherr-Haus” in Neustift im Stubaital. Wir verlosen die Übernachtung im Doppelzimmer für zwei Personen incl. Frühstück, W-Lan und Wellness-Angebot des Hauses.

Und damit es ein wenig mehr Ansporn gibt:  Der 2. Preis ist eine Tafel Tiroler Edle Schokolade. Und als 3. Preis verlosen wir einen Nussdrängler von raumgestalt.

Was ist zu tun?

Drei Fragen sind zu beantworten. Beim Klicken auf den Link, gelangt man auf wohlgeraten.de. Dort steht jeweils unter einem der Produktbilder die passende Lösung für die Frage.

Diese sendet bitte mit Namen und Adresse per Mail an daumen-hoch@wohlgeraten.de.

Alternativ als Postkarte unter Angabe von Namen und Adresse. Antworten im Kommentarfeld sind nicht erwünscht.

Am 26.11.2012 – 20.00 Uhr endet das Gewinnspiel. Teilnahmebedingungen und genaue Beschreibung des Gewinnes liest man HIER.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und freuen uns, wenn Ihr den Link teilt oder darüber erzählt!

Die Fragen:

1. Auf welchem Gletscher in Tirol machten wir Bilder für die “Tiroler Reine-Seife-Gletschermilch”?

Tiroler Reine Gletschermilch

2. Wir haben mit der Gmundner Keramik “Grauer Hirsch” einen Tisch am See gedeckt. Wie heißt der See, den man im Hintergrund sieht?

Tisch am See mit Gmundner Keramik Grauer Hirsch

3. Zu welcher Alm waren wir unterwegs, als wir unsere Wolldecke von Steiner  1888 nach dem Picknick zusammenschnürten? (Kleiner Tipp: wenn man weiterwandert, erreicht man die Franz-Senn-Hütte!)

Wolldecke Steiner 1888 schnüren

 

Und nun?  Mitmachen und gewinnen!

Allen sind die Daumen gedrückt!

 

Wer sehen möchte wo es hingeht, schaut HIER.

 

Viel Spaß,

Charis

__________________________________________

Dezember 2012

Unser Gewinnspiel ist beendet.

Gewonnen haben:

Die Tiroler Edle geht an Frau Claudia Henschel aus Weimar.

Den Nußdrängler gewinnt Matthias Pach aus München.

Die zwei Übernachtungen im Schönherrhaus Neustift für zwei Personen im Juli 2013 (siehe Beschreibung) gewinnt Balint Földesi aus Hamburg.

Allen Gewinnern: Herzlichen Glückwunsch!

Allen anderen Teilnehmern recht herzlichen Dank für’s mitspielen und raten UND für die viele, vielen lieben Glückwünsche!

 

wohlgeraten.de / Charis

 

 

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EOFT – European Outdoor Filmtour 2012

1. November 2012 by Charis

Gespannt wie immer erwartete ich die EOFT-Vorstellung am gestrigen Abend im Hamburger Cinemaxx.

Was ist das? Bei der European Outdoor Filmtour werden einmal jährlich mehrere Kurzfilme besonders spektakulärer Outdooraktivitäten gezeigt. Die Bilder entstehen bei den entsprechenden Aktivitäten und sind nicht gestellt. Zwischendurch gibt es kurze Interviews, Statements von den Akteuren und Beteiligten. Berauschende Bilder sind mit Musik unterlegt und nur wenige werden sich den oft atemberaubenden Eindrücken auf der Riesenleinwand entziehen können.

EOFT Vorstellung 2012 Cinemaxx Hamburg

Es wird die geben, die diese Veranstaltung als riesige Werbeaktion für Mammut, Outdoor und Co. abtun. Die haben sicher nicht komplett unrecht. Es ist merklich kommerzieller geworden mit den Jahren. Dennoch sind die einzelnen Filme Jahr für Jahr spektakulär und der Respekt gilt den Akteuren. Weil man oft kaum fassen kann, auf welch tollkühnen Gedanken manche Menschen kommen und wie bereitwillig sie Gesundheit und Leben auf’s Spiel setzen. Immer wieder frage ich mich, was sie antreibt und wie sie ihre natürliche Angst überwinden.

