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Bleibe gesucht für die Bialetti von wohlgeraten #Ruth

 Ruths Idee, um den Aufenthalt in der Ferienwohnung „Bleibe“ in Bad Kohlgrub zu gewinnen.

 

 

Die Bialetti durfte heute mit in die Werkstatt und steht nun zwischen Schnecken und Büchern rum, bis ich damit die erste Kundin beglücke! :o)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coffee is about friendship: Die Bialetti tröstet ein Cello!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Suche nach alte Tassen hatte die Bialetti gestern eine Begegnung der anderen Art…Ob so die Alpen riechen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Gedeck, ein GEDECK! :o)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kaffeegedeck, das ich neulich in einem Laden fand…Alfonso hat gleich mal Kaffee gekocht. :o)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alfonos sucht überall nach Geschirr und wird im Puppenhaus fündig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruth und Bialetti in Aktion: Tolle grüne Tasse entdeckt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir reisen durch die halbe Stadt, um Tassen zu sammeln…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war einmal neulich, da läutete es an der Tür und das Telefon klingelte. Vor der Türe: eine kleine Espressokanne namens Alfonso. Am Telefon: die Nachricht, dass meine Freundin einen Heiratsantrag in Dubai bekommen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während ich mit dem Kopfkino beschäftigt war, einen Plot strickte und die Hauptdarsteller sortierte, erkundete Alfonso erstmal das neugewonnene Terrain. Besonders wohl fühlte er sich bei den Zwillingen Emma und Gemma…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alfonso lebte sich schnell ein, machte neue Bekanntschaften und ließ sich in meinerLiebesromanbibliothek inspirieren. Und ich? Nun, ich sprudelte Ideen, denn ich glaube an die Liebe und an die Freundschaft! Ich würde mich allerdings nicht gerade als Glaubenskriegerin bezeichnen. Eher als Ideenkriegerin, und die Idee war schnell geboren, denn der Kaffee war stark und die Emotionen auch! Alfonso sollte mir helfen, für die Hochzeit meiner Freunde eine kunterbunte Kaffeetafel zu organisieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während ich mich also um das Geschirr kümmerte, übte Alfonso seine angelesenen Liebeskünste an Frida, dem grünen Schwein. Ich machte eine Liste, wo ich überall Tassen herbekommen könnte: Flohmarkt, Antikmarkt, Mama, duda… Und ich rief in einen Zauberwald hinein, aus dem auch prompt mehrere Stimmen zurückriefen! So kam es, dass mir Tassen aus Toulouse, Hamburg, Bayern u…nd Baden-Württemberg geschickt wurden. Die Post war schnell, und ich hatte ein Problem: Wo sollten diese Tassen nur alle untergebracht werden? Ich schmiss die Mehrzweck-Küchenmaschine aus dem Schrank (denn mehr Zweck als Platz wegnehmen erfüllte sie nicht) und stapelte das gute Geschirr, das sich klappernd und plappernd über so viel Aufmerksamkeit freute.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alfonso schnappt die coolen Sprüche der heißen Tassen auf und notiert sie für sein weiteres Liebesleben… Sie: „Ich fühle mich wie Wackelpudding.“ Er: „Götterspeise.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Platzproblem war gelöst, zumindest solange, bis das nächste Päckchen mit Geschirr kommen sollte… Zeit für einen Kaffee, dachte ich und suchte Alfonso. Doch wo steckte er nur? Ich fand ihn weder im Bücherregal, noch bei den Tassen, nicht bei der grunzenden Frida und auch nicht in der Spüle. Alfonso hatte auf dem Weg zum Abwasch Tante Lilly entdeckt, die verlockend am Spiegel schaukelte. Das Herz ging ihm über vor Liebe, als er ihren goldenen Bikini sah… Und so kuschelte er mit der einbusigen Schönheit, während ich mir einen Tee kochte und abwartete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Strumpfhose zum Geschirr!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortsetzungsmärchen 5/10 Ein paar Tage später… Ich fuhr mit Alfonso und einer Ladung Schokotrüffel zu einem Lieblingskunden. Alfonso hatte darauf bestanden mitzukommen, denn er hatte im Kaffeesatz gelesen, dass er einen Goldschatz finden würde! Der Kunde aß die Trüffel und schenkte mir im Gegenzug eine chinesische Teekanne namens Li Li, die schüchtern im Rucksack mit nach Hause reiste. Alfonso war entzückt, wage aber nicht, die zierliche Kanne anzusprechen. Zuhause angekommen zog sich Li Li ins Schlafzimmer zurück, um sich etwas auszuruhen. Alfonso beobachtete sie eine Weile und wurde traurig. Sie war so anders. So fremd. Sie hatte kein Interesse an Kaffee. Und vermutlich hatte sie auch einen Freund. Denn können bildhübsche Kannen etwa keinen Freund haben? Alfonso sah ihr noch einmal auf die süße Tülle und verzog sich dann in die Küche…

