Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hamburg

Vju Hamburg Wilhelmsburg Terasse

„vju“ im Energiebunker – Hamburgs Blick in die „Berge“

Hamburg von oben – Wer die Berge liebt, sucht überall nach aussichtsreichen Orten. Wenn schon keine Hügel, dann wenigstens in Gebäuden hoch hinaus, so lautet die Devise und so haben wir unlängst im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg einen dieser Orte entdeckt. Zu finden im „vju im Energiebunker“, einem neuen Café in einem umgebauten Flakbunker aus dem zweiten Weltkrieg. Nicht nur die Stadt liegt einem ungewöhnlich großzügig zu Füßen, auch der Hamburger Hafen mit seinen imposanten Kränen, den vielen Schiffen und dem glitzernden Wasser bietet wunderbare Ausblicke.

Menü Jacobs Restaurant Hamburg

Jacobs Restaurant – Hamburgs schönster Elbblick

Hamburg. Weiße Villen, Elblick und riesige Schiffe – es hat schon etwas Majestätisches, wenn man Hamburgs Elbchaussee stadtauswärts folgt. Zur Rechten passiert man den malerischen Jenischpark und uferseitig das beschauliche Teufelsbrück mit seiner kleinen Marina. All jene, die die Hausnummern mit der ungeraden Zahl an der Türe haben, haben das größere Los gezogen. Diese Grundstücke liegen direkt an der Elbe. Fährt oder spaziert man weiter, erreicht man Nienstedten und aus der umtriebigen Hansestadt wird unversehens ein gemütliches Dorf. Die Häuser sind niedriger, der Blick auf die Elbe etwas freier und um eine kleine rote Backsteinkirche stehen Bäume und Bänke. Es wird ländlich! Hier in Nienstedten am Elbufer befindet sich eines der schönsten und traditionellsten Hotels von Hamburg: das 1791 eröffnete Hotel Louis C. Jacob.

Harbor Cake Hamburg Straßenansicht

Harbor Cake | Tiroler Küche an Seemannsgarn

Hamburg. Kulinarische Genüsse sind ein bevorzugtes Mittel gegen Fernweh. Umso besser, wenn ich zufällig darauf stoße, so wie es in dieser Woche wieder der Fall war. Als wir das Harbor Cake in der Marktstraße im Hamburger Karoviertel betreten, irritiert mich einiges: unendlich viele Schilder vor und in dem Café verweisen auf alpenländische Küche. Die Einrichtung jedoch ist auf den ersten Blick weitestgehend maritim. Alte Seemansbilder, Ruder, Rettungsringe und Kaffeesäcke zieren die Wände. Was ist hier los?

Entenwerder 1 | Café, Elbblick und Container

In Hamburg Rothenburgsort hat im Juli das Café Entenwerder 1 eröffnet. Ungewöhnlich auf einem Ponton schwimmend, klein, noch ungeschliffen, aber mit einer schönen Idee. Wer es mit guter Küche sehr, sehr genau nimmt, liest jetzt besser nicht weiter, denn ich empfehle das Café Entenwerder weniger wegen des Essens. Viel mehr ist es die Lage und die ungewöhnliche Aufmachung, die das Café zu einem neuen und lohnenswerten Ausflugsziel hier in Hamburg machen.  

OutdoorAdvent | Tür 3

Ein Adventkalender. Noch einer! Ich wollte in diesem Jahr keinen mitmachen, aber die Idee gefiel mir. 24 Outdoorblogger, die sich mehr oder weniger gut kennen, wechseln sich ab. Jeden Tag ein Blog, ein neues Gesicht. Wir lernen uns kennen und Ihr könnt das auch!

Das gibt es noch: handgeschrieben und persönlich

Hamburg. Es kommt selten vor: aber ab und an finde ich bei den Rechnungen, die ich bekomme tatsächlich einen handgeschriebenen Gruß, den Wunsch nach Erfolg beim Verkauf oder überhaupt ein nettes Wort. Mich freut solch eine Geste sehr und wann immer ich einen Anlass dazu sehe, versuche ich selbiges mit meinen Kunden von wohlgeraten. Dann landet eine Karte mit einem kleinen Gruß im Paket.

Restaurant-Tipp: Marend – Tiroler Küche in Hamburg

Hamburg. Groß ist es nicht. Nur ein paar Tische. Meine Tochter hat mich vor einigen Monaten zum ersten Mal hierher geführt. Direkt neben dem Hamburger Dom, unweit des Schanzenviertels finden bergverliebte Hamburger das was sonst fehlt. In einem unscheinbaren Laden, in den ich mich sofort verliebt habe! Und es schmeckt im Marend.

