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Zehn Tipps die Ferien zu verlängern

Endlich sind die Ferien da und zack sind sie auch schon wieder vorbei. Kennen wir. Jeder hat seine Tricks, wie er die schönen Tage ein wenig verlängert und da meine in letzter Zeit zwar traumhaft schön, aber immer relativ kurz ausgefallen sind, habe auch ich eine Liste. Eintrittskarten für Museen mitnehmen – Benutze ich als Lesezeichen  in Büchern. So habe ich sie immer wieder in der Hand und die schönen Erinnerungen gleich mit. Die letzte U-Bahn-Fahrkarte aus London, Paris oder New York bleibt in der Jackentasche und wird nach jeder Wäsche wieder hinweingesteckt – bis die nächste Reise ansteht Im Portemonnaie bleibt eine Visitenkarte aus dem Lieblingscafé oder Restaurant. Ich stelle mir dann immer vor: ich muss ja nur anrufen und einen Tisch reservieren… Für kühle Abende am Ferienort  nehme ich ein Wolltuch mit, von dem ich weiß, dass ich es auch im Winter noch tragen werde. Im Winter wärmt es besonders schön, denn dann erinnert es mich an die schönen Stunden im Sommer. Eine für die Region typische Marmelade wird auf einem Markt oder Bauernhof gekauft. …

Buchvorstellung: Alpenstrick

„Magst Du nicht mal stricken? Ich mag das Geräusch so gern.“  Das wurde ich im vergangen Winter gefragt und erinnerte mich daran, dass ich es tatsächlich einmal geschafft hatte, nach mehreren Wochen einen Pullover fertigzustellen. Vor nunmehr fast 30 Jahren. Das Klackern der Stricknadeln hat sich kaum verändert. Nur die Wolle ist weicher geworden, die angebotenen Utensilien vielseitiger und die Farben und Qualitäten gehen ins Unendliche. Stricken ist im Trend und egal wie gut man es kann: wen das Handarbeitsfieber gepackt hat, den lässt es kaum mehr los. Ich kaufte also Wolle und dicke Stricknadeln und fing an. Heraus kam ein Dreiecktuch, in das ich mich nun an kalten Wintertagen gern einkuschle. Im Herbst kam mir dann ein Buch mit Strickanleitungen in die Hände und da die alpenländische Kultur aus mehr als Reisen und Kochen besteht, mag ich es hier kurz vorstellen.

Steingutfliesen für Wohlgeraten: Wie der Hirsch auf die Kachel kam

Hamburg. Reisen in die Berge liebe ich. Stets halte ich die Augen nach neuen Produkten für mein wohlgeraten offen. Doch auch in Hamburg findet man Handwerk, das traditionell arbeitet und mich begeistert. So erging es mir im Sommer auf einem Wochenendbummel. Vor einem winzigen Laden mit angeschlossener Werkstatt stapelten sich Unmengen von Fliesen in Blau, Grün und wunderschönen Türkis-Tönen. Es sah ein wenig aus wie der Töpferstand von König Drosselbart. Meine Begeisterung für Kunsthandwerk und Töpferkunst ist eher verhalten, aber diese hier, die waren einfach schön. Leuchtende Farben, angenehm schwer – ich war sofort fasziniert. Das Ergebnis sieht man hier: Wohlgeraten hat nun eigene Motive: Kacheln die lebensmittelecht sind. So, dass man sie als Untersetzer,  Schinken- oder Sushiplatte, Küchenkachel oder gar im Außenbereich zur Zierde einsetzen kann. Sie sind nämlich frostsicher! Es gibt ein Edelweiß, einen Hirsch und eine Ziege und wie alles gemacht wurde, das erkläre ich hier:

Stoffserviette als Bestecktasche falten

Vor ein paar Tagen war ich in einem Restaurant und habe mich am perfekt eingedeckten Tisch erfreut. Da meine Vorschläge zum Falten von Papierservietten immer wieder gern angesehen werden, habe ich mir schnell ein paar Notizen gemacht und kann nun zeigen, wie die Bestecktaschen aus einer Stoffserviette gefaltet waren. Das passt sehr gut zum Hüttenstil!

Schrauben, Bohren, Dübeln

Hamburg. „Hinter den Kassen links“, ruft mir die freundliche Dame am Infoschalter zu, als ich mit eiligen Schritten einen großen Baumarkt am Hamburger Stadtrand betrete. Dreizehn Frauen mittleren Alters lauschen dort auf Bierbänken sitzend dem Vortrag des Werkzeugdoktors, wie sich der leicht angegraute, freundliche Herr selber nennt. Ich setze mich dazu und möchte vor allem eines: endlich erklärt bekommen, wie man fachgerecht Gegenstände an Wänden befestigt. Nicht dass ich handwerklich ungeschickt bin. Hebepumpen, Lampendimmer, Autoreifen, das hab ich alles schon gewechselt. Aber ein Loch in die Wand? Nie!

DIY-Nähanleitung: Briefecken an Stoffservietten

Hamburg. Mein Berufsleben begann auf Umwegen und führte mich zunächst in eine kleine inhabergeführte Schneiderwerkstatt. Es war eine schöne Zeit, auch wenn ich nicht für diesen Beruf geboren wurde. Einige Dinge habe ich verinnerlicht. So gehört für mich zur Berufsehre, eine Ecke im Stoff nicht Umschlag auf Umschlag umzunähen. Nein: es muss eine klassische Briefecke sein. Die findet man dann natürlich auch in den klassisch karierten Stoffservietten von wohlgeraten.de wieder. Denn: ein kleiner Unterschied zur Massenware, der soll  sein!

Tisch mit Gmundner Keramik, Opinel Messer und Serviettentasche

Servietten als Bestecktasche falten

Hamburg. Ohne viel Aufwand lässt sich ein Tisch in eine ansprechend gedeckte Tafel verwandeln. Servietten sind dabei ein praktisches Hilfsmittel. Sie lassen sich leicht in verschiedene Formen falten, gehören ohnehin auf den perfekt gedeckten Tisch und können durch Farbe oder Muster thematisch eine Unterstützung des Gesamtbildes leisten. Hier ist anschaulich gemacht, wie man sie leicht und dekorativ zu einer Bestecktasche falten kann.

Bänder aussuchen

Loslassen.

Wochenendbeginn. Einkauf beim Fleischer. Hier gibt es kein EC-Gerät. Der Fleischer entschuldigt es mit den langen Wartezeiten für die anderen Kunden. Wir sichten drei Verkäufer im Laden, keinen Kunde. Wir grinsen. Wir sind in einem Vorort von Hamburg. Hier ist der Hund begraben. Und weil hier nichts los ist, hat man Zeit zum kochen und zum essen und zum spazierengehen. Auf der anderen Straßenseite ein winziger Stoffladen. Gemein ist mein Gedanke, der Name sei ans Umfeld angepasst: „Kleinkariert“.  Dieses unaufgeregte Landleben gibt mir spontan die Lust zurück in Stoffballen zu wühlen und mich in Bänder und Borten zu verlieben. Mit zunehmendem Alter und ansteigenden Vorräten kam nämlich die Vernunft. Und ein Kaufstopp. Ich nahm nur noch mit, was ich zielgerichtet verwenden wollte: Gardinenband oder Hosenflicken oder Stoffe für kleine Nikolausstiefelchen, die ich unter die Ware in meinen Onlineshop mischte.