Alle Artikel in: Lifestyle

Lifestyle – Leben in den Alpen. Handwerk, Architektur, Menschen, Möglichkeiten

Buch Urlaubsarchitektur 2019

Urlaubsarchitektur 2019 – Buchtipp für Liebhaber außergewöhnlicher Ferienarchitektur

Auf dem Onlineportal „Urlaubsarchitektur“ trägt Gründer Jan Hamer mit seinem Team seit 2007 ungewöhnlich schöne und architektonisch herausragende Feriendomizile zusammen. Seine 2019 zum achten Mal in Buchform erscheinende  Auswahl lädt den Leser erneut ein:  zum Träumen in der Hängematte oder Badewanne daheim oder noch besser –  die vorgestellten Ziele gleich aus der Lektüre als Domizil des nächsten Urlaubs zu buchen. Mein Buchtipp für die nächste Urlaubsplanung: Urlaubsarchitektur 2019. (Keine bezahlte Werbung!) 

My Arbor Brixen - Panorama

Traumhotel zwischen Baumwipfeln – Hotel My Arbor in Brixen

„Es war die Stille, die mich aufwachen ließ. Die tiefe Ruhe des Waldes. Die das Dickicht umhüllt und die Baumwipfel umgibt. Wie ein Schleier aus purer Glückseligkeit.“  (my arbor / journal) In einem Baumhaus aufzuwachen, weit oben aus den Wipfeln der Bäume über das Land zu schauen und gleich den Vögeln über das Tal schweben zu können oder wie ein Eichhörnchen von Baum zu Baum zu springen. –  Für Gäste des Hotels „My Arbor“ am Fuße der Plose in Brixen ist dieser Traum von Freiheit und Naturnähe 2018 erlebbar geworden und gewiss haben sich die Hoteliers Renate und Markus Huber und ihr Architekt Gerhard Tauber mit diesem, auf Stelzen gebauten Baumhotel, selbst einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Nun können die Gäste in ihren Betten, kuscheligen Lounge-Ecken und Balkonen die Aussicht auf die umliegenden Berge genießen, mit dem Rauschen des Windes in den Bäumen einschlafen und sich vom ersten Vogelzwitschern des Tages wecken lassen. Im Südtiroler Hotel „My Arbor“ findet man Ruhe und Abgeschiedenheit und das deutlich vor dem Ende der Welt.

Graz - Trüffel

Graz-Trüffel – Auf Trüffelsuche im Grazer Stadtwald

Graz. – Käferbohnen, Krauthäuptel und Kürbiskerne: den Titel → „GenussHauptstadt Österreichs“ hat sich Graz durch die enge Vernetzung regionaler Anbieter mit den Gastronomen der Stadt regelrecht „erkocht“.  Die steirische Landeshauptstadt zählt zu den Genussregionen Österreichs, die auf Initiative der Agramarkt Austria und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft (BMLFUW) regionale Anbieter und ihre Spezialitäten stärker sichtbar machen. Zu den „Schätzen“ der Region zählt seit einiger Zeit eine weitere Delikatesse, die Feinschmecker in der Regel aus Alba oder dem Perigord kennen: der Trüffel. Dieser Graz-Trüffel, dessen Vorkommen im Grazer Stadtwald nun eigens von Experten kartiert und untersucht wird, hat sich in kürzester Zeit  einen Namen gemacht. Wie er zu finden ist, darüber habe ich mich auf einer Trüffelwanderung im Grazer Leechwald mit der Biologin Dr. Gabriele Sauseng unterhalten. Die Expertin, die im Auftrag der Stadt und mit ausgebildeten Hunden auf „Trüffelwanderung“ geht hat ein umfangreiches Wissen und ihre eigenen Hunde speziell für die Trüffelsuche ausgebildet.