Four Seasons Travel – Das Flughafen Taxi für Tirol Fans

Hamburg – Tirol. Das ist keine Distanz, die ich immer mit dem Auto zurücklegen möchte. Man schafft die Fahrt zwar in ein paar Stunden, kann beispielsweise spät vormittags einen Espresso in Hamburg genießen und am Abend ein Glas Wein in den Bergen trinken. Trotzdem: es strengt an. Das muss man sich nicht schön reden!

I Vigneri Caffè – Italienische Tagesbar in der Hamburger Innenstadt

Hamburg. Richtig italienisches Flair in Hamburg gibt es selten, aber mit ein wenig Ortskenntnis kann man es finden. Es liegt recht nah am Rand der Innenstadt, nur wenige Schritte vom Rathausmarkt entfernt. Die Tagesbar I Vigneri Caffè ist der perfekte Ort für eine kleine Stärkung während des Stadtbummels, für ein kurzes Gespräch bei einem netten Essen oder den schnellen Lunch in der Mittagspause. Und obwohl es keine Alpenküche ist: ich fand es so lecker und so freundlich da, dass ich es gern empfehlen möchte. Nicht nur wegen den zahlreichen Pastiglie Leone-Packungen in den Regalen… Das I Vigneri Caffè liegt in einer ruhigen Seitenstrasse Richtung Hamburger Altstadt, direkt gegenüber dem gleichnamigen Stammhaus . Auf zwei Ebenen, sowie im Sommer auch an Tischen davor, findet der Gast hübsch gedeckte Tische, an denen die Speisen serviert werden. Wer mag, bestellt am Platz. Wer erst noch schauen mag, was die Küche so hergibt, bestellt am hell ausgeleuchteten Tresen im oberen Teil der Tagesbar. Pasta und Panini finden sich auf der Karte, Salate und  (Achtung, eher untypisch, aber sehr lecker) …

Buchvorstellung: Zurück zu den Wurzeln – Christian Wrenkhs Küche – Wien

Österreich ist ein Land für Genießer. Und das gilt nicht nur für jene, die Bergpanoramen, Grünen Veltliner und eine gute Portion Tafelspitz auf dem Teller mögen. Österreich hat inzwischen in vielerlei Hinsicht die Nase sehr weit vorn. Das gilt  aus meiner Sicht auch ganz besonders auch für die österreichische Küche. Wer hier nur an Backhendl, Kaiserschmarrn und Hüttennudeln denkt, war entweder lange nicht mehr da oder ist schlichtweg schlecht informiert. Und obwohl ich mir selbst keine Hüttenwanderung ohne ein ordentliches Speckbrett vorstellen mag, werden in Österreich auch die gut bedient, die sich längst von Fleisch und tierischen Produkten abgewandt haben. Ein Beispiel für ausgezeichnete fleischlose Küche ist der Wiener Christian Wrenkh (geb. 1954), der am Bauernmarkt 10 bereits 1986 ein vegetarisches Restaurant eröffnete. Von ihm ist das im Jahr 2000 erstmals erschienene umfangreiche Kochbuch „Zurück zu den Wurzeln – Christians Wrenkhs Küche in Wien“, welches ich hier kurz vorstellen möchte.

Mit Wohlgeraten durch das Jahr – eine Reise durch Shop und Alltag / Februar

Ich schaffe es nicht an jedem Tag. Manchmal reiche ich Bilder nach. An manchen Tagen setze ich aus. Aber ich mache weiter… FEBRUAR 04.02.2014 Einpacken gehört zu meinen täglichen Aufgaben. heute fiel mir auf, dass ich die Verpackung der Gmundner Keramik noch nicht ein einziges Mal vorgestellt habe. Zeit wird es: Herz-Snackschale von Gmundner Keramik – handbemalt mit dem Grauen Hirsch 02.02.2014 Mittagssonne auf dem Balkon. Das geht auch mitten im Winter. – Geschirr und mehr von wohlgeraten. 01.02.2014 Heute habe ich Kürbisaufstrich im Weckglas gemacht. Das Rezept gibt es in Kürze auf dem Blog. Den Aufstrich morgen für mich auf’s Brot. Wer Bilder vom Januar sehen will, schaut HIER      

Intersky-Verbindung Hamburg – Bodensee. Bequem in die Alpen und zurück!

