Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gasteinertal

Gasteinertal

„Atme die Berge“ | Yogafrühling im Gasteinertal

Die Berge einatmen: das möchte ich jedes Mal, wenn es zurück in den Norden geht. Umso schöner ist es, wenn es jährlich wiederkehrende Termine gibt. Gute Gründe schon beim Abschied, den nächsten Besuch zu planen. Ein schöner Termin dieser Art sind die Yogatage im Gasteinertal, die ich im Frühling 2016 erstmalig besucht habe. Einen Bericht findet man hier: Yogatage Gastein – Einatmen, ausatmen, glücklich sein Auch in diesem Jahr findet der Yogafrühling statt. Inzwischen bereits zum vierten Mal und Initiatorin Elfi S. Mayr aus Wien wird nicht müde, neue Ideen und Konzepte mit den Gasteinertalern zu entwickeln. Der Yogafrühling – „Atme die Berge“ 24.5. – 5. 6. 2017 

Nassfeld Sportgastein

Süßholzraspeln und hohe Berge | Wanderung in Sportgastein

Naßfeld. Gasteinertal. Er kramt einen Moment in der Hosentasche und streckt mir die Faust hin: „Hier. Nimm. Die kannst Du mit nach Hamburg nehmen.“ Ich halte meine Hand auf, zwei Krümel fallen hinein. Süßholzwurzel und Meisterwurz. Das ist typisch Hans. Er lächelt verschmitzt, umarmt mich freundlich zum Abschied, dann rauscht er davon. In Nullkommanichts nimmt er die Haarnadelkurve vor dem Miramonte und schon ist er weg. Schade! Unsere unterhaltsame Wanderung durch das Naßfeld im Gasteinertal – einem Stück Nationalpark Hohe Tauern – hat mir reichlich Spaß gebracht. Aber von vorn:

Hängebrücke Stubnerkogel

Luft anhalten, drüberlaufen | Die Hängebrücke auf dem Stubnerkogel

Bad Gastein. Stubnerkogel.  Wer im Gasteinertal unterwegs ist und sommerlich warmen Temperaturen entfliehen möchte, für den ist dieser Tipp geeignet. Es ist kein reiner Wandertipp, da ich mit der Stubnerkogelbahn auf den Berg gefahren bin. Wer aber mehr Zeit mitbringt, kann hierher aufsteigen oder von oben Strecken ins Tal hinablaufen. Garantiert hat man hier oben auf 2.251 m Höhe einen traumhaften Blick auf die umliegende Bergwelt des Gasteinertales, Man schaut hinab auf die Orte Bad Gastein und Hofgastein und mit etwas Glück und gutem Wetter kann man wie ich bis zum Dachstein oder sogar bis zur Spitze des Großglockners schauen – Berggenuss rundum!

Zimmer Hotel Miramonte Bad Gastein

Hotel Miramonte Bad Gastein | #Recharge mit Wiesenkräutersaft

Bad Gastein. „Du bist ja immer in den Bergen?“ ruft mir die Nachbarin zu. Ich muss lachen. „Fast!“. Meine Gedanken wandern nach Bad Gastein und sofort bekomme ich Sehnsucht: Wie gern würde ich jetzt auf der Terasse vor dem Hotel MIRAMONTE sitzen. Einen  leuchtend grünen Wiesenkräutersaft im Glas und einen der knallig roten Sonnenschirme über mir, die Aussicht genießen – einfach mal hängen lassen! „Recharge!“ würde Evelyn sagen. Einatmen, ausatmen, glücklich sein.

Wasserbecken Thermalbad Hotel Miramonte

Thermalbaden im Miramonte – Bitte nicht stören. Hier wird noch entspannt!

Bad Gastein. Ein provokantes Uhr-Ticken unterbricht die Stille in dem mit altmodischen Fliesen gekacheltem Raum. Retro-Kurbetrieb nennen sie es hier und irgendwie beschreibt es das was angeboten und gelebt wird auch sehr gut. In einer in den Boden eingelassenen Sitzbadewanne mit Stufen nehme ich ein Thermalbad in dem mit Radon angereichertem Wasser der Gasteiner Heilquelle. Ein schwarzer Gummischlauch liegt neben dem Becken, seitliche Haltegriffe zum Aussteigen und auch die braunen Furnierholz-Türen mit den Messinggriffen, verströmen den Charme einer längst vergangenen Zeit. Auch die komisch tickende Uhr an der Wand.

Kaffee Wiese Barfuss

Yogatage Gastein – Einatmen, ausatmen, glücklich sein

Bad Gastein. „Einfach mal fallenlassen“ –  Was gemeinhin gern als Floskel verwendet wird: Bei meinem Einstieg in die Yogatage Gestein bekommt es eine völlig neue Bedeutung. Für ein paar Tage bin ich in dieses schöne Tal eingeladen. Große Vorkenntnisse von dem was mich erwartet, habe ich nicht. Ich kenne den Sonnengruß und ein paar Grundbegriffe, aber Aerial-Yoga, Lachyoga oder meditatives Wandern zu Kraftplätzen? Was sich dahinter verbirgt, das weiß ich nicht.

Organisatorin Mayr - Yogatage Gasteinertal

Yogatage im Gasteinertal – Interview mit Organisatorin Elfi S. Mayr

Gasteinertal. Im Mai 2016 fanden zum dritten Mal die Yogatage Gastein statt. Ein Angebot, das Neueinsteigern und Kennern die Chance gibt, aus mehr als 200 Yogakursen in freier Natur, den beteiligten Hotels oder an sagenhaft schönen Kraftplätzen zu wählen. Verschiedene Yogastile können ausprobiert werden. Berggenuss und Erholung kommen dabei nicht zu kurz. Für mich war es komplettes Neuland, denn mit Yoga hatte ich mich wenig bis gar nicht beschäftigt bisher. Mit der Organisatorin der Yogatage Gastein habe ich deshalb auf der Terasse des Hotel Miramonte bei einem köstlichen Wiesensaft ein interessantes Gespräch über die Veranstaltung geführt. Lest hier das Interview.

