Alle Artikel in: Schweiz

Bündner Nusstorte

Backen statt Beten: Kochendörfers Bündner Nusstorte (mit Rezept!)

Stolz hebt Claudio Kochendörfer eine Engadiner Nusstorte in die Luft. Nur diese mit dem „K“ wie Kochendörfer, könne als die einzig Wahre bezeichnet werden, dabei sieht sie aus wie eine dieser kleinen runden Teiglinge, die hier in Pontresina in nahezu jeder Konditorei gestapelt in den Auslagen liegen. Glaubt man Kochendörfer, so war es sein Großvater, der die Abwandlung der bescheideneren Bündner Nusstorte in den sechziger Jahren erdachte. Zwei Mürbeteigplatten mit einer Creme aus Vanille und Kirschwasser gefüllt, gedeckelt mit einer dicken Schicht aus Mandelsplittern und Karamell. Gehaltvoll, gut zwei Wochen haltbar und dabei unschlagbar köstlich. Dieser Artikel ist Tür 10 vom Outdoor Blogger Adventskalender 2017. Im vierten Jahr erzählen zwei Dutzend Outdoor-Blogger Weihnachtliches & Winterliches. Oder einfach nur Wunderbares & Berichtenswertes von draußen. Gestern schrieb Nadine auf Das ist doch Wahnsinn . Heute geht es auf wohlgeraten.de und mit tollen Hütten für eine Winterwanderung auf  Phototravellers.de weiter.  Außerdem öffnet sich morgen die 11  auf dem Blog von Jens, der erklärt, warum Improvisationsfähigkeit auch eine wichtige Outdoor-Kompetenz ist. Wer die restlichen Türen  öffnen möchte, findet hier einen Überblick:  #outdooradvent17  

Helvetia Vegetaria - AT-Verlag

Helvetia Vegetaria | Ein kulinarischer Rundgang durch die fleischlose Schweiz

Die bunten Wurzeln auf dem Titel von „Helvetia Vegetaria“ vermitteln ein Gefühl von Kargheit, doch dieser Eindruck sollte aufgrund der Dicke dieses wunderbaren Kochbuches gar nicht erst aufkommen. Carlo Bernasconi ist langjähriger Börsenblatt-Korrespondent in der Schweiz und zeichnet mit dieser umfangreichen Sammlung vegetarischer  Gerichte ein gutes Bild über die Vielfältigkeit Schweizer Hausmannskost. Das Buch ist im AT-Verlag erschienen.

Grandhotel Kronenhof Pontresina

Ein Märchenbuch zum Wohnen: das Grand Hotel Kronenhof in Pontresina

Pontresina. Engadin.  – Der Frühstückstee wird im Silberkännchen serviert. Ich genieße und bestaune den edlen Speisesaal, in dem ich Platz genommen habe. Die weiße Uniform des Kellners ist schick und dezent zieht er sich sofort wieder zurück. Diese unaufdringliche Form der Bewirtung ist angenehm. Außer ihm schreiten noch vier weitere Ober – still und um die Wünsche der Gäste bemüht – durch den Raum. Ich schaue zur Seite und frage mich: „Wie wäre es, würden William und Kate am Nachbartisch Platz nehmen?“ Wundern würde ich mich nicht. Im Gegenteil. Hier im prachtvoll ausgestatteten Saal des Grand Restaurants erschiene ihre Anwesenheit mehr als logisch. Die schlossartige Atmosphäre, die dienstbaren Geister und die prunkvolle Ausstattung bewirken, dass man sich wie eine Prinzessin auf Reisen fühlt. ♥ Das Grand Hotel Kronenhof befindet sich im Engadiner Ferienort Pontresina im Schweizer Kanton Graubünden. Im Engadin hat sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine besondere Form des Bergtourismus etabliert. Ungewöhnlich prachtvolle Hotelbauten sind ein Teil dieser Entwicklung. Der Kronenhof gehört zu den Schönsten und gilt als eines der besterhaltenen Grand Hotels …

