Alle Artikel mit dem Schlagwort: Alpen

Landwirtschaftsschule Auer

Tage der Architektur in Südtirol | Ein Blick hinter die Kulissen

Südtirol entdecken, das bedeutet für die meisten Urlauber sportliche Betätigung in den Bergen, gutes regionales Essen, ein Besuch der Museen oder Entspannen in einem der fantastisch gelegenen Wellness-Hotels. Und tatsächlich – damit macht man schon (fast) alles richtig. Dass die Region jedoch noch weit mehr zu bieten hat, davon habe ich mich auf zahlreichen Reisen in den letzten Jahren überzeugen können. Vor allem die Architektur Südtirols, die an vielen Orten eine spannende Symbiose zwischen Tradition und Modernität eingeht, fasziniert. Eine wunderbare Möglichkeit, in diese Thematik einzutauchen, sind die „Tage der Architektur in Südtirol“. Eine Veranstaltung, die tiefe Einblicke in das Leben der Südtiroler gewährt. Auf den geführten Rundgängen hat der Gast die Chance, ein großes Stück Alltag aufgezeigt zu bekommen. Tage der Architektur in Südtirol – Was steckt dahinter? Die Tage der Architektur in Südtirol werden seit 2015 einmal jährlich von der Architekturstiftung Südtirol organisiert. Sie finden Ende Mai oder Anfang Juni statt und erstrecken sich über die gesamte Region von den Dolomiten bis hoch in den Vinschgau, von der österreichischen Grenze bis in Südtirols Süden. Auf geführten Ganz- oder Halbtagstouren erhalten …

Über Gletscher und Grenzen - Edition Raetia

Über Gletscher + Grenzen – Transhumanz in den Alpen

Zu meinen ersten Erinnerungen an die Alpen zählt eine Fahrt über die alte Brenner-Passstraße. Völlig unvermittelt fand sich unser Pkw in einer Herde Rinder wieder, die die Serpentinen hinauftrabten, um auf eine andere Weide zu wechseln. Noch oft habe ich in späteren Jahren ähnliches erlebt und die Faszination, die davon ausgeht ist schwer zu beschreiben. Möglicherweise ist dem bergbegeisterten Fotografen Mauro Gambicorti Vergleichbares passiert und er fand dadurch die Idee zu seinem bei Edition Raetia erschienenen Bildband: „Über Gletscher und Grenzen – Die jahrtausendalte Tradition der Transhumanz in den Alpen“. Es entstand ein Buch über ein traditionelles Berufsbild, über wandernde Tiere und faszinierende Landschaften, kurzum ein wunderbares Zeitzeugnis über das Leben der Bergbauern Südtirols!

Buch Das kulinarische Erbe der Alpen

Das kulinarische Erbe der Alpen – Genuss mit Charakter

Wie sieht ein Schatz aus? Diese Frage hätte ich stets mit der Kiste voll Gold beantwortet, doch die Zeiten ändern sich und ebenso meine Schätze.  – Das Buch „Das kulinarische Erbe der Alpen“  (AT Verlag) ist ein Schatz der neueren Sorte. Immerhin, aufgrund seiner Größe (23 x 31cm), mit vergleichbarem Gewicht. Einmal in die Hand genommen, möchte man es nicht mehr hergeben.

Eisgratbahn Stubai – ein Stück Tirol sagt Pfiat di!

Stubaier Gletscher. Tirol.  Es war im November 2003 als ich  zum ersten Mal in eine Gondelbahn auf einen Gletscher stieg. Davor kannte ich Lifte, einfache Schlepplifte: mit Schnur und Holzstöckchen, welches man sich zwischen die Beine klemmt. Die Gondel der Eisgratbahn am Stubaier Gletscher war anders: bequem schwebte man über Schnee und Fels den Berg hinauf, um dann oben, ohne einen Hauch von Anstrengung anzukommen. Ich fand das großartig!

