Alle Artikel in: Menschen

Begegnungen, Vorstellungen, Netzwerk

Unterwegs mit… Ernst Gossner | Interview

Unter dem Titel „Unterwegs mit…“ stelle ich hier in Zukunft sechs Fragen an Menschen – Menschen, die mich begeistern, die spannende Ideen und Lebenswege haben und mit denen ich mir eine kleine Wanderung samt Brotzeit sehr gut vorstellen könnte. Der Auftakt gehört dem Regisseur Ernst Gossner aus Österreich. Sein Film „Der Stille Berg“ kam 2014 in die österreichischen Kinos. Durch Zufall hatte ich während der Dreharbeiten darüber gelesen, kam mit Ernst ins Gespräch und habe dann die Fertigstellung bis zur Filmpremiere in Bozen per Facebook mit Spannung verfolgt. Leider spielen deutsche Kinos den Film noch immer nicht, obwohl das Drama aus der Zeit des ersten Weltkriegs, das in den Dolomiten spielt, längst einen Siegeszug um die ganze Welt angetreten hat.

Anständig essen| Oder: Schmeckt Bio wirklich besser?

Österreich. Bad Hofgastein. In Österreich lässt es sich anständig essen. Das ist nicht neu und davon konnte ich mich gerade erst wieder bei einer Wochenendreise ins Gasteinertal überzeugen. Während sich bei uns oft noch die Mär vom schnitzel- und knödelkonsumierenden Bergmenschen hält, hat sich die Alpenregion in den letzten beiden Jahrzehnten in ein Paradies für Feinschmecker verwandelt. Längst gibt es Haubenköche zwischen den Bergen und Winzer, die sich aufgemacht haben, die alten Weinberge zu neuem Leben zu erwecken. Viele Gastwirte kochen mit regionalen Zutaten und greifen auf Lebensmittel aus eigener Landwirtschaft oder Jagd zurück. Weil sie es können! (Ein für mich besonders gutes Beispiel hierfür ist beispielsweise die Küche im Hotel Wiesergut). Um sich mit Essgewohnheiten, Qualität von Lebensmitteln und der Frage: „Schmeckt Bio wirklich besser?“ auseinanderzusetzen, fand am 27/28. März 2015 in Bad Hofgastein das Food-Symposium „Anständig essen“ statt. Namhafte regionale Vertreter aus Wissenschaft, Gesellschaft und Produktlieferanten lieferten sich neben interessanten Vorträgen auch lebhafte Debatten. Ich war dabei und habe einige Gedanken für Euch aufgeschrieben. Apfel: Bio aus Österreich, Messer von wohlgeraten.

Weinreben Südtirol

Danke 2014

Hamburg. Mein 2014 war spannend. Mehrfach meinte ich: Ich weiß nicht weiter. Immer kam die Sonne hervor und es wendete sich das Blatt. Zudem gab es viele fröhliche und schöne Momente in meinem Jahr, tolle Reisen und Freude mit meiner Familie und meinem Shop. Dieser Spruch aus dem Messner Mountain Museum Firmian, welches wir im Sommer besuchten, fasst es super zusammen. Am Ende waren alle vermeintlichen Katastrophen nur ein Stolpern und zurück bleibt eine zufriedene Frau, die sich auf 2015 freut! Ich nehme mir aus 2014 das Gefühl von Zuversicht mit. Und ein Vertrauen darauf, dass Dinge sich zum Guten wenden lassen, wenn man ihnen etwas Zeit gibt. Ich habe gelernt, dass ich darauf vertrauen darf. Euch allen einen fröhlichen Silvestertag! Bilder aus diesem bunten Jahr                       

Reinhold Messner Selbstversorger und Bergbauer – Buchtipp

Südtirol.  Wer kennt die eigene Familie besser als ein Mitglied daraus, wer sieht Schwachstellen, wer Stärken? Diesen Vorzug hat sich Magdalena Maria Messner zu eigen gemacht und im Herbst 2014, zum 70. Geburtstag ihres Vaters ein Buch herausgebracht, das eine andere Seite beschreibt. Nicht den Bergsteiger und Gründer zahlreicher Museen, sondern den heimatverbundenen Südtiroler, der die Geschenke der Natur schätzt, sich zu eigen macht und damit sich und seine Familie möglichst umfassend selbst versogt: Reinhold Messner Selbstversorger und Bergbauer. Erschienen ist das Buch bei blv.

