Alle Artikel in: Tipps zu Alpenreisen

Empfehlungen und Reisetipps für Reisende in die Alpen.

Buchvorstellung: Garten Reiseführer Schweiz

Wer an die Schweiz denkt, sieht vor seinem inneren Auge die Silhouetten von Eiger, Jungfrau, Mönch und Matterhorn. Beispiele für die Formensprache einer natürlichen Schönheit. Dabei zeigt sich das typische Gesicht der Schweiz auch in Kulturlandschaften. Und einer Vielzahl von wunderschön gestalteten Gärten.  Die Gartenjournalistin und Zeithistorikerin Sarah Fasolin machte sich auf den Weg und besuchte 300 Gärten und Parks an den Rändern alpiner Traumlandschaften und in den Seenregionen. Heraus kam der Band Garten Reiseführer Schweiz, erschienen im Callwey-Verlag.

Intersky-Verbindung Hamburg – Bodensee. Bequem in die Alpen und zurück!

Es ist Mittag, als ich in einem Bio-Supermarkt am Rande Hamburgs in eine Schüssel mit Kartoffelchips lange. „Lecker!“ stelle ich fest und drücke ein paar davon meiner Begleitung in die Hand. Wr sind uns einig. Die schmecken! Vier Stunden später, sitze ich in der S-Bahn zum Flughafen Hamburg. Es ist kurz nach sechs. Um 20.15 Uhr geht mein Flieger nach Friedrichshafen am Bodensee. Ein wenig aufgeregt bin ich, denn von der Vorarlberger Fluggesellschaft Intersky, die einige innerdeutsche Flüge anbietet, hatte ich vorher nichts gehört. Und besonders mutig bin ich im Testen kleinerer Fluggesellschaften nicht. Die Gepäckabgabe klappt freundlich und schnell. Einen Sitzplatz hatte ich online am Vorabend gesichert. Im Flieger muss ich lachen. Die freundlichen Stewardessen verteilen wahlweise Chips, Kekse oder Brownies. Statt 0815-Staubvariante erhalte ich die köstlichen Kartoffelchips aus dem Bio-Supermarkt vom Mittag. Cool! Auch der Weißwein schmeckt. Im Bordjournal lese ich, dass die Chipsfabrik erst 2012 gebaut wurde und dass es sich um Kesselchips handelt. Diese Chips werden durch ein spezielles Backverfahren so cross. Produziert werden sie da, wo ich hin will: im …

Der Bregenzerwald überrascht: Frauenmuseum Hittisau

Bregenzerwald. Hittisau. In Hittisau, dem kleinen beschaulichen Ort im Bregenzerwald bin ich unlängst auf eine Merkwürdigkeit gestoßen, die eventuell gar nicht so sonderbar war. Denn in dieser Region erscheinen mir die Menschen ausgesprochen modern und aufgeschlossen. Das erklärt vielleicht, wieso hier das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs noch dazu im ländlichen Raum entstehen konnte. Am Marktplatz des kleinen Ortes entdeckte ich beim Spaziergang ein Plakat, welches eine Lesung der Feministin Alice Schwarzer ankündigte. Ich scherzte noch und wunderte mich insgeheim, was diese Dame hier auf’s Land treibt. *am Marktplatz in Hittisau Ein paar Meter weiter, entdeckte ich ein äußerst modernes und freundlich gestaltetes Haus, welches das Frauenmuseum beheimatet. Große Plakate von Frauen hinter der riesigen Glasfront verwiesen auf die aktuelle Ausstellung. Meiner Neugier folgend, erfuhr ich, dass es das einzige Museum dieser Art im ländlichen Raum ist und dass es entgegen meiner Erwartung nicht um die schwere Arbeit von Landfrauen in der Vergangenheit geht, sondern, dass man sich unterschiedlichsten frauenrelevanten Themen zuwendet und Ausstellungen darüber organisiert. „zwei bis drei Ausstellungen pro Jahr, die frauenrelevante Themen …

Vorarlberg – Das bescheidene Juwel

Vorarlberg. Beim Reisen ist es manchmal wie mit der Liebe. Man begegnet sich mehrfach und nichts passiert. Man quert einen Landstrich, findet ihn schön. Dabei bleibt es. Dann, mit etwas mehr Zeit und Muße, erkennt man plötzlich, da ist mehr als gedacht. Man wird neugierig und mit ein wenig Glück,  verliebt man sich. Es entsteht der Wunsch mehr zu entdecken. Und genau das, könnte sich so in der Region Vorarlberg, dem kleinsten Bundesland Österreichs abspielen!

