Alle Artikel mit dem Schlagwort: Italien

Wagen mit Fango-Eimern

Mein erstes Fango – Kuren in Abano Terme

Die Idee eine eine Fango-Kur zu machen, stammte tatsächlich nicht von mir. Ich bekam den Aufenthalt von meiner Familie geschenkt, wie hätte ich ablehnen sollen? Neugierig ließ ich mich auf das Experiment Fango in den Euganeischen Hügeln ein. Zunächst vorsichtig und skeptisch, dann mit zunehmender Begeisterung und letztlich mit dem Effekt, dass es mir tatsächlich sehr viel besser ging. Mein Rücken war nicht mehr so verspannt wie früher, meine Laune positiv beeinflußt und das unumgehbare Stillliegen auf den Fango- und Massage-Liegen verbesserte nachhaltig meine Konzentrationsfähigkeit. Ich schaffte es wieder aufmerksamer zuzuhören oder einer unangenehmen Tätigkeit geduldiger nachzugehen.

Thermalwasserpool

Schlamm und Dolce Vita: Fango in Abano Terme

Wenige Kilometer vom romantischen Venedig und der alten Universitätsstadt Padua entfernt, liegen die italienischen Kurorte Abano und Montegrotto  Terme. In dieser Region, nahe der Euganeischen Hügel hat sich bereits in der Antike eine außergewöhnliche Bäderkultur entwickelt, die auf natürliche Thermalquellen zurückzuführen ist. Das Besondere an den heißen Quellen ist der Reichtum an gelösten mineralischen Substanzen, welcher durch eine kilometerlange Wanderung des Wassers durch unterirdische Gesteinsschichten zu erklären ist. Das warme Wasser, vulkanischen Ursprungs, zieht hauptsächlich Gäste in gehobenem Alter an und das nicht erst seit heute. Ein wenig Kleingeld ist zudem hilfreich. Schon Goethe und andere kluge Geister haben ihre müden Knochen in das heilsame Sprudelwasser Abanos getaucht und auf die Wirkung des Jungbrunnens vertraut. Als Szenetreff eignet sich der Kurort (er gilt als einer der größten weltweit) eher weniger. Wieso ein Besuch sich dennoch und schon deutlich vor Eintreten der Altersstarrheit lohnt und sogar Spaß machen kann, soll dieser Artikel erläutern.

Eier und Kräuter für die Füllung

Traditionelle Ravioli mit Mortadella-Mangold Füllung

Ravioli nach ligurischem Hausrezept Auf einer Reise nach Ligurien wohnten wir sehr versteckt inmitten Einheimischer. So hatten wir das Glück mit Ihnen Ravioli nach einem alten ligurischem Hausrezept zu kochen. Die Mengenangaben blieben alle ein wenig vage. Sie werden so präzise wie möglich zu erläutert. Eine Zutatenliste findet Ihr am Ende des Rezeptes. Wir haben mit 5 Personen davon gegessen. Es hätte aber auch für 6 gereicht. Probiert’s halt aus! Hier seht Ihr zunächst ein paar Zutaten für die Füllung. Los gehts aber schon vorher!

Das fertige Gericht

Penne. Tomaten. Oliven. Schnelles Pastarezept aus Ligurien

Ein schnelles einfaches Nudelgericht. Zutaten 500 g Pasta (bevorzugt Penne) 750 g frische, reife Tomaten Olivenöl – extra vergine Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer Balsamico-Essig eine Hand voll schwarze Oliven frisches Basilikum frisch geriebener Pecorino Und nun gehts los! :) Zutaten bereitstellen. Die Tomaten in eine feuerfeste Schale geben. Mit Olivenöl beträufeln – mit Salz und Pfeffer würzen. Ab in den vorgeheizten Ofen – ca. 180 °C für 20 Minuten. In der Zwischenzeit sprudelndes Salzwasser kochen und die Penne bissfest zubereiten. Die Tomaten nach ca. 20 Minuten aus der Röhre holen und mit einer Gabel zerdrücken. Die Oliven schneiden. Nudeln unter die noch heiße Tomatenmasse rühren. Olive und frisches Basilikum drüberstreuen. Frisch geriebenen Pecorino zu den Pasta reichen. Guten Appetit!