Das gibt es noch: handgeschrieben und persönlich

Hamburg. Es kommt selten vor: aber ab und an finde ich bei den Rechnungen, die ich bekomme tatsächlich einen handgeschriebenen Gruß, den Wunsch nach Erfolg beim Verkauf oder überhaupt ein nettes Wort. Mich freut solch eine Geste sehr und wann immer ich einen Anlass dazu sehe, versuche ich selbiges mit meinen Kunden von wohlgeraten. Dann landet eine Karte mit einem kleinen Gruß im Paket.

Was bin ich?

(von Peter Breuer) München ist eine Zeitlupe. Ganz langsam rollt man auf den Puffer des Sackbahnhofs zu, steigt aus dem Zug und möchte in Bastian Gutmanns Taxi steigen. Er ist inzwischen im 96. Semester und seine Haare schlohweiß. Immer noch liebt er Dr. Katharina Freude und die Olympischen Sommerspiele gehen ins 43. Jahr.

Schönheit

Hamburg. Derzeit lese ich in meiner Umgebung  dauernd wie ein Mantra: „Jeder Körper ist schön.“ oder „Jede Frau ist schön.“ und ständig gibt es tosenden Beifall für Bilder von Menschen, die, träfen die Leute sie auf der Straße, sie würden sie nicht als vollkommen gelten lassen, schon gar nicht als schön bezeichnen. Da bin ich ganz sicher.

MMM Firmian – Am Lagerfeuer mit Reinhold Messner

Bozen/Sigmundskron. Es nieselt. Der Sommertag war ungewöhnlich nass für Südtiroler Verhältnisse. Das Wetter schlägt Kapriolen, was Einheimische wie Urlauber verwirrt. Auch ein Urgestein wie Reinhold Messner, der bestätigt einen solchen Sommer in Südtirol noch nie erlebt zu haben. Wer jetzt eine düstere Ansprache zur Klimakatastrophe und zum Ende aller Tage erwartet, ist jedoch auf der falschen Fährte.

Strolz Leuchten – Eine Wälderin zwischen Tradition und Moderne

Andelsbuch/Bregenz. Es ist ein sonniger Morgen im Mai, als wir den Werkraum in Andelsbuch besichtigen. Die Sonne flutet den riesigen hellen Raum mit den unterschiedlichen Schaufenstern Bregenzerwälder Handwerker. Raumausstatter sind dabei, Tischler und eine Leuchten-Designerin. Anna Claudia Strolz kommt gut gelaunt auf uns zu. Dabei hätte die junge Geschäftsfrau und Designerin der ausgestellten Leuchten einen guten Grund angespannt zu sein. Nicht nur, dass sie in wenigen Wochen ihr neues Ladengeschäft in Bregenz eröffnen wird. Sie ist gleichzeitig Mutter von drei Kindern und fertigt einen Teil Ihrer hier ausgestellten Modelle selbst an. Im 2013 eröffneten Werkraum Bregenzerwald ist sie von Anfang an Mitglied. Ambitioniert schildert sie uns Ihren Werdegang und zeigt stolz „Ihr“ Schaufenster in dieser riesigen, überdimensionalen Vitrine Bregenzerwälder Handwerks.