Steinbockpromenade Pontresina

Auge in Auge mit dem König der Alpen: die Steinbock-Promenade von Pontresina

Pontresina. Engadin. Ende April, wenn der Schnee in den Schweizer Bergen nach und nach verschwindet und sich frisches Grün auf Graubündens Almwiesen ausbreitet, machen sich die Steinböcke auf den Weg nach Pontresina. Dann bewegen sich die majestätischen Tiere, bekannt für ihre imposanten Hörner (die bis zu 20 kg wiegen können) und ihre akrobatischen Kletterkünste, bis tief hinunter ins Tal. Auf der Steinbock-Promenade oberhalb der kleinen Engadiner Gemeinde zeigen sie sich Neugierigen so nah wie ganz selten.

Blick ins Val Roseg

Stille Schönheit: Pontresina im Schweizer Engadin

Auf der Fahrt in die Berge habe ich eine alte Postkarte dabei. „Pontresina“ steht in kleinen Buchstaben in der oberen linken Ecke. Die Aussicht ist vielversprechend: saftige Bergwiesen, städtisch anmutende Hotelbauten und weiße Alpengipfel sind zu erkennen. Auf der Rückseite der Karte schreibt ein Paul an ein Mäxchen nach Mannheim, wie schön es hier sei. Ob ich es auch so vorfinden werde? Schließlich ist die Karte schon rund 100 Jahre alt…

Landwasser Viadukt - Graubünden

Einladung zum Staunen: mit der Rhätischen Bahn durch die Schweizer Berge

Schnaufend schraubt sich die Bahn den Berg hinauf. Kurve rechts, Kurve links, vorbei an idyllischen Wiesen und alten Heustadeln und durch viele viele Tunnel. Es regnet. Hinter den Nebelschwaden lassen sich die Schweizer Berge erahnen, aber das eigentliche Erlebnis sind die Kurven, in denen man den Zug von der Seite sehen kann. Was für eine Freude! Wohl dem, der einen Platz am Anfang oder Ende gefunden hat. Der kommt in den vollkommenen Genuss!

In2White |365 Gigapixel sind DER MONT BLANC

Die winzigen kleinen Chipkarten von denen wir unsere digitalen Bilder heute ziehen, sehen zunächst unspektakulär aus. Fügte man 70.000 gespeicherte Bilder zu einem Großen zusammen und druckte es bei 300dpi aus, erhielte man ein Bild in der Größe eines Fußballfeldes. Es entsteht etwas Gigantisches daraus und genau das haben der aus der Gegend von Turin stammende Italiener Filippo Blengini und sein Team von In2White in Kooperation mit namhaften Firmen gemacht. 70.000 Bilder | 365 Milliarden Pixel sind der MONT BLANC Das Projekt, das auf mich zunächst wie eine riesige Werbeblase wirkte, entstand aus einer alltäglichen Situation heraus. Bilgeri war beruflich bedingt immer wieder am Mont Blanc unterwegs. Zusammen mit einer Freundin kam dem passionierten Hobbyfotografen dann die Idee des Superfotos, was sie 2014 umsetzten. Aus 70.000 Bildern und 365 Milliarden Pixeln wurde der Mont Blanc. So groß und detailliert abgebildet, dass man nun bequem von zuhaus in jede Felsspalte klettern kann. Filippo und seine Begleiter sind verteilt über 15 Tage immer wieder bei -10°C in der Bergregion unterwegs  gewesen, um den Mont Blanc abzulichten. Entstanden sind zehntausende Bilder auf denen alles zu sehen …

Buchtipp | Höhenwege Wallis – Bergverlag Rother

Schweiz. Wallis. Der Sommer naht und somit die Wanderzeit. Wer die Schweiz mit Ihren beeindruckenden Gipfeln und Bergpanoramen liebt, den zieht es möglicherweise ins Wallis mit seiner hochalpinen Landschaft und den vergletscherten Viertausendern drumherum. Der Bergverlag Rother hat ein neues Buch herausgebracht, was ich in diesem Zusammenhang kurz vorstellen möchte.