Salzburger Freilichtmuseum – Alpenländische Vergangenheit

Großgmain. Unweit Salzburgs, nah an der Grenze zu Deutschland befindet sich in ländlicher Umgebung das Salzburger Freilichtmuseum. Auf einem riesigen Freiluftareal von 50 ha laden seit 1984 zahlreiche traditionelle Bauernhäuser aus den unterschiedlichen Regionen des Salzburger Landes zu einer Besichtigung ein. Sie stammen aus den fünf  Gauen: Flachgau, Tannengau, Pongau, Lungau und Pinzgau. Einiges wurde auch aus Bayern „importiert“.

150 Jahre Piz Buin | Im Schatten des Matterhorn

Als sich am 14.Juli 1865 bei der Erstbesteigung des Matterhorns (4478 m) eine gewaltige Tragödie ereignete, bei der mehrere Männer der Seilschaft zu Tode kamen, prägte sich diese tief in das Gedächtnis der Menschen ein. Nicht zuletzt, weil das Bild des Alpinismus mit der markanten Silhouette dieses Berges eng in Verbindung gebracht wird.

Vigilius Mountain Resort Südtirol | Member of Designhotels

Vigilius Mountain Resort – Das Leben anfühlen

Lana. Südtirol.  Leise öffne ich die angelehnte Terassentür, laufe zwei Schritte über kühle Holzplanken  und trete barfuss auf die üppig blühende Wiese vor unserem Zimmer. Das Gras ist feucht von der Nacht und stachelt ein wenig unter den Sohlen. Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln die umliegenden Berge wach. Ich höre ein lautes Summen und Zwitschern und ansonsten ist Stille. Könnte ich riechen, würde ich die vielen Lärchenbäume um mich herum erschnuppern, aber möglicherweise wäre meine Freude über einen Aufenthalt hier oben am Vigiljoch dann kaum noch zu ertragen.

Stube Ida – Berggasthof am Vigiljoch

Lana. Südtirol. Auf der Terasse der Stube „ida“ wird das letzte Geschirr hereingetragen, die Schirme werden zusammengezogen und die Tische für den nächsten Tag zurechtgerückt. Die Mitarbeiter des Berggasthofes, die den Abend hier oben am Vigiljoch verbringen, werfen den einen oder anderen Blick hinaus in die Weite. Es wird still hier oben am Berg, denn das Vigiljoch, der Hausberg von Lana ist ein autofreies Erholungsgebiet. Die Tagesgäste sind mit der Gondelbahn ins Tal hinabgefahren oder gestiegen und die Besucher des Vigilius Mountain Resorts kommen erst später, um ein Abendessen in der gemütlichen Stube zu genießen.

Wandern am Vigiljoch – Nostalgie & Lärchenduft

Lana. Südtirol. Nach Südtirol zieht es mich immer wieder, nicht zuletzt, weil hier ein Wanderparadies neben dem anderen liegt. Bei unserer letzten Reise dort hin, hatten wir nach langer Anreise weder Power, noch Zeit für eine große Wanderung und haben uns für eine kurze gemütliche Tour entschieden, die aber nicht minder erwähnenswert ist. Die Gegend rund um das Vigiljoch (auf italienisch S.Vigilio)  gibt für unterschiedliche Interessen – anspruchsvollere und familientaugliche – einiges her.

Amorthof | Zu Filz und Blümchenkaffee bei Rita

Altrei. Südtirol. “Ich wollte ein Produkt machen, bei dem die Leute sagen: Das ist von der Rita. Das ist mir gelungen und darauf bin ich stolz!” Ihre Augen leuchten, als sie diesen Satz sagt. Rita, die Bergbäuerin vom Amorthof trägt ein blaues Kopftuch und eine dieser auffallend blauen Raiffeisen-Schürzen, die in Südtirol fast auf jedem Hof zu sehen sind. Als wir kurz vor acht bei Nieselregen und für den Juni ungewöhnlich kühlen Temperaturen in Altrei ankommen, wartet sie bereits munter in der Hofeinfahrt auf uns. Der große, kuschlige Hofhund streicht um ihre Beine. Saftig grün ist es hier oben und still. Nur ein paar Rinder grasen auf einer Wiese neben dem Bauernhaus.