Der Ruhm der Anderen

Eins vorweg: Ehrliche Anteilnahme respektiere ich. Es handelt sich hier um einen Gedanken und nicht um Kritik an einzelnen Personen. Worum es geht? RUHM Gestern war wieder so ein Tag an dem in den Sozialen Medien wie Twitter und Facebook so richtg die Post abging. Beruflich bedingt kann ich praktisch nicht daran vorbeisehen, denn ich bewege mich nahezu täglich in diesem Umfeld. Eine herausragende Persönlichkeit ist gestorben, der Anlass ist gewiss sehr traurig. Gleichzeitig ein prima Grund für viele Leute sich zu profilieren. Möglichst schnell den richtigen Hashtag setzen und zack ist man mit einer Top-Nachricht ganz weit vorn. Das mag bei einer Massenveranstaltung, Unwetterwarnung, Hilfsaktion sehr hilfreich sein. Aber gilt das auch für den Verlust eines Menschen? Ist schnell sein in diesem Moment wirklich so wichtig geworden? Kaum ist die erste Meldung geschrieben, klicken die Nachrichten hin und her: „Quelle?“ „Nachricht bestätigt. Quelle: da, da und da…!“ und jetzt schnell einer der ersten mit dem #RIP plus Name sein. Damit wir uns sicht falsch verstehen: Nachrufe sind wertvoll. Betroffenheit im allgemeinen ist etwas natürliches …

Welttag des Buches – Blogs, die Bücher verschenken

Zum heutigen Welttag des Buches gibt es ellenlangen Listen von Blogs und Seiten, die Bücher verschenken. Ich bin ein wenig kreuz und quer durchs Netz gesurft und an folgenden Stellen hängen geblieben. Die meisten Verlosungen laufen über ein paar Tage. Ihr könnt also meist in aller Ruhe mitmachen. Jeder Blogger freut sich über Kommentare. So auch ich – ich würde mich freuen, wenn Ihr mir am Ende hier berichtet, ob Ihr was gewonnen habt, oder, welches Buch Euch am verlockendsten erscheint! Und wer noch ein Buch zum Thema Wandern/Berge verlost: ich nehme Euch gern in die Liste auf! Bücher zum Thema Berge/Wandern Uli von auf den berg.de verlost das Buch Karwendel von Heinz Zak (Tyrolia-Verlag) Wunderbare Bergaufnahmen machen Lust auf die Berge! Stefanie von Gipfelglück verlost geich zwei Bücher zum Thema wandern: Die schönsten Wanderungen am Wasser rund um München  – mit unter anderem 20 familienfreundliche Touren an Flüssen entlang und Komm mit mir in die Berge  – Das ist eine witzige Idee: 30 Wandertouren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad wurden mit 30 Postkarten kombiniert. So kann …

Outdoor Spirit hat nachgefragt – 11 Fragen zum Reisen

Unter Bloggern ist es üblich, sich sogenannte Blogstöckchen zuzuwerfen. Ich hatte bereits einmal eins, in dem es um meine drei liebsten Wanderutensilien ging. Hier nun wurde ich von Rene Saathoff vom Blog Outdoor Spirit angetickert, der mir im Rahmen des „liebster award“ elf Fragen gestellt hat. Da mir die Aktion, in der es darum geht Blogs untereinander zu vernetzen und  bekannter zu machen, gefällt, mache ich gern mit. Danke René für Deine Fragen!