ArchitectureWalk International Mountain Summit 2018 Brixen

International Mountain Summit Brixen – Ein Bergfestival sagt Servus

Meet.Mountain.People.Soul. – Das Bergfestival „International Mountain Summit“ in Brixen (Südtirol) brachte in der Woche vom 8.-14.Oktober 2018 zum zehnten Mal bergbegeisterte Menschen aus aller Welt, Architekten, Denker und Künstler zusammen. Unter der ehrenamtlichen Führung der Südtiroler Axel Ploner und Markus Gaiser bot sich ein Podium für Vorträge und Gespräche, zum gemeinsamen Netzwerken, Wandern und auch zum Feiern. → Für das dreitägige IMS.Architecture.Camp war ich auf Einladung des International Mountain Summit und der IDM Südtirol dabei. Neben Besichtigungen aktueller Südtiroler Bauprojekte bot sich die Chance auf eine Wanderung zur Tierser Alpe auf der Seiser Alm mit anschließendem Gipfelgespräch zum Thema „Bauen am Berg“. Während Veranstalter, Architekten und Sponsoren auf dem Architecture Walk zur Tierser Alpe weitestgehend unter sich blieben, war der Andrang bei Vorträgen des Philosophen und Autoren Richard David Precht und beim Star-Architekten Daniel Libeskind deutlich größer. Ihre Vorträge fanden in der Innenstadt von Brixen statt. Da lockte neben den bekannten Namen sicher auch der kurze Anfahrtsweg. Gelohnt haben sich alle Termine.

Edelweiß Zündhölzer – Streichholzschachtel

Streichholzschachteln, Zündhölzer, Matchbooks – Eine Reise um die Welt

Phillumenisten sind Menschen, die Streichholzschachteln sammeln. Sie betreiben dies mit der gleichen Intensität, mit der sich andere Menschen für Briefmarken, Kunst oder Fotoapparate interessieren. Die Existenz einer Phillumenistischen Gesellschaft, die regelmäßige Treffen und Tauschbörsen organisiert, lässt darauf schließen, dass das Interesse weitaus größer ist, als vielen von uns bewusst ist. Und auch ich stieß erst darauf, nachdem ich über dreißig Jahre lang achtlos Schachteln in einen großen Papiersack neben einem Schrank geworfen hatte. Erst als die Idee aufkam, die Schachteln zu fotografieren und über einen Instagram-Kanal zu verbreiten, stellte ich fest, dass sich in dem Sack Erinnerungen aus meinem ganzen Leben befanden. Ein kleines, mehr zufällig geführtes Tagebuch.

Rohbau Museum – Tiroler Archiv der Fotografie

LUMEN – Museums-Neubau am Kronplatz „Fotos beweisen, was in den Bergen passiert.“

Der Kronplatz oberhalb von Bruneck im Pustertal gehört zu den beliebtesten Ski- und Wandergebieten Südtirols. Nachdem im Sommer 2015 das MMM Corones als fünftes der Messner Mountain Museen eröffnet wurde, schien der Berg endgültig seine Berufung gefunden haben. Doch die Geschichte geht weiter: Einer Modernisierung der in die Jahre gekommenen Seilbahn und einer ambitionierten Seilbahngesellschaft ist es zu verdanken, dass dem Berg in Kürze eine weitere Krone aufgesetzt wird: LUMEN. Vom Tal aus weithin sichtbar, entsteht am Platz der alten Bergstation ein multifunktionales Gebäude mit einem Museum für Bergfotografie. Die Eröffnung ist für die Wintersaison 2018/2019 geplant.

Janett Platino mit Kräutern

„Selbergmocht statt hausgemacht“ – Janett Platinos Restaurant Onkel Taa

Gut versteckt, nahe einer Haltestelle der Südtiroler Vinschger-Bahn, liegt das Restaurant Onkel Taa in Bad Egart zwischen Vinschgau und Meraner Land. Dort zaubert die passionierte Kräuterexpertin und Vollblut-Köchin Janett Platino schier Unglaubliches aus Garten und Wiese auf den Tisch. „Selbergmocht statt hausgemacht“ lautet ihr Motto. Die Südtiroler Köchin, die mit ihrer Familie das → Restaurant „Onkel Taa“ und das dazu gehörige → Museum mit einem unendlichen Sammelsurium Südtiroler Alltagsgegenstände und der größten K.u.K. Sammlung außerhalb Österreichs betreibt, habe ich bereits auf dem Blog vorgestellt. (Wer sich für die Geschichte des Hauses interessiert, liest bitte dort weiter.) Bei einem erneuten Besuch in Bad Egart war nun endlich einmal genug Zeit, um mit Janett persönlich zu plaudern und einen Blick in die Küche und den wunderbaren Kräutergarten des Hauses werfen. Ein wahres Paradies! Auf den kurzen Spaziergang zwischen Restaurant und Garten, möchte ich Euch mitnehmen.