In der diesjährigen Veranstaltung sieht man die, die sich Birdmen nennen und sich mit fledermausartigen bunten Anzügen von Felsen in die Tiefe fallen lassen. Alles, um dann in einem Gleitflug über das Land zu schweben und mit dem Fallschirm zu landen. Unglaubliche Bilder, die man hier sehen kann. Trailer Birdmen

Ebenso spektakulär empfand ich die Mountainbiker, die sich über Stock und Stein zunächst in Amerika, später in China bei 45°C Hitze die Berge herunterstürzten. Mit Radfahren hat das nur noch wenig gemein und mal ganz abgesehen davon, dass ich immer wieder staune, wie heile diese Menschen trotzdem aussehen: auch die Fahrräder sind unglaublich robust. Es macht Freude zu beobachten, dass die fortschreitende Technisierung nicht nur genmanipuliertes Gemüse und technischen Schnickschnack hervorbringt, sondern gleichzeitig unglaublich robuste Materialien, die uns den Aufenthalt in Kälte, Hitze und unter unglaublichsten Bedingungen immer komfortabler gestalten.

In den Filmen ist viel von Zusammenhalt zu spüren, von der tiefen Bindung, die die Leidenschaft für den einen oder anderen Sport und das gemeinsame Erleben schafft. Das begeistert und hinterlässt ein angenehm warmes Gefühl beim Zuschauer.

So nimmt man den beiden Australiern, die mit merkwürdigen Eigenbauten Ihre Victoria-Island-Expedition durchführten, ab, dass sie neben extremer Erschöpfung überdurchschnittlich Spaß hatten. Und man jubelt innerlich mit, als sie nach wochenlangem Marsch die Küste erreichen.

Skeptisch beobachten Freunde die Aktivitäten des amerikanischen Slackliners Andy Lewis, der in schwindelerregender Höhe völlig ungesichert zwischen Felsen balanciert oder sich todesmutig in die Tiefe stürzt. Nicht unerwähnt bleibt die Angst um den geliebten Freund und dass es sich hier nicht mehr um ein Spiel handelt, sondern, dass das knallharte Geschäft mit diesen Risikosportarten auch immer eine Begegnung mit dem Tod sein kann.

So nimmt man denn auch dankbar an, dass einer der Filme – der mit den Mountainbikern – völlig überraschend mit einem abgebrochenen Rekordversuch endet. Es ist völlig klar: die Spirale dreht sich weiter, es wird immer verrücktere und waghalsigere Rekorde geben. Trotzdem ist ein Innehalten sinnvoll und wie überall hat im Vordergrund zu stehen: Ein Abbruch eines Vorhabens kann weitaus respektabler sein, als jedes riskante Manöver, was im totalen Chaos endet.

Das Rahmenprogramm der Veranstaltung ist unterhaltsam. Die Veranstalter präsentieren sich und Mammut feiert noch einmal seinen 150 Geburtstag mit. Ich wäre nicht Charis, hätte ich nicht auch diesen Quatsch gleich ausgetestet: man wird vor grüner Kulisse gefilmt, sagt Glückwünsche oder was auch immer für den namhaften Outdoor-Equipment-Fabrikanten. Und nach der Vorstellung erhält man einen USB-Stick auf dem man sich in einem Filmchen mit dem gesamten Team nach der Zugspitzbesteigung wiederfindet.. :)) Schön ist anders, aber es ist lustig.

 

Fazit: Wer meine Begeisterung für die Berge, für Abenteuer in der Natur und ein wenig Nervenkitzel teilt, der sollte sich diese Vorstellung nicht entgehen lassen. Die Tour geht durch mehrere Länder in Europa. Außer in Deutschland wird der Film in den Benelux Ländern, Italien, Österreich, Frankreich, GB und in der Schweiz gezeigt.