In2White |365 Gigapixel sind DER MONT BLANC

Die winzigen kleinen Chipkarten von denen wir unsere digitalen Bilder heute ziehen, sehen zunächst unspektakulär aus. Fügte man 70.000 gespeicherte Bilder zu einem Großen zusammen und druckte es bei 300dpi aus, erhielte man ein Bild in der Größe eines Fußballfeldes. Es entsteht etwas Gigantisches daraus und genau das haben der aus der Gegend von Turin stammende Italiener Filippo Blengini und sein Team von In2White in Kooperation mit namhaften Firmen gemacht. 70.000 Bilder | 365 Milliarden Pixel sind der MONT BLANC Das Projekt, das auf mich zunächst wie eine riesige Werbeblase wirkte, entstand aus einer alltäglichen Situation heraus. Bilgeri war beruflich bedingt immer wieder am Mont Blanc unterwegs. Zusammen mit einer Freundin kam dem passionierten Hobbyfotografen dann die Idee des Superfotos, was sie 2014 umsetzten. Aus 70.000 Bildern und 365 Milliarden Pixeln wurde der Mont Blanc. So groß und detailliert abgebildet, dass man nun bequem von zuhaus in jede Felsspalte klettern kann. Filippo und seine Begleiter sind verteilt über 15 Tage immer wieder bei -10°C in der Bergregion unterwegs  gewesen, um den Mont Blanc abzulichten. Entstanden sind zehntausende Bilder auf denen alles zu sehen …

Lederhosen für Franz Josef | Jahn Markl in Salzburg

Salzburg. Säcklerei Jahn Markl. Gold auf Grün weist eine verschnörkelte Schrift am Salzburger Residenzplatz auf den kleinen Laden hin. In der Tür zum Seiteneingang baumelt ein Pappschild mit den Öffnungszeiten. Es hängt schon länger. Das sieht man. Im Schaufenster sind Lederhosen, Trachten, Hüte, Taschen und Blusen dekoriert, gemischt mit Blumen und Preisschildern. Über den Auslagen prangt ein mächtiges Schild: SPEZIALHAUS für Wildlederbekleidung und Trachten. Was es hier wohl gibt?

Salzburger Gschichtn | Tipps für die Stadt am Alpenrand

Salzburg. Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt?  Das ist eine Frage, die sich mir immer wieder stellt und nun  kürzlich erst in Salzburg. Mozarts Geburtshaus in der berühmten Getreidegasse? Nicht besucht. Den Prunk der Erzbischöfe im Dom? Nein. (Dabei hatte ich mir das im Montanmuseum Alt-Böckstein fest vorgenommen.) Auch die berühmten Festspielhäuser habe ich nicht besichtigt. Trotzdem waren meine Tage erfüllt und spannend und gingen viel zu schnell vorbei. Salzburg ist voller Leben, amüsanten Geschichten, traditionellen Geschäften und Handwerksbetrieben. Ich habe mich verliebt in diese kleine Weltstadt und freue mich über gute Gründe zurückzukehren.

Buchtipp | Höhenwege Wallis – Bergverlag Rother

Schweiz. Wallis. Der Sommer naht und somit die Wanderzeit. Wer die Schweiz mit Ihren beeindruckenden Gipfeln und Bergpanoramen liebt, den zieht es möglicherweise ins Wallis mit seiner hochalpinen Landschaft und den vergletscherten Viertausendern drumherum. Der Bergverlag Rother hat ein neues Buch herausgebracht, was ich in diesem Zusammenhang kurz vorstellen möchte.

Gasteiner Heilstollen | Wärme statt Gold

SalzburgerLand. Bad Gastein/Böckstein. Als die Bahn anfährt, lächelt mir ein Herr in dunkelgrünem Bademantel und imposantem Kaiser-Franz-Joseph-Bart aufmunternd zu. Ich fühle mich wie in einem alten Film. Und überhaupt: Was mache ich hier in einem Heilstollen? So alt bin ich doch noch gar nicht. Aufgeregt bin ich allerdings schon. Dabei ist die Einfahrt in den Gasteiner Heilstollen auf keinen Fall eine Fahrt ins Ungewisse. Gut vorbereitet bin ich und durchgecheckt auch. Es kann losgehen!