Hotel Bad Dreikirchen – Barbian

Bergauf mit Freud und Morgenstern – Hotel Gasthof Bad Dreikirchen

Barbian. Bad Dreikirchen. Infinity-Pool, freistehende Badewanne, Rooftop-Bar: wer das hier sucht, blättert bitte sofort weiter, denn dieser Tipp richtet sich an die Puristen unter meinen Lesern. Das Hotel „Gasthof Bad Dreikirchen“, auf 1.120 m oberhalb von Barbian gelegen, ist ein Kleinod unter Südtirols Sommerfrische-Residenzen und besinnt sich auf eine Art des Reisens, die lange Zeit vergessen schien. Bergpanorama statt LCD-Bildschirm, Bibliothek und Musikzimmer statt mobiler Endgeräte und das lästige Knäuel von Ladekabeln wird im Koffer durch Wanderschuhe ersetzt. Matthias Wodenegg, Inhaber des Gasthofs Bad Dreikirchen, hat sein Haus anlässlich der → Tage der Architektur in Südtirol im Sommer 2017 für eine Besichtigung geöffnet. Wie er seine Vision von Tourismus beschreibt, macht neugierig. Folgt man ihm über knarrende Dielen in Zimmer mit Balkonen, die atemberaubende Blicke auf Eisacktal, Schlern und Dolomiten freigeben, hört man Sätze wie diese: „Wir versuchen bewusst, altmodisch zu bleiben und auf Trends nicht aufzuspringen.“, „Wir müssen nichts Neues suchen, denn wir leben von der Tradition.“. Sätze, die aufhorchen lassen. Hotel Gasthof Bad Dreikirchen Inh. Matthias Wodenegg Dreikirchen 12 I 39040 Barbian (Bz) baddreikirchen.it

Brix 01 im Lidopark

Restaurant Brix 0.1 – Brixens „place to be“ im Lidopark

Brixen. Südtirol Die Bozner Fischbänke sind für ihre muntere Gastlichkeit weithin bekannt. Ein → Bummel durch die Stadt wird von vielen Gäste mit einem Besuch derselben gekrönt. Und überhaupt scheint Bozen dem kleineren Brixen um Längen voraus, wirkt es doch munter, modern und weltoffen durch Geschäfte, Museen und die perfekte Lage am Alpenrand. Doch wo kommen Fischbänke überhaupt her in einer Stadt, die inmitten der Berge liegt und wo es im Sommer gern über 30 °C heiß wird? Die Lösung, zumindest zum Teil, liegt etwas weiter nördlich in Brixen. Dort, am Fuße der Plose, wo Ende des 19. Jahrhunderts die Eisack noch ungestüm ins Tal rauschte, wurde nach einer Flussbegradigung eine der ersten Fischzuchtanstalten der Region errichtet. Schon bald darauf versorgte der See, den man noch heute im Brixener Lidopark besichtigen kann, die Menschen mit Regenbogenforellen, Bachsaiblingen, Tigerfischen oder Karpfen, die nicht zuletzt auch an den Fischbänken in Bozen über den Tresen gingen.

Inhaberin - Variatio - Bruneck

Shopping in Bruneck – Südtiroler Design im Concept-Store Variatio

Das kleine Städtchen Bruneck im Südtiroler Pustertal hebt sich vom üblichen Einerlei moderner Innenstädte angenehm ab. Der kleine Ort unterhalb des Ski- und Wandergebietes Kronplatz konnte sich eine gesunde Mischung alter und neuer Geschäfte erhalten. So findet man neben dem alteingesessenen Metzger Bernardi, der hier als Erfinder der Fleischkonserve gilt (die edlen blauen Dosen mit dem silbernen Hirsch hat gewiss schon mancher entdeckt), gut sortierte Delikatesse- und Weinhandlungen, Pattisieres, den Haushaltwarenladen Schönhuber mit der wohl größten Sammlung Meissner Porzellan außerhalb von Sachsen und noch einiges mehr… Mittendrin haben sich zwei junge Brunecker Frauen ihren Traum erfüllt und unter dem Namen „Variatio“ eine Mischung aus Concept-Store und Galerie erschaffen. Hier kauft man Südtiroler Design von kleinen Manufakturen oder gerät im rückwärtigen Teil des Geschäftes über die ausgestellte Kunst ins Plaudern. Denn die beiden Frauen haben nicht nur die Liebe zur Heimat und zum Design gemeinsam, es verbindet sie außerdem ein gemeinsames Kunststudium, aus dem der Raum 3000, eine Ausstellungsfläche weg vom Digitalen, zurück zu mehr Kommunikation entstanden ist.