 

Fortsetzungsmärchen 6/10 Alfonso kochte mir einen Kaffee und verzog sich dann in die Bibliothek, denn er wollte nachdenken. Er schnappte sich ein Kinderbuch, das nicht ganz so kompliziert war wie sein Leben, und begann die Geschichte über „Irgendwie anders“ zu lesen, einem kleinen Wesen, das irgendwie anders war. Alfonso las das Buch genau 15-mal durch. Dann wusste er sicher: Jeder war irgendwie anders! Seine Freundin Tante Lilly zum Beispiel: Sie hatte nur einen Busen und ziemlich wirres Haar. Das grüne Schweinchen Frida: Sie hatte Ohren aus Cord und keine Borsten. Oder die Schuhe Emma und Gemma: Emma hatte einen Aufkleber und Gemma eine Macke am Absatz. Alle waren irgendwie anders. Und alle waren seine Freunde. Alfonso ging in die Küche und stand etwas ratlos vorm Wasserkocher. Dann kochte sich einen Tee…

 

 

Fortsetzungsmärchen 7/10 Alfonso schloss die Augen, trank eine Tasse Tee und… …wurde von Li Li angestupst, die ihn beim Teetrinken beobachtet hatte. Sie grinste ihn an, er grinste verlegen zurück. Den Blick halten, das konnte sie! Sie schauten einander in die Augen, bis ich das Wasser für den Abwasch einließ. (Ich hatte weitere Tassen gesammelt, die ich abwaschen und zu den anderen Gedecken stellen wollte.) Alfonso und Li Li planschten zusammen im Becken und ließen sich dann nur allzugern in den Schrank stellen.

 

 

Fortsetzungsmärchen 8/10 Die Zeit verging und Alfonso machte Li Li schöne Augen und Geschenke…

 

…naja, und schließlich einen Heiratsantrag! Denn Alfonso hatte schnell gemerkt, dass Teetrinken und Abwarten nur eine Redewendung ist. Und warum warten, wenn das Herz sich sicher ist?

 

Fortsetzungsmärchen 9/10 Alfonso und Li Li heirateten heimlich und ohne viel Tamtam irgendwo, an einem unbekannten Ort. Er trug ein neues glänzendes Überdruckventil, sie ein feines Teesieb aus Nylon. Ich trommelte all ihre Freunde zusammen und wir feierten bei ihrer Rückkehr ein frohes Fest, bei dem viel Tee und Kaffee flossen…

 

 

Fortsetzungsmärchen 10/10 Und die Moral von der Geschicht‘: Wir sind alle „irgendwie anders“, das macht uns so liebenswert. Vielen Dank für’s Mitlesen! Hat Spaß gemacht, für euch zu schreiben. :o)

 

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Ich bin Charis, Inhaberin von wohlgeraten | Wir lieben Berge! Das ist mein Blog. Ich berichte über Reisen und Erlebnisse unterwegs - vielfach in den Alpen oder in Bergregionen, über Handwerk und Traditionen, lasse mir in den Kochtopf schauen oder teile Erfahrungen, die ich im Alltag mit wohlgeraten mache.
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