Blick ins Gasteinertal

Atme die Berge – Die Gasteiner Yoga-Tage im Mai

Gastein. Mein letzter Besuch des Gasteinertals liegt ein Jahr zurück und bisher habe ich nur einen kleinen Ausschnitt dieses großartigen Tales entdeckt. Ein schöner Grund zurückzukehren. Geplant habe ich das für den Mai – dann, wenn unter dem Motto „Atme die Berge“ die Gasteiner Yogawochen vom 20. -29. mit verschiedenen Angeboten zur Entspannung locken.

Erschreckend schön: Bad Gastein

Vor einem Jahr war ich anlässlich des Symposiums „Anständig essen“ im Gasteinertal. Der Winter war fast vorüber, aber das Grün der Bäume ließ noch auf sich warten. Ich besuchte den Gasteiner Heilstollen, der mich begeisterte und den ich wieder besuchen möchte und schaute mich um. Das Montan-Museum Alt-Böckstein war einer der Höhepunkte des Tals, die ich damals vorstellte. Über einen Ort jedoch schrieb ich nichts, obwohl er wie kein anderer von zentraler Bedeutung für dieses Tal ist: Bad Gastein. Mir fehlten die passenden Worte. Auch wusste ich nicht, ob ich es überhaupt zeigen wollte. Der Besuch des Ortes, ein kurzer Spaziergang durch die frühlingshaften Gassen hatten mich nachdenklich gestimmt. Darf man einen dem Verfall preisgegebenen Ortskern in einer ansonsten gut intakten Ferienumgebung zeigen?

Feng Shui im Gasteinertal | Der Unterbergerwirt

Dorfgastein. Handgeschriebene Menükarten – ein selten gewordenes Glück im Gastgewerbe. Im Unterbergerwirt in Dorfgastein ist aber so manches nicht „normal“. Auch nicht, dass neben der Menüfolge steht: Feng Shui Qualität des Tages: die SCHAUFEL: ein allgemein günstiger Tag, der vernünftige Entscheidungen fördert. Wo sind wir denn gelandet??? Vorgewarnt bin ich. Der Taxifahrer, der mich hergefahren hat, antwortet auf mein Fragen: Ich glaube, der macht Feng Shui mit Hausmannskost. Aber Schnitzel gibt es auch und wir gehen selber hin. – Ein gutes Zeichen!

Montanmuseum Alt-Böckstein – Dem Salzburger Gold auf der Spur

Gasteinertal. Alt-Böckstein. Unauffällig liegt Altböckstein weit hinten im Gasteinertal. Kurz bevor man den Berg linkerhand Richtung Heilstollen abbiegt oder weiter bis Sportgastein hindurchbraust, liegt zu rechten die kleine Siedlung bunter Häuser, die doch einen so großen Teil der Gasteiner Geschichte erlebt und geprägt hat. Einige dieser Häuser sind sehr alt und dort, wo früher Goldbarren gegossen wurden, ist heute ein Museum: Das Montan Museum Altböckstein! Ein vor allem in den Sommermonaten lohnendes Ausflugsziel im Gasteinertal!

Gasteiner Heilstollen | Wärme statt Gold

SalzburgerLand. Bad Gastein/Böckstein. Als die Bahn anfährt, lächelt mir ein Herr in dunkelgrünem Bademantel und imposantem Kaiser-Franz-Joseph-Bart aufmunternd zu. Ich fühle mich wie in einem alten Film. Und überhaupt: Was mache ich hier in einem Heilstollen? So alt bin ich doch noch gar nicht. Aufgeregt bin ich allerdings schon. Dabei ist die Einfahrt in den Gasteiner Heilstollen auf keinen Fall eine Fahrt ins Ungewisse. Gut vorbereitet bin ich und durchgecheckt auch. Es kann losgehen!

Anständig essen| Oder: Schmeckt Bio wirklich besser?

Österreich. Bad Hofgastein. In Österreich lässt es sich anständig essen. Das ist nicht neu und davon konnte ich mich gerade erst wieder bei einer Wochenendreise ins Gasteinertal überzeugen. Während sich bei uns oft noch die Mär vom schnitzel- und knödelkonsumierenden Bergmenschen hält, hat sich die Alpenregion in den letzten beiden Jahrzehnten in ein Paradies für Feinschmecker verwandelt. Längst gibt es Haubenköche zwischen den Bergen und Winzer, die sich aufgemacht haben, die alten Weinberge zu neuem Leben zu erwecken. Viele Gastwirte kochen mit regionalen Zutaten und greifen auf Lebensmittel aus eigener Landwirtschaft oder Jagd zurück. Weil sie es können! (Ein für mich besonders gutes Beispiel hierfür ist beispielsweise die Küche im Hotel Wiesergut). Um sich mit Essgewohnheiten, Qualität von Lebensmitteln und der Frage: „Schmeckt Bio wirklich besser?“ auseinanderzusetzen, fand am 27/28. März 2015 in Bad Hofgastein das Food-Symposium „Anständig essen“ statt. Namhafte regionale Vertreter aus Wissenschaft, Gesellschaft und Produktlieferanten lieferten sich neben interessanten Vorträgen auch lebhafte Debatten. Ich war dabei und habe einige Gedanken für Euch aufgeschrieben. Apfel: Bio aus Österreich, Messer von wohlgeraten.