Der Geschmack der Berge – Tyrolia-Verlag

Der Geschmack der Berge – Neues Almen-Kochbuch zeigt Menschen hinter den Rezepten

Warum braucht ein Senner im Bregenzerwald gute Zähne? Wieso hat der kleine Ort Camprosso in den julischen Alpen nicht einen, sondern vier Ortsnamen? Was ist beim Stechen der Enzianwurzel so entscheidend? – Wer die Antworten sucht und sich auf eine kulinarische Rundreise zu sechs ausgewählten Almen Österreichs (und in die angrenzenden Regionen) begeben möchte, dem sei das Buch „Der Geschmack der Berge“ vom Tyrolia-Verlag empfohlen. Neben über 6o Rezepten aus den Almküchen hat Autorin Susanne Schaber allerlei Wissenswertes über die Almen, ihre Betreiber und ihre direkte Umgebung  zusammengetragen. Mit zahlreichen Aufnahmen von den Menschen auf den Almen, von Landschaft, Tieren und den köstliche Mahlzeiten hat der steirische Bergwanderführer Herbert Raffalt das Buch letztlich zu einem sehenswerten Bildband gemacht. „Der Geschmack der Berge“ ist mehr als ein weiteres Almen-Kochbuch: es zeigt Menschen und ihr Leben in den Bergen.  

Boot am Pragser Wildsee - Südtirol

Pragser Wildsee: Zwischen Instagram Hotspot und geeintem Europa

Der Pragser Wildsee am Rande des Hochpustertales gilt als einer der schönsten Seen der Dolomiten, möglicherweise sogar als der Schönste. Klickt man den Hashtag #lagodibraies auf Instagram, öffnet sich eine Liste mit tausenden Aufnahmen und viele Fotos haben mehr als 100 Likes. Nur wenige Bewunderer der Traumlandschaft wissen dabei, dass der Ort für 139 Menschen aus 17 Nationen das Ende einer dramatischen Odyssee bedeutete. Ein Ort, an dem sie sich endlich wieder sicher fühlen konnten, dem Tod durch die SS nur knapp entkommen und  an dem sie Hoffnung und Mut für ein neues Leben geschöpft haben. Die romantischen Bilder, auf denen Holzboote auf grünlichblauem Wasser vor nebelumwabernden Bergen herumschippern, verbreiten eine mystische Stimmung und es scheint nahezu unmöglich sich diesem Zauber zu entziehen. Das führt dazu, dass der See, der auf einer Höhe von 1496 m.ü.M. liegt, zu einem Magneten für Besucher aus nah und fern geworden ist. Riesige kostenpflichtige Parkplätze für Pkws und Busse lassen an regnerischen Tagen erahnen, dass bei schönem Wetter das Ufer kein Ort der Ruhe sein kann. ♥ Mein Tipp: …

Paco Wrolich - Radkoordinator Kärnten und Radprofi

Radwege in Kärnten – Interview mit Radkoordinator Paco Wrolich

Auf einer Fahradtour durch Kärnten lernte ich im Sommer 2017 Kärntens Radkoordinator Paco Wrolich kennen. Der Ex-Rennradprofi, der im Team Gerolsteiner mitfuhr, begleitete eine kleine Gruppe von Journalisten auf einem Abschnitt des Drauradweges und kurzzeitig auf dem Alpe-Adria-Radweg. Beide Radwege eignen sich sowohl für Einzelpersonen, Paare, als auch für Familien. Sie sind von März bis weit in den Herbst hinein befahrbar. Im Interview gibt Paco zahlreiche Antworten auf organisatorische Fragen und den einen oder anderen Tipp am Wegesrand.

Earth Hour 2018

Mehr als ein Klick: am 24.3. ist Earth Hour

Sie gilt als größte Aktion für den Umweltschutz weltweit: die Earth Hour, in der auf dem Globus für 60 Minuten das Licht ausgeht. Die Aktion, die 2007 von Sydney ihren Siegeszug um die Welt antrat, jährt sich 2018 zum zwölften Mal und sie wird nicht zu übersehen sein. Wenn am 24. März um 20.30 Uhr Ortszeit in tausenden Städten das Licht ausgeht, dann verdunkeln sich neben Privathaushalten die Lichter zahlreicher Sehenswürdigkeiten. Empire State Building, Eiffelturm, Parthenon oder die Allianz Arena in München setzen ein Zeichen zum Schutz des Planeten.