Taschensturz – Leseraktion von kwerfeldein

Im Blog von kewerfeldein.de lese ich immer wieder gern mal. Nicht zuletzt wegen Beiträgen wie Popkultur im Quadrat, die durch lesenswerten Text plus interessante Fotografie begeistern. Bei Ruth von edelfrosch entdeckte ich heute ein Bild mit dem Inhalt ihrer Tasche, welches auf  eine Leseraktion des gleichen Blogs verwies. Tja – und deswegen mach ich einfach mal mit: Taschensturz bei wohlgeraten! Die Gegenstände im einzelnen: Knickerbookerl von wohlgeraten – mein Notizbuch, weil Handschriftliches einfach bleibt und ich immer wieder gern was notiere iPhone plus Lederhülle (die ein Geschenk meiner Tochter war -> wichtig!) SONY-Kamera Portemonnaie von Liebeskind Pastiglie Leone. Meine Lieblingsgeschmacksrichtung ist und bleibt Anis. Karabiner von Stubai-Werkzeug. Der ist neu. Der ist drin, weil ich Werkzeug von dort jetzt bald bei mir im Shop anbiete und mit einem Karabiner lassen sich super Gegenstände an Taschen befestigen, damit man die Hände frei hat. Ein uraltes Miniportemonnaie für Kleingeld. Opinel-Taschenmesser plus Apfel für den schnelle Hunger zwischendurch. Und überhaupt – ohne Taschenmesser verlasse ich das Haus eigentlich nie! Visitenkarten für meinen Onlineshop von Moo. Migränemittel gegen meinen …

Die Drei Zinnen – Eine Wanderung mit Folgen

Südtirol. Ob es für ein Unternehmen tatsächlich eine exakte Geburtsstunde gibt oder ob es viele kleine Faktoren sind, die sich wie ein Puzzle zusammenfügen: Ich weiß es nicht. Wenn es für meinen Onlineshop Wohlgeraten jemals so etwas wie eine Initialzündung gab, dann fand diese wohl hier statt: in der wunderbaren Umgebung der Sextener Dolomiten, an den Drei Zinnen in Südtirol.

Mit Wohlgeraten durch das Jahr – eine Reise durch Shop und Alltag / Februar

Ich schaffe es nicht an jedem Tag. Manchmal reiche ich Bilder nach. An manchen Tagen setze ich aus. Aber ich mache weiter… FEBRUAR 04.02.2014 Einpacken gehört zu meinen täglichen Aufgaben. heute fiel mir auf, dass ich die Verpackung der Gmundner Keramik noch nicht ein einziges Mal vorgestellt habe. Zeit wird es: Herz-Snackschale von Gmundner Keramik – handbemalt mit dem Grauen Hirsch 02.02.2014 Mittagssonne auf dem Balkon. Das geht auch mitten im Winter. – Geschirr und mehr von wohlgeraten. 01.02.2014 Heute habe ich Kürbisaufstrich im Weckglas gemacht. Das Rezept gibt es in Kürze auf dem Blog. Den Aufstrich morgen für mich auf’s Brot. Wer Bilder vom Januar sehen will, schaut HIER      

Eine Reise durch Shop und Alltag

Wohlgeraten Tagebuch – so habe ich mein Blog 2013 umbenannt. Berichte und Reisebeschreibungen erschienen. Manchmal Meinungen zu Geschehnissen. Vieles, was ein Tagebuch ausmacht. Hier und da tauchten Produkte von wohlgeraten auf, entweder im Prozess Ihrer Entstehung oder weil sie im Laufe der Jahre tägliche Begleiter wurden. Für das Jahr 2014 habe ich mir etwas ausgedacht. Ich möchte gern zeigen, dass meine Bilder nicht konstruiert sind, sondern sich vieles aus meinem normalen Tagesablauf ergibt. Vielleicht halte ich es nicht lang durch, vielleicht 365 Tage. Wir werden sehen. Es wird passieren, dass Bilder schöner sind. Andere werden reine Schnappschüsse sein. Ich werde zeigen, wie die Produkte von wohlgeraten meinen Alltag begleiten – genau so, wie ich mir das wünsche und vorstelle. Mal wird es ein Teller sein, von dem ich meine Suppe esse, mal ein Marmeladenglas, mal ein Deckenzipfel, der mir die Füße wärmt oder  was eben so passiert. Immer soll es ein Bild sein und eine kurze Beschreibung, wie es entstand. Wie das im Lauf der Zeit wird, weiß ich natürlich selbst noch nicht. Mit Bild …