 Mein Tipp: Hingehen! Staunen! Luft anhalten und genießen!

 

Charis

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Anne Trieba oder “Ich schenke Dir einen Berg.”

29. Oktober 2012 by Charis

Vor etwa einem Jahr, entdeckte ich bei einem Facebook-Kontakt eine lustige Illustration. Genaueres Hinschauen ergab, dass es sich um eine Tageskarte der Münchnerin Anne Trieba handelte. Ich blätterte weiter in Ihrem Blog und musste mehrfach richtig laut lachen. Selten hatte ich eine so feinsinnige und witzige Verbindung zwischen Wort und Bild gesehen.

Ich teilte also mit meinen Freunden. (Draufklicken – dann wird das Bild groß!)

Tageskarte Anne Trieba

Das brachte mir viele Klicks auf Annes Bild und eine Freundschaftsanfrage von ihr, die ich akkurat ablehnte. Wie ich eben so bin. “Tut mir leid, aber wen ich persönlich nicht kenne, den nehme ich ungern in meine Freundesliste auf.” Punkt *hüstel..

Eigentlich spricht es jetzt doppelt für Anne, dass ich zwei Tage später Post in meinem Briefkasten hatte. Und eine dieser Karten (man sieht sie unten auf dem Foto) hängt noch heute direkt über meinem Bildschirm, wenn ich arbeite. Eigentlich ist das völlig untypisch für mich, aber bei Anne mache ich diese Ausnahme gern. Ihre Zeichnungen gehen einfach zu Herzen.

Brief Tageskarten

Kurze Zeit später freundeten wir uns natürlich doch noch an, tauschten Bilder gegen Tipps im Social Media-Bereich. Ich ermunterte sie zu einer Fanpage. Sie berichtete mir von Bildern und wie sie zu Ihren wunderbaren Tageskarten-Ideen kam.

Das war ein spannender Austausch, den ich so nicht missen möchte.

Als die Weihnachtszeit kam, erstellte Anne exclusiv für die Fanseite von wohlgeraten eine Zeichnung. Da waren Engel beim Bungee-Jumping zu sehen.

Zu Heilig Abend fand ich eine persönlich für mich gestaltete Karte auf der Pinnwand meiner Freunde-Seite: “Ich schenke Dir einen Berg!” stand da drauf. Und: “Die Kuh müsste gestreichelt werden.” Wer mich kennt, weiß, dass mir die Tränen kommen mussten.

Und weil beide viel zu schade sind, bereits nach einem Jahr in der Versenkung zu verschwinden, haben ich sie nun drucken lassen und man kann sie bei wohlgeraten als Klappkarten bestellen, bzw. sie können mit Text versehen werden und als Gutschein versandt werden.

In den letzten Dezembertagen 2011 habe ich Anne dann in München besucht. Ihr Talent hat mich beeindruckt. Sie ist eine außergewöhnliche Frau mit einem Talent, für welches man sie neidlos bewundern kann. Ich wünsche mir, dass Ihre Arbeiten deutlich mehr an Anerkennung und Verbreitung finden. Also sagt es weiter, wenn es Euch gefällt!

Und als kleines Voraus-Schmankerl: in absehbarer Zeit soll es von Anne gestaltete Beutel in kleiner limitierter Auflage geben. Sobald wir wissen, dass sie da sind, gibt es Bescheid!

Charis

 

Und das ist Anne in München an einem schönen Sommertag 2012…

(Fotograf: Martin Waury)

 PS: Kommentar unter diesen Blogpost und Ihr könnt eine Bungee-Engel Karte von Anne gewinnen. Ende der Aktion ist Dienstag, der 13. November 2012. Die Karte wird per Post zugeschickt und ist selbstverständlich unbeschrieben. Eine Auszahlung des Geldwertes ist nicht möglich!

UPDATE  12.11.2012

Die Taschen sind da!

 

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