David Kreiner - Olympiasieger und Bergführer aus Tirol

Unterwegs mit… David Kreiner | Bergführer und Olympiasieger aus Tirol

In der Interview-Reihe „Unterwegs mit…“ stelle ich sechs Fragen an Menschen die mich begeistern, die spannende Ideen und Lebenswege haben und mit denen ich mir eine Wanderung samt Brotzeit  vorstellen kann. Heute: David Kreiner – Bergführer und Olympiasieger aus Kitzbühel | Tirol Wenn vom 19. Februar bis 3. März 2019 die Nordische Ski-WM in Seefeld/Tirol stattfindet, wird das einen Tiroler besonders freuen: den Kitzbüheler Olympiasieger und Bergführer David Kreiner. Der nordische Kombinierer, dessen sportliche Karriere in Seefeld begann, spricht mit Begeisterung über die Bedingungen der Olympiaregion, in der er auf eine Sportschule ging. „Ich bin einen Sonnenmensch. Die Sportschule lag im Dunkeln. Ich habe mich immer auf die Langlaufloipe in der Sonne gefreut und jedes Training war ein kleines Abenteuer.“ Glaubt man ihm, dann sind die Bedingungen rund um Seefeld einfach genial.

Wien Parkanlage Belvedere

48 Stunden Austria – So empfehlen Österreichs Botschafter ihr Heimatland

Reiseblogger verraten ihre Lieblingsziele. Das ist inzwischen Tradition und dass sie dafür von den Reisedestinationen oder Einheimischen beraten oder inspiriert werden, ist kein Geheimnis. Was aber, wenn man im Staatsdienst für sein Land in einer anderen Metropole lebt? Wie ist die Sicht auf zuhause?  Wie denkt man an daheim? Was empfehlen Botschafter für einen Aufenthalt im eigenen Land und wieviel Insiderwissen geben sie hierzu preis? Die Reiseseite TravelBird hat hierfür hunderte Botschafter auf der ganzen Welt angeschrieben und um Urlaubstipps für einen 48 Stunden langen Besuch des Heimatlandes gebeten. Außerdem wurden die Botschafter gefragt, mit welchem Klischee ihres Heimatlandes sie zu kämpfen haben und wie sie es gerade rücken möchten. Einige Antworten der österreichischen Botschafter findet ihr hier. Viel Spaß beim Lesen! GEWINNEN Welches Klischee über Österreich würde Dir einfallen? Unter allen, die mir bis zum Freitag 02.03. ein Klischee verraten, verlose ich eine köstliche Schokolade von Fenkart aus Österreich. (Keine Auszahlung. Private Verlosung. Ich bin berechtigt, das Spiel jederzeit zu unterbrechen.)

Wagen mit Fango-Eimern

Mein erstes Fango – Kuren in Abano Terme

Die Idee eine eine Fango-Kur zu machen, stammte tatsächlich nicht von mir. Ich bekam den Aufenthalt von meiner Familie geschenkt, wie hätte ich ablehnen sollen? Neugierig ließ ich mich auf das Experiment Fango in den Euganeischen Hügeln ein. Zunächst vorsichtig und skeptisch, dann mit zunehmender Begeisterung und letztlich mit dem Effekt, dass es mir tatsächlich sehr viel besser ging. Mein Rücken war nicht mehr so verspannt wie früher, meine Laune positiv beeinflußt und das unumgehbare Stillliegen auf den Fango- und Massage-Liegen verbesserte nachhaltig meine Konzentrationsfähigkeit. Ich schaffte es wieder aufmerksamer zuzuhören oder einer unangenehmen Tätigkeit geduldiger nachzugehen.

