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#cch11

Vortrag cch11

Bericht zum Convention Camp 2011 – Sichtweisen

Eine (Un)konferenz zum Thema Internet, Zukunft, Social Media – um ehrlich zu sein, wusste ich am Morgen noch nicht, was uns im Laufe des Tages erwarten würde.

In Begleitung gings also rein in den Mix aus ca. 1500 Leuten, Vorträgen, freien Sessions und Informationsständen. Durch den t3n-web award, bei dem wohlgeraten unter den ersten 10 Onlineshops nominiert worden war, hatte ich diese Veranstaltung überhaupt erst wahrgenommen. Die Preisverleihung sollte am Abend in einer Sonderveranstaltung vollzogen werden. Ich war gespannt, wen ich kennen würde, wiedererkennen, neu treffen. Vielleicht eine Möglichkeit Twitter-Kontakte ins reale Leben zu führen? Eine Chance Facebook und Xing mit echtem Leben zu erfüllen?

Die Vorträge waren von wechselnder Spannung. Wir wählten Informatives zum Bereich Social Media aus. Eigene Strategien sah ich bestätigt, neue Ideen, Ansätze wurden serviert. Eine Social Media Kampagne für junge Australien-Reisende wurde vorgestellt, gefiel mir gut in Idee und Umsetzung. Daraus zog ich Motivation und neue Denkanstösse.

Dann der Vortrag von Frank Schätzing. Ansturm ohne Ende. Ich kannte lediglich den Namen, hatte keines der Bücher gelesen. Oft interessiert mich mehr das Verhalten der Masse zu beobachten. So war es jetzt. Der Vortrag anfangs durchaus spannend, wurde gegen Ende – so meine subjektive Einschätzung – mehr als flach.  Ich nahm einen Impuls mit, der mir gefiel: Schätzings Fragen ins Publikum: Wer hat heute schon an die Zukunft gedacht? – viele Meldungen. Wer hat heute schon an die Vergangenheit gedacht? – weniger Meldungen. Letztlich die Bitte, die Augen zu schließen und die Frage: Welche Haarfarbe hat die Person neben Ihnen ?  Lachen im Publikum.

Bleibt die Frage, wieviel neben uns haben wir, wieviel Blick auf das hier und jetzt? Bewegen wir uns zu sehr in dem was vor uns liegt, statt die Gegenwart optimal auszufüllen? Schaut man gerade im Bereich Social Media nicht zu oft darauf, die Resonanz in Zukunft zu erhöhen, statt die akiven Leser abzuholen und mit dem zu begeistern, was gerade aktuell ist? Ich fand mich in der Hinterfragung eigener Strategien wieder. Gut so.

Ein paar Twitterkontakte traf ich. Das Camp war gut organisiert. Man spürte die Begeisterung an den Themen. Das gefiel mir. Die Vielfalt der anwesenden Charaktere erschien mir spannend. Die Social Media Welt wird ohne die realen Kontakte nicht auskommen. Das war eine Erkenntnis, die ich mit Befriedigung mitnahm. Ich würd wieder hinfahren.

Deckenkonstruktion   take a smile

 

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Charis

Inhaberin bei wohlgeraten
Ich bin Charis, Inhaberin von wohlgeraten | Wir lieben Berge! Das ist mein Blog. Ich berichte über Reisen und Erlebnisse unterwegs - vielfach in den Alpen oder in Bergregionen, über Handwerk und Traditionen, lasse mir in den Kochtopf schauen oder teile Erfahrungen, die ich im Alltag mit wohlgeraten mache.
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