Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gemüse

Cover Leaf to Root | AT Verlag

Leaf to Root – Wie ein Kochbuch über Reste die Gemüseküche revolutionieren soll

Eine Schüssel mit Möhrenschalen, Blumenkohlstrünken und Kartoffelschalen in der Hand sehe ich mich noch heute als Kind durch den Garten zum Komposthaufen laufen. Das Entleeren derselben gehörte zu meinen Hausarbeitspflichten und ich erinnere mich gut, wie ich die Strünke, Schalen und andere Reste in hohem Bogen auf den grünen Haufen beförderte.  Im Winter, wenn Schnee lag, konnte man sie besonders gut sehen. Dann waren oft auch die Reste vom Rosenkohl dabei. Ob die eine oder andere Schale zu Unrecht vernichtet wurde, darüber wurde damals wenig gesprochen. Lediglich den Spargelschalen kam die hohe Ehre zuteil, ausgekocht mit ein wenig Ei verquirlt, als Festtagssuppe serviert zu werden. Warum das so war, ist schwer zu sagen. Lag es am Unwissen, lag es am Überfluss? Fest steht, dass noch heute ein großer Teil des Gemüses als ungenießbar oder zumindest als unverwertbar gilt. Das könnte sich jetzt ändern, denn ein neues Buch aus dem AT-Verlag mit dem Namen „Leaf to Root“ ist in keiner geringeren Mission angetreten, als die Gemüseküche in dieser Frage von Grund auf zu revolutionieren. „Leaf to …

Rezept - Eingelegtes Gemüse im Schraubglas

Rezept | Schnell und einfach: Eingelegtes Gemüse im Essigsud

Von einer meiner Reisen habe ich ein sehr einfaches, geradezu banales, aber auch köstliches Rezept mitgebracht, welches ich heute gern vorstelle. Es passt als Beilage zu den verschiedensten Gerichten, kann gut vorbereitet werden und eignet sich als Gastgeschenk oder Essens-Beitrag für eine Party. Da es sehr bunt zusammengestellt ist, macht es schon beim Ansehen gute Laune. Ich wette, wenn ihr ein Glas angesetzt habt, bleibt es nicht dabei. Der Clou ist nämlich auch: man muss dafür noch nicht einmal kochen! – Und so geht es:

Borlottibohnen und Auberginen | Antipasti-Laune

Eine meiner größten Schwächen ist es, zu viel Obst, Gemüse und Kräuter einzukaufen.  Meine Einkäufe sind immer unverhältnismäßig und vor allem kaufe ich manchmal Sorten, die ich gar nicht kenne. Meist sind es die Farben, die mir so gefallen und so ging es mir am Wochenende mit Borlottibohnen. Was macht man denn damit? Gesehen hatte ich die Namen sicher schon einmal, aber ich hatte weder einen Schimmer, wie sie schmecken, noch wie man sie zubereitet. Im Internet fand ich verschiedene Gerichte mit Nudeln usw., die appetitlich wirkten, aber nicht passten, denn zusätzlich hatte ich violette und weiße Auberginen gekauft, Zuccini und bündelweise Kräuter. So entschied ich eine bunte Mischung gegrillter Gemüse vorzubereiten, im Prinzip einmal Crossover-Antipasti.

Gemüse-Tartes aus Mürbeteig im Weckglas

Inspiriert durch ein großes Stück Gemüsekuchen, habe ich einige Tartes gebacken, die sich – im Weckglas und im Hüttenstil verpackt – ganz hervorragend für ein sommerliches Picknick eignen. Alternativ kann der Teig  in einer 28 cm großen, runden Springform gebacken werden! Zutaten für den Mürbeteig: 250 g Mehl, 1 Prise Salz, 125 g Butter (handwarm), 1 Eigelb, etwas eiskaltes Wasser ->  ! Vorweg: Ein Mürbeteig sollte möglichst zügig zubereitet werden und die einzelnen Zutaten nicht zu lange geknetet. Das Mehl schüttet man auf ein Brett, drückt eine leichte Mulde ein und gibt in diese die weiche Butter und das Eigelb. Die Prise Salz mischt man unter das Mehl. Wer mag, kann das Eigelb vorweg mit etwas Creme Fraiche verrühren oder auch dem Teig zwei Löffel Olivenöl zufügen. Weitere Variantionen wie Kreuzkümmel in den Teig kneten oder auch Cayennpfeffer, Currypulver oder einen Teil Parmesan, statt Mehl, sollte man immer von der geplanten Füllung der Tarte abhängig machen. Die Zutaten werden entweder mit einer Maschine oder mit der Hand zügig verknetet. Dabei den krümeligen Teig mit dem …