Thermalwasserpool

Schlamm und Dolce Vita: Fango in Abano Terme

Wenige Kilometer vom romantischen Venedig und der alten Universitätsstadt Padua entfernt, liegen die italienischen Kurorte Abano und Montegrotto  Terme. In dieser Region, nahe der Euganeischen Hügel hat sich bereits in der Antike eine außergewöhnliche Bäderkultur entwickelt, die auf natürliche Thermalquellen zurückzuführen ist. Das Besondere an den heißen Quellen ist der Reichtum an gelösten mineralischen Substanzen, welcher durch eine kilometerlange Wanderung des Wassers durch unterirdische Gesteinsschichten zu erklären ist. Das warme Wasser, vulkanischen Ursprungs, zieht hauptsächlich Gäste in gehobenem Alter an und das nicht erst seit heute. Ein wenig Kleingeld ist zudem hilfreich. Schon Goethe und andere kluge Geister haben ihre müden Knochen in das heilsame Sprudelwasser Abanos getaucht und auf die Wirkung des Jungbrunnens vertraut. Als Szenetreff eignet sich der Kurort (er gilt als einer der größten weltweit) eher weniger. Wieso ein Besuch sich dennoch und schon deutlich vor Eintreten der Altersstarrheit lohnt und sogar Spaß machen kann, soll dieser Artikel erläutern.

Schauplätze der Architektur in Südtiol - Folio Verlg

Von Sommerfrische bis Apfelsauna | Schauplätze der Architektur in Südtirol

„Baukultur erleben“ steht in schwungvoller Schrift auf dem Cover des neuen Buches „Schauplätze der Architektur in Südtirol“ vom Folio-Verlag und Südtirol ist in der Tat ein Paradies für Architekturliebhaber. Die jährlich im Mai/Juni stattfindenden Tage der Architektur in Südtirol sind ein fantastisches Beispiel dafür: Besucher und Bewohner der Region sind eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der hiesigen „Baukultur“ zu wagen. Aber was versteht man unter Baukultur? Buchautor David Calas, selbst Südtiroler, nimmt den Leser auf 136 Seiten seines Buches mit, die Beweggründe und Entscheidungen von Architekten, Bauplanern und Ausführenden zu entdecken. Er führt in luftige Höhen hinauf, steigt in neu interpretierte Keller herunter und beweist, das Architektur nicht die Erstellung eines Prestigeobjektes bedeutet, sondern vor allem der Lebensqualität von Bewohnern und Anwohnern dient. Architektur will bewohnt und erlebt sein.

Nordic Ski Centre Planica

Einfach mal fliegen… Das Nordic Ski Centre Planica

Wer den Süden Kärntens bereist und/oder auf dem Alpe-Adria-Radweg Richtung Süden radelt, dem möchte ich einen kleinen Abstecher auf der SS54 von Tarvis/Italien in Richtung Slowenien ans Herz legen. Am Fuße des Ponca-Gebirges befindet sich das Nordic SkiCentre in Planica. Das Tal ist ein lang gestrecktes Gletschertal im nördlichen Teil der Julischen Alpen. Hier gibt es nicht nur eine weltweit bekannte Skisprungschanze, sondern außerdem diverse kleinere Übungsschanzen und ein interessantes Museum, dass den Besucher einen Blick hinter die Kulissen der nordischen Sportwelt werfen lässt. Er kann selbst aktiv werden und in Ansätzen erleben, wie sich Skispringen anfühlt. Ein unterhaltsames Vergnügen.

Reiselust - Parkhotel Laurin Bozen

Reiselust und Herzenswärme – Bronzeschilder vor dem Parkhotel Laurin in Bozen

„Was ist das?“ habe ich mich bei meinem ersten Spaziergang vorbei am Parkhotel Laurin in Bozen gefragt. Die runden, auffälligen Bronzeschilder auf dem Gehweg hatten es mir angetan und ich fotografierte einige von ihnen. Verschiedene Begriffe zu Sinneswahrnehmungen und zum Reisen waren da zu finden. Von Reiselust über geniessen bis Herzenswärme. Einen Zusammenhang konnte ich nicht erkennen, aber es sah interessant aus. Fast ein ganzes Jahr später war ich wieder in der Stadt, diesmal zu den Tagen der Architektur in Südtirol. Jeden Morgen verabredete ich mich mit unserer Begleiterin Uta vor dem Eingang des Parkhotel Laurin und lief immer wieder über die bronzenen Kreise mit den Worten hinweg.