Alpine Parkuhr – Sicherheit am Berg

Sommerzeit ist Wanderzeit. Das heißt in der Regel frühmorgens los,  das Auto strategisch günstig auf einem Wanderparkplatz parken und dann ab auf den Berg. Der eine plant nur eine kurze Tagestour. Andere wisse: sie werden mehrere Tage von hier aus unterwegs sein. Stehen nun herrenlose Fahrzeuge über einen längerern Zeitraum auf  einem Wanderparkplatz, kann das völlig normal sein. Es kann jedoch, bei ungünstigen Wetterbedingungen oder gefährlichen Unternehmungen genauso gut ein wichtiges Indiz dafür sein, dass sich jemand in dieser Region befindet, der den Weg nicht wie geplant zurück gefunden hat. Nachdem in der Vergangenheit immer wieder Fehlalarm bei der Bergrettung ausgelöst wurde, weil besorgte Mitbürger die stehen gebliebenen Autos besorgt meldeten, hat sich der Österreichische Alpenverein etwas einfallen lassen: die Alpine Parkuhr. In der Funktionsweise einer klassischen Parkuhr ähnlich, ist es möglich eine Notfall-Telefonnummer zu hinterlassen. Weiters ist es möglich eine geplante Rückkehrzeit einzustellen. So können Aussenstehende schnell erkennen, ob es sich um Tagestourenwanderer oder Hüttenwanderer handelt. Ab 2013 werden die Alpinen Parkuhren kostenlos in den Bergsteigerdörfern Österreichs und in diversen Tourismusbüros erhältlich sein. Eine …

Nie ohne diese drei… Ein Blogstöckchen

Björn von St.Bergweh war es, der mir vor einigen Wochen das Blogstöckchen – Diese drei sind immer dabei – zuwarf, welches ich nun endlich einlösen und weitergeben möchte. (Zur Erläuterung für nicht so aktive Blogger: Blogstöckchen werden zu bestimmten Themen initiiert und dann unter den Bloggern weiter gereicht. Wer mag, macht mit und wirft es weiter.) Ehrlichweise tat ich mich nach dem langen Winter etwas schwer und wartete erst einmal ab, bis sich die erste Möglichkeit zum neuerlichen Einsatz meines Rucksacks ergab. Das ging im Endeffekt viel schneller als ich dachte, denn aufgrund eines anderen Blogbeitrages, mit dem ich mich spaßeshalber für den Durchstich am Großglockner beworben hatte, musste ich binnen weniger als einer Woche spontan die Tasche für das Salzburger Land packen. Glücklicherweise ist man irgendwann so routiniert, dass eben die besagten drei Dinge ruckzuck gezielt in die Tasche wandern oder der eine oder andere nützliche Packzettel hilft. Bei mir darf niemals fehlen: Mein Opinel Taschenmesser, ohne welches ich selbst in Hamburg fast nie das Haus verlasse, weil es mir ungemein wichtig ist, überall …

Bootshaus am Achensee

Schneegestöber, brennende Steine, Bergfexe – ein Wochenende am Achensee

Achensee. Tirol. Wochenenden erscheinen oft so kurz. Dabei kann man mit wenigen Stunden mehr, ein paar guten Tipps in der Vorbereitung und geschickter Planung ungemein viel herausholen. So viel, dass es noch lange nachwirkt. Wie mein Wochenende am Achensee in Tirol. Zunächst war ich skeptisch. Pertisau am Achensee. Den Ortsnamen hatte ich mal von einem Onkel gehört, der mit dem Seniorenclub Busreisen machte. Ich musste schmunzeln und sah mich bereits zwischen Rentnern bei einem Stück Kuchen mit Sahnehäubchen sitzen. Andererseits, der Achensee versprach Bewundernswertes: das Blau des Wassers im Sommer, Wassersportmöglichkeiten, tolle Wandergebiete im Karwendel und Rofan (beides habe ich schon mehrtägig durchlaufen) und Skigebiete zur Rechten und zur Linken beim Passieren dieser Gegend im Winter. Es versprach, spannend zu werden. Und als ich endlich ankam, wurden meine Erwartungen deutlich übertroffen. Deswegen erzähle ich am besten von Anfang an! Tag 1 – Von Hamburg in die Berge flie(h)gen Am Freitag startete ich mit dem Flieger von Hamburg nach Innsbruck. Mein erstes Mal auf die bequeme Art. Im Vergleich zu Auto oder Zug für Nordlichter ein …