Es ist Mittag, als ich in einem Bio-Supermarkt am Rande Hamburgs in eine Schüssel mit Kartoffelchips lange. „Lecker!“ stelle ich fest und drücke ein paar davon meiner Begleitung in die Hand. Wr sind uns einig. Die schmecken! Vier Stunden später, sitze ich in der S-Bahn zum Flughafen Hamburg. Es ist kurz nach sechs. Um 20.15 Uhr geht mein Flieger nach Friedrichshafen am Bodensee. Ein wenig aufgeregt bin ich, denn von der Vorarlberger Fluggesellschaft Intersky, die einige innerdeutsche Flüge anbietet, hatte ich vorher nichts gehört. Und besonders mutig bin ich im Testen kleinerer Fluggesellschaften nicht. Die Gepäckabgabe klappt freundlich und schnell. Einen Sitzplatz hatte ich online am Vorabend gesichert. Im Flieger muss ich lachen. Die freundlichen Stewardessen verteilen wahlweise Chips, Kekse oder Brownies. Statt 0815-Staubvariante erhalte ich die köstlichen Kartoffelchips aus dem Bio-Supermarkt vom Mittag. Cool! Auch der Weißwein schmeckt. Im Bordjournal lese ich, dass die Chipsfabrik erst 2012 gebaut wurde und dass es sich um Kesselchips handelt. Diese Chips werden durch ein spezielles Backverfahren so cross. Produziert werden sie da, wo ich hin will: im …

Thomas in seinem Jamei Käsestand

Jamei Laibspeis | Genuss statt Fernweh – Allgäuer Bergkäse in Hamburg

Hamburg. Kempten. „Wie hält man das aus, wenn man in Hamburg lebt und die Berge so sehr liebt wie Du?“ Das ist eine der Standardfragen, wenn ich nach meinem Wohnort gefragt werde und natürlich frage ich mich das immer wieder selbst. „Ist doch alles Käse.“ denke ich. Fernweh plagt mich. Berge an Arbeit statt Berge entdecken. Dann brauche ich Brücken und eine dieser Brücken ist tatsächlich der Käse. Wer meine Bilder in den sozialen Netzwerken verfolgt, wird ihn immer wieder entdecken: große leckere Stücken vom feinsten Allgäuer Bergkäse. Das ist kein Zufall. Aber wo kommt er her?

Schrauben, Bohren, Dübeln

Hamburg. „Hinter den Kassen links“, ruft mir die freundliche Dame am Infoschalter zu, als ich mit eiligen Schritten einen großen Baumarkt am Hamburger Stadtrand betrete. Dreizehn Frauen mittleren Alters lauschen dort auf Bierbänken sitzend dem Vortrag des Werkzeugdoktors, wie sich der leicht angegraute, freundliche Herr selber nennt. Ich setze mich dazu und möchte vor allem eines: endlich erklärt bekommen, wie man fachgerecht Gegenstände an Wänden befestigt. Nicht dass ich handwerklich ungeschickt bin. Hebepumpen, Lampendimmer, Autoreifen, das hab ich alles schon gewechselt. Aber ein Loch in die Wand? Nie!

Glück zum Backen

Wonnemonat Mai, verliebte Paare, Hochzeitsfeste: was passt da besser als eine große Portion Glück. Da ich letztens versprochen hatte, alle Brote von raumgestalt einmal nachzubacken und mit Bildern als Anleitung hier einzustellen, habe ich mich nun endlich an Nummer Zwei gemacht. Nach „Gelassenheit zum Backen“ gibt es  „Glück zum Backen“. Die Herstellung des Brotes ist wiederum sehr leicht. Für das Formen des Brotteiges benötigt man minimales Geschick. Auf geht’s! Die Geschenkpackung beinhaltet: 1 Brotbackmischung bestehend aus Weizenvollkornmehl, Dinkelschrot, Roggenvollkornmehl, Sauerteigpulver, Jodsalz und Hefe 1 Backanleitung 1 Leinen-Geschirrtuch mit Stickerei „Glück“ Alles was man zusätzlich benötigt sind 330 ml lauwarmes Wasser. Dann befolgt man strikt die Anweisungen auf der Verpackung. Die angekündigte Hefe liegt dem Mehl bei.  Also erst einmal alles in eine Schüssel schütten! Die Zutaten wie angegeben mit Rührwerkzeug oder Hand zu einem geschmeidigen Brotteig verkneten. Dann muss der Teig an einem warmen Ort für etwa eine Stunde ruhen und aufgehen. Hierzu den Teig unbedingt mit dem beigelegtem Geschirrtuch (oder einem beliebigen anderem) bedecken! Achtung – nicht zu heiß abstellen, denn sonst bildet sich …

Bild 1 Oster Gewinnspiel wohlgeraten.de

Finde die Unterschiede!

