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Rezept | Muskatkürbis mit Speck und Salat

Als ich Anfang Oktober in den Tiroler Bergen unterwegs war, wohnte ich in einem unglaublich gemütlichen Chalet inmitten des Stubaitals. Es war eines der Stubaier Gletscher Chalets, welche ich in Kürze noch genauer vorstellen werde. Das luxuriöse an diesen Ferienhäusern ist, dass es einem dort an nichts mangelt und die Ausstattung fantastisch ist – eine einladende Küche mit gemütlicher Sitzecke, nah dabei eine Sauna, kuschelige Schlafzimmer und eine heimelige Sofaecke zum lesen und chillen.
Man wandert vor der Tür direkt hinauf in die Berge, kommt am Nachmittag ko, aber erfrischt von der guten Luft zurück und hat einen Bärenhunger. Das gilt jedenfalls für mich (ich muss dafür nicht mal wandern gehen). Nun kann man in Ruhe kochen, in die Sauna gehen oder einfach so den Abend geniessen.
Ich hatte mir das Buch „Die neue Alpenküche“ von zuhaus mitgebracht (vorgestellt bereits hier) und am Vortag Zutaten eingekauft. Absichtlich habe ich ein Rezept gewählt, was gut in den Herbst passt und für welches ich nicht sonderlich viel Zeit benötigen würde. Von Lea, meiner wunderbaren Wirtin bekam ich  Tiroler Speck, den ihre Großmutter selbst geräuchert hat. Darüber habe ich mich ganz besonders gefreut.

Das Original-Rezept aus dem Buch habe ich leicht abgewandelt, weil sich manches nicht lohnte extra einzukaufen oder anderes schneller zu bekommen war. Hier lest ihr meine Variation. Das Original steht im Buch.

Es wurde ein köstliches Abendessen, passend zur Jahreszeit und ohne jeglichen Stress.

Blick ins abendliche Gletscher Chalet

Marinierter Muskatkürbis, Tiroler Speck, Salat und Kürbiskerne

Zutaten

500g Muskatkürbis
4 EL Zitronensaft oder Essig
4 EL Kürbiskerne
3 Thymianzweige
Olivenöl
3 EL Preiselbeerkompott aus dem Glas
2 EL Steirisches Kürbiskernöl
Bunten Pflücksalat, Feldsalat oder Portulak
Tiroler Speck, Südtiroler Speck, gute Salami o.ä. nach Belieben

Zutaten - Salat aus Muskatkürbis mit Kürbiskernen und Tiroler Speck

Zubereitung

Bei der Zubereitung ist zu beachten, dass das Gericht besser schmeckt, wenn man den Kürbis eine ganze Weile vorher zubereitet, damit er noch genügend Zeit hat gut durchzuziehen. Minimum sind 15-20 Minuten! ◊


 

Der Muskatkürbis wird geschält, vom Inneren befreit und mit einem Hobel oder Messer (schwieriger) in hauchdünne Scheiben geschnitten. Am besten schmeckt es wirklich, wenn sich diese wie dünne Blätter um den Finger wickeln lassen.

Den Kürbis mit 2 EL Zitronensaft marinieren, nach Belieben salzen und pfeffern, mehrfach gründlich wenden und möglichst lange darin ziehen lassen.

Muskatkürbis schälen und hobeln kuerbis-schneidenMuskatkürbis marinieren

Den grünen Salat waschen und auf einem Teller ein Salatbeet anrichten.

In einer Eisenpfanne die Kürbiskerne in wenig Öl anrösten, bis sie zu springen beginnen. (Vorsicht! Knallt ein wenig.)

kuerbiskerne-pfanne salat-waschen

3 EL Preiselbeerkompott mit 2 EL Zitronensaft oder Essig, abgezupftem Thymian, Salz, Pfeffer und dem Steirischen Kürbiskernöl verrühren.

Den Salat leicht salzen und etwas von der Marinade darauf verteilen. Die nun durchgezogenen Kürbisstreifen mittig auf dem Salat anrichten und mit der Marinade aus Preiselbeeren und den gerösteten Kürbiskernen bestreuen.

Ganz am Ende legt man den Tiroler Speck in dünnen Scheiben geschnitten hinzu. Dazu schmeckt ein kräftiges Tiroler Bauernbrot am besten und … natürlich ein gutes Glas Wein!

Fragen? Ab in die Kommentare – was ich weiß, beantworte ich gern.

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Charis

Inhaberin bei wohlgeraten
Ich bin Charis, Inhaberin von wohlgeraten | Wir lieben Berge! Das ist mein Blog. Ich berichte über Reisen und Erlebnisse unterwegs - vielfach in den Alpen oder in Bergregionen, über Handwerk und Traditionen, lasse mir in den Kochtopf schauen oder teile Erfahrungen, die ich im Alltag mit wohlgeraten mache.
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