Buchvorstellung: Garten Reiseführer Schweiz

Wer an die Schweiz denkt, sieht vor seinem inneren Auge die Silhouetten von Eiger, Jungfrau, Mönch und Matterhorn. Beispiele für die Formensprache einer natürlichen Schönheit. Dabei zeigt sich das typische Gesicht der Schweiz auch in Kulturlandschaften. Und einer Vielzahl von wunderschön gestalteten Gärten.  Die Gartenjournalistin und Zeithistorikerin Sarah Fasolin machte sich auf den Weg und besuchte 300 Gärten und Parks an den Rändern alpiner Traumlandschaften und in den Seenregionen. Heraus kam der Band Garten Reiseführer Schweiz, erschienen im Callwey-Verlag.

Passhotel Flüela Hospiz – Auf dem Weg von Davos ins Unterengadin

Graubünden. Flüela. „Steil ist die Strasse. Verweile eine Weile. Die Eile der Welt macht Dich nicht glücklich.“ so las ich mit Kreide geschrieben auf einem Schild vor dem Flüela- Hospiz auf dem gleichnamigen Pass im Kanton Graubünden in der Schweiz. 2383 m über dem Meer liegt dieser  Pass und verbindet die Gegend um Klosters und Davos mit dem Unterengadin. Wer von Zürich kommend in den Schweizer Nationlapark möchte, findet hier von Landquart aus den kürzesten Weg. Nur im Sommer ist er befahrbar. In den Wintermonaten, wenn der Schnee hoch liegt, bleibt dem Reisenden der Umweg über andere Pässe, wie Albula oder Julier oder er nutzt den schnelleren Weg mit dem Autoverlad durch den Vereina Tunnel. Die  Pass-Straße zum Flüela fährt sich leicht. Kurvenreich, aber nicht überdurchschnittlich anspruchsvoll führt der Weg nach oben, bis man Schwarzhorn (3147 m) und Flüela Wisshorn (3085 m) passiert. Mit dem Wetter hatte ich kein Glück.  Sonnig sah ich es nie. Ganz im Gegensatz zum Hochplateau von St. Moritz, dass nach Passieren des Flüelapasses nur noch wenige Kilometer entfernt liegt und mit zahlreichen …

Hirsche im Schweizer Nationalpark

Nationalparkranger in den Schweizer Alpen

                  Im Frühjahr 2011 gab es ein Angebot des Tourismusvereins in Graubünden. Traumjobs in der Schweiz wurden in Aussicht gestellt. Ein wunderbares Angebot. Für eine Woche lang im Sommer bei der Rhätischen Bahn arbeiten, als Sennerin auf der Bergalm oder eben z.B. die Ranger im Schweizer Nationalpark zu begleiten. Wer mochte, konnte sich bewerben und in seinem Netzwerk um Stimmen werben. Aus den 10 Bestplatzierten wurde der Sieger gekürt. Das war in diesem Falle ich – Charis :) Meine Erlebnisse im Schweizer Nationalpark lest Ihr hier: im Traumjobblog von Graubünden Ferien. Der erste Tag – Über den Flüelapass nach Scuol Der zweite Tag – Nationalparkzentrum Zernez Der dritte Tag – Geheimnisse des Waldes Der vierte Tag – Junge Adler im Doppelpack Der fünfte Tag – Steinwüsten und Schneehasen Der sechste Tag – Abschied von den Park-Rangern Der letzte Tag – Zum Abschied Pizokel Es ist kaum möglich gewesen alles in Worte zu fassen. Zurück bleiben schöne Erinnerungen, Bilder von Bergen, Tieren, Brotzeiten und Füssen in Socken, denn …