Nicht mehr lange bis Ostern. Ich habe für Wohlgeraten nach Artikeln gesucht, die zum Fest passen, abgewogen, kombiniert und verglichen. Und plötzlich kam die Idee zum klassischen Suchbild, die zu einem kleinen Gewinnspiel wurde. Im unteren Bild  sind sieben Unterschiede versteckt. Wer mitmachen möchte, sucht die Unterschiede und postet sie in die Kommentare. Der Gewinner erhält einen Einkaufsgutschein über zehn Euro und wer als Erster auf wohlgeraten den passenden Link zu einem der abgebildeten Produkte findet, gewinnt eine Tiroler Edle Schokolade. Das Spiel läuft bis zum 14.3.2013 – also noch rechtzeitig genug, um eine Osterüberraschung zu bestellen. Wie immer zählt das Los und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Beteiligen darf sich jeder von 12 – 120.

Es ist angefeuert!

Wenn ich aufgefordert werde, Ziele nach Plan zu formulieren, antworte ich oft, dass ich weiß, was ich möchte, aber zwischenzeitlich  gerne stehenbleibe und die Aussicht genieße. Wohlgeraten funktioniert so. Wirtschaftlich ist das nicht immer. Gut also, wenn man Wegbegleiter hat, die dies im Auge behalten und Ratschläge geben. Und in diesen Genuss kam ich am vergangenen Freitag!

Brutti et Buoni in den Alpen

Wir feiern Geburtstag! Zwei Jahre Wohlgeraten!

Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Wohlgeraten feiert Geburtstag. Bereits den Zweiten! Und das Blog von wohlgeraten existiert auf den Tag genau ein Jahr! Zwei Jahre wohlgeraten.de – zwei unheimlich spannende Jahre mit viel Arbeit und genauso viel Freude. Mit gewissenhaften Entscheidungen und spannenden Begegnungen. Mit der überraschenden Nominierung für den t3n-Web-Award zwischen Otto, Amazon und Zalando im letzten Jahr und dem Aufbau einer erstaunlich aktiven Fangemeinde auf Facebook und Twitter. Und man kann sagen: Es macht Spaß. Es bereichert um viele Eindrücke und macht stolz, wenn man es Stück für Stück wachsen sieht. Manchmal gingen Mut und Kraft leicht zur Neige. Dann war es entscheidend sich auf die Ursprünge von wohlgeraten zu besinnen. Beim Reisen in die Berge, um Kraft zu schöpfen. Mit  neuer Lust entstanden viele der im Shop und auf den Social Media Plattformen gezeigten Bilder. In Gegenden, aus denen die Produkte von wohlgeraten stammen. Und einer dieser Orte, an den es immer wieder geht, liegt mitten in Tirol. Zum 2.Geburtstag von wohlgeraten gibt es deshalb ein Gewinnspiel. Der Hauptpreis ist ein …

Hamburgs Kult-Kaufhaus 1000 Töpfe schließt

Ofen aus für 1000 Töpfe

Hamburg. Es könnte mir egal sein, wenn ein anderes Geschäft schließt. Schließlich passiert das ständig und ich selbst fühle mich in der Konkurrenz zu den „Großen“ oft wie in dem Kampf zwischen David und Goliath. Ich weiß, dass es mit etwas Pech jeden treffen kann. Idealismus ist hilfreich und zäh sollte man sein, sonst hält man den ständigen Druck auf Preise und Umsatz schlecht aus. Die Kleinen können sich vielleicht durch schmale Personalkosten und das Aufspüren von Nischen retten. Ist man größer, wächst nicht nur das Sortiment, sondern auch die Personalverantwortung und schnell steigen die Kosten. Hamburg wird bald um ein Kult-Kaufhaus ärmer sein. 1000 Töpfe – gegründet 1949 – schließt. Sie können, so wird gesagt, der gnadenlosen Preiskonkurrenz aus dem Netz nicht mehr standhalten. Ich bedauere das sehr, denn auch wenn es optisch eher mager aufbereitet ist, viel Kitsch und Trödel zwischen einem breiten Haushaltssortiment zu finden waren: 1000 Töpfe war und ist eine nützliche Fundgrube für alle Hamburger. Seit Jahren. Ich kaufte dort die neuen Türgriffe für meine erste eigene Wohnung und den …

Baiserhaube

Patisseriekurs bei Herrn Max in Hamburg

Hamburg. Wenn mich in Hamburg jemand nach Kuchen fragt, dann denke ich sofort an das Café  „Herr Max“! Dieser kleine, noch immer junge Laden mit den leckeren Kuchen befindet sich in der Schanze, einem angesagten Viertel, welches jedoch schon länger nicht mehr als Geheimtipp gehandelt werden kann, da es sich inzwischen stark verändert.