Urzitrone

Buddhas Finger und Zitronenkaviar: der Zitrusgarten in Faak am See

Kärnten. Faak am See. Muss eine Zitrone sauer schmecken? Sieht sie immer gelb aus? Wie lange braucht eine Zitrusfrucht bis sie reif ist? Ab wann trägt ein Zitronenbaum? – Das sind die Fragen die der Kärntner Bio-Zitronenbauer Michael Ceron gern und ausführlich in seinen Führungen durch seinen Zitronengarten beantwortet. Wer sich dafür interessiert, der muss nach Faak am See in der Region Villach in Kärnten.

Landwirtschaftsschule Auer

Tage der Architektur in Südtirol | Ein Blick hinter die Kulissen

Südtirol entdecken, das bedeutet für die meisten Urlauber sportliche Betätigung in den Bergen, gutes regionales Essen, ein Besuch der Museen oder Entspannen in einem der fantastisch gelegenen Wellness-Hotels. Und tatsächlich – damit macht man schon (fast) alles richtig. Dass die Region jedoch noch weit mehr zu bieten hat, davon habe ich mich auf zahlreichen Reisen in den letzten Jahren überzeugen können. Vor allem die Architektur Südtirols, die an vielen Orten eine spannende Symbiose zwischen Tradition und Modernität eingeht, fasziniert. Eine wunderbare Möglichkeit, in diese Thematik einzutauchen, sind die „Tage der Architektur in Südtirol“. Eine Veranstaltung, die tiefe Einblicke in das Leben der Südtiroler gewährt. Auf den geführten Rundgängen hat der Gast die Chance, ein großes Stück Alltag aufgezeigt zu bekommen. Tage der Architektur in Südtirol – Was steckt dahinter? Die Tage der Architektur in Südtirol werden seit 2015 einmal jährlich von der Architekturstiftung Südtirol organisiert. Sie finden Ende Mai oder Anfang Juni statt und erstrecken sich über die gesamte Region von den Dolomiten bis hoch in den Vinschgau, von der österreichischen Grenze bis in Südtirols Süden. Auf geführten Ganz- oder Halbtagstouren erhalten …

Uta Radakovich - IDM Südtirol

Unterwegs mit… Uta Radakovich

In der Interview-Reihe „Unterwegs mit…“ stelle ich von Zeit zu Zeit sechs Fragen an Menschen die mich begeistern, die spannende Ideen und Lebenswege haben und mit denen ich mir eine Wanderung samt Brotzeit  vorstellen kann. Heute: Uta Radakovich – IDM-Südtirol PR D, CH, A und Autorin Ihre Kollegen nennen sie Google-Uta und tatsächlich: es gibt kaum eine Frage zu Südtirol, auf die die Touristikerin Uta Radakovich keine Antwort hätte. Ihr Leitmotiv? „In der Medienarbeit gilt es immer up to date zu sein, schnell zu sein und alle Informationen und Tipps selbst zu prüfen, bevor sie weitergegeben werden.“ (Quelle SMG) Ich hatte das Glück, sie während der Tage der Architektur in Südtirol zur Seite zu haben und konnte auf ihren reichen Erfahrungsschatz zugreifen. Viele Informationen über Land und Leute, unterhaltsame Anekdoten über das Leben am Südrand der Alpen und neue kulinarische Genüsse: Uta hat mir zahlreiche Türen geöffnet.

Che bella Vista Ferienhaus in Ligurien

Che Bella Vista | Ferienhaus zwischen Bergen und Meer

Vogelgezwitscher umgibt mich, in der Ferne bellen Hunde, Bienen surren durch Lavendel und blühenden Rosmarin. Ich sitze auf der Terrasse vor dem Ferienhaus Che Bella Vista in den ligurischen Alpen. Vor mir liegen die Hügel des Diano-Tales mit zersiedelten Dörfern und in der Ferne leuchtet das türkisblaue Meer. Türkis, diese kitschige Farbe aus dem Kindermalkasten, die gibt es hier wirklich. Im Rücken spüre ich die wärmende Hauswand. Es ist frischer, als gedacht an diesen frühen Maitagen. Sonne und blauer Himmel täuschen darüber hinweg, dass der Sommer hier oben noch längst nicht gekommen ist. Man könnte traurig sein, aber das wäre dumm, denn dieses Haus, die einmalige Lage und die Vielfältigkeit der ligurischen Küstenlandschaft entschädigen für alles. Auch dafür, dass das Thermometer im Pool erst 17°C anzeigt. Egal – bei dieser Aussicht, werf ich mich auch ein paar Grad kälter in die Fluten.