Flagge zeigen für wohlgeraten

„Wir machen das mit den Fähnchen..“ – so hatten wir uns im Sommer eine kleine Gewinnspielaktion für unsere Fans auf Facebook ausgedacht. Leider nicht für die Ewigkeit, denn Reglement und Facebookvorschriften untersagen dem Fanpagebetreiber Aktionen dieser Art, in denen Fans animiert werden Bilder zu posten, um im Gegenzug etwas zu gewinnen. Wir brachen das Gewinnspiel ab, um Ärger zu vermeiden. Die Idee mit den Fähnchen war jedoch da und zu schade, um sie im Sande verlaufen zu lassen. Im eigenen Urlaub machten wir Bilder, die wie auf unserer Facebook-Fanpage verbreiteten. Die Aktion machte viel Spaß. Die Idee war da: „Flagge zeigen!“ Hier unsere eigene Bialetti in Death Valley/USA Und hier ein Bild unserer Facebook-Fans (Anja) , die sich dankenswerter Weise viel Mühe gaben: Jetzt sammeln wir bei jedem Spaziergang eigenhändig kleine Ästchen und packen in jede Bestellung einen Bogen mit Flagge und der Bitte bei Zufriedenheit ein Foto vom Produkt mit dem Fähnchen zu schießen. Das Bild kann dann an uns gemailt werden und mit der Übermittlung erklärt der Kunde seine Genehmigung das Bild zu …

Gestern kam Post.

Gestern kam Post. Ein Brief. Unangenehm. Ein Fehler, fett auf’s Brot geschmiert. Mit einer Abmahnung von einem Verein, der sich darum kümmert, dass niemandem Ungerechtigkeit widerfährt. Jeder kann sich dort hinwenden. Er muss den Namen nennen. Gut so. Mehr aber nicht. Ich werde nie erfahren, wer es nicht wagte,  sein Gesicht zu zeigen. Dann werden Missstände aufgeklärt. In diesem Falle folgender: ich wusste nicht, dass es Pflicht ist, bei einer Tafel Schokolade von 120 g dazuzuschreiben, wieviel nur 100 g der Tafel Schokolade kosten würden. Keine gefährliche Sache. In meinen Augen nicht mal ein Betrug. Aber offensichtlich so schlimm, dass es in diesem Lande Bürger gibt, die dann nicht zum Telefon greifen und anrufen mit dem Hinweis: „Hey – das ist ein Fehler. Ändert das!“. Nein – man unterstellt Böswilligkeit und bittet um Abmahnung und Geldstrafe. Der  Verein, der solche Fälle bearbeitet, hat eine ausgesprochen höfliche und angenehme Auskunftstelle. Unser Telefonat lief kultiviert und ergebnisorientiert ab. Natürlich habe ich die Unterlassungserklärung längst unterschrieben und füge die fehlenden Angaben ein.   Traurig finde ich, dass es …

Bänder aussuchen

Loslassen.

Wochenendbeginn. Einkauf beim Fleischer. Hier gibt es kein EC-Gerät. Der Fleischer entschuldigt es mit den langen Wartezeiten für die anderen Kunden. Wir sichten drei Verkäufer im Laden, keinen Kunde. Wir grinsen. Wir sind in einem Vorort von Hamburg. Hier ist der Hund begraben. Und weil hier nichts los ist, hat man Zeit zum kochen und zum essen und zum spazierengehen. Auf der anderen Straßenseite ein winziger Stoffladen. Gemein ist mein Gedanke, der Name sei ans Umfeld angepasst: „Kleinkariert“.  Dieses unaufgeregte Landleben gibt mir spontan die Lust zurück in Stoffballen zu wühlen und mich in Bänder und Borten zu verlieben. Mit zunehmendem Alter und ansteigenden Vorräten kam nämlich die Vernunft. Und ein Kaufstopp. Ich nahm nur noch mit, was ich zielgerichtet verwenden wollte: Gardinenband oder Hosenflicken oder Stoffe für kleine Nikolausstiefelchen, die ich unter die Ware in meinen Onlineshop mischte.