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Blick ins Val Roseg

Stille Schönheit: Pontresina im Schweizer Engadin

Auf der Fahrt in die Berge habe ich eine alte Postkarte dabei. „Pontresina“ steht in kleinen Buchstaben in der oberen linken Ecke. Die Aussicht ist vielversprechend: saftige Bergwiesen, städtisch anmutende Hotelbauten und weiße Alpengipfel sind zu erkennen. Auf der Rückseite der Karte schreibt ein Paul an ein Mäxchen nach Mannheim, wie schön es hier sei. Ob ich es auch so vorfinden werde? Schließlich ist die Karte schon rund 100 Jahre alt…

Alte Postkarte – Pontresina, Engadin

Ankommen in Pontresina: ein Bergdorf bleibt sich treu

Bei meiner Ankunft mit der Rhätischen Bahn regnet es, aber die Ansicht hat sich tatsächlich kaum verändert. Fast scheint es mir, als sei die Zeit ein wenig stehen geblieben. Der kleine Ort wirkt still, aber überhaupt nicht tot. Viele alte Häuser sind wunderschön hergerichtet und prachtvolle Hotels schenken dem Ort einen unvergleichlichen Charme.

Die hochalpine Gemeinde Pontresina liegt auf 1800 m in einem Seitental des Oberengadins. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer bis zur italienischen Grenze. Sicher ein guter Grund, weshalb Pontresina nicht nur zwei, sondern dreisprachig ist: neben Schweizerdeutsch und Rätoromanisch wird hier von vielen Bürgern italienisch gesprochen.

Weil Pontresina auf der Südseite der Alpenkette liegt, erinnert auch die Anzahl der Sonnenstunden bereits an südlichere Gefilde. Allein die Höhe sorgt für die schweiztypische Kälte: Pontresina ist ein Luftkurort. Wer hier anreist, der sollte auf jeden Fall eine warme Jacke im Gepäck haben.

Pontresina – Graubünden

Der Spaziergang durch den Ort hält sich in einem überschaubarem zeitlichen Rahmen. Die Einzelhandelsgeschäfte sind individuell: Von der Sennerei, über Drogerien, Schreibwaren und Handarbeitsläden bis hin zu modernen Auslagen mit regionalen Produkten und Zuckerbäckereien ist alles dabei. Pontresina ist ein natürlich gewachsener Ort, vor dem die Globalisierung Halt gemacht zu haben scheint. Alles wirkt sehr natürlich. Der sonst in touristischen Regionen so weit verbreitete Souvenir-Tingeltangel wird dem Besucher hier weitestgehend erspart. Mir persönlich gefällt das sehr.

Sennerei Pontresina

Sennerei Pontresina

Shopping in Pontresina – Laudenbacher

Laudenbacher – Regionale Produkte

Die Straßen sind unglaublich sauber. Selten habe ich einen Ort gesehen, auf dem man sein Marmeladenbrot auf der Straße ablegen könnte. Hier in Pontresina scheint das möglich.

Und dennoch gibt es hinter den Häusern ganz normale Bauerngärten, was ein kurzes Abbiegen von der Hauptstraße in die zahlreichen Seitengassen beweist. Die gut instand gesetzten Engadinerhäuser sind entweder aus viel dunklem verwitterten Holz oder im 17./18. Jahrhundert aus Stein gebaut und mit den, für diese Region typischen, Malereien verziert.

Altes Schweizerhaus – Pontresina – GraubündenKellerBauernhaus in Pontresina – GraubündenBauernhaus in Pontresina – GraubündenPontresina – Graubünden

Besonders schön und noch viel älter ist die wundervolle Friedhofskapelle Sta. Maria, die einige Meter über der Ortschaft zu Füßen des Piz Albris (3.166 m.ü.M.) an einem Wiesenhang liegt. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und mit wunderschönen Fresken im 13. und 15. Jahrhundert verziert. – Im Inneren war das Fotografieren verboten. Ihr müsst also für ein paar Eindrücke selber hin…

Kapelle in Pontresina

In der Heimat des Graubündner Wappentieres

Rund um die Kirche befindet sich der Friedhof von Pontresina. Da die Gemeinde mit ca. 2.000 Einwohnern bis in die Gegenwart sehr klein geblieben ist, sind viele alte Gedenksteine erhalten. Die kunstvollen Steinmetzarbeiten vom Steinbock bis zur Bergsteigerausrüstung, sind den kurzen Spaziergang durch die Grabreihen unbedingt wert.

SteinbockGrabstein Pontresina – GraubündenBergsteiger Gedenksteine – Pontresina

Von der Grabkapelle reicht der Blick bis weit über den Ort in die umliegenden Berge und hier beginnt die weithin bekannte Steinbock-Promenade, auf die ich in einem weiteren Artikel eingehen werde.

Der Steinbock, das Wappentier Graubündens, ist in Pontresina ohnehin allgegenwärtig. Da die Tiere in den Sommermonaten bis in den Ort kommen, ist Pontresina weithin als Steinbock-Paradies bekannt. Skulpturen an der Hauptstraße und an Gartenzäunen geben Zeugnis davon. Selbst ein Hotel ist nach dem für die Alpen so typischen Bock benannt.

SteinbockVia da Clüs PontresinaHotel Steinbock Pontresina

Die Architektur der Hotels spielt in Pontresina traditionell eine besondere Rolle, denn viele Gebäude sind in der Blütezeit des Alpinismus entstanden und tragen die klassischen Merkmale der Belle Époque.

Mein persönliches Highlight ist das Grandhotel Kronenhof, in dem ich selbst gewohnt habe, aber auch das benachbarte Hotel Saratz, das imposante Hotel Walther oder das Hotel Albris mit der unschlagbar guten Engadiner Nusstorte vom Zuckerbäcker Kochendörfer sind sicher Anlaufstellen für einen gelungenen Urlaub.

Grandhotel Kronenhof Pontresina

Grandhotel Kronenhof Pontresina

Hotel Saratz Pontresina

Hotel Saratz Pontresina

Hotel Schweizerhof Pontresina

Hotel Schweizerhof Pontresina

Hotel Albris - Zuckerbäckerei Kochendörfer

Hotel Albris – Zuckerbäckerei Kochendörfer


-> In einem der Hotels hat übrigens Bundeskanzlerin Merkel ihren Urlaub schon verbracht. Ihr könnt ja mal raten, in welchem…


Schließlich bleibt festzustellen, dass es rund um Pontresina tausend Möglichkeiten zum Wandern und Bewegen gibt. Wer sich informieren möchte, besucht das ortsansässige Alpin-Museum oder bestaunt Gebäude wie die Villa Gredig.

Alpin Museum Pontresina

Alpin Museum Pontresina

Villa Gredig Pontresina

Villa Gredig Pontresina

Mir persönlich erscheint Pontresina wie die bescheidene Schwester von St. Moritz. Ein eleganter, sonnenverwöhnter Ort, unaufgeregt und für Genießer wie geschaffen. Wer das Besondere liebt und Ursprünglichkeit und Natur nicht missen mag, der muss hierher!


♦ Anreisetipps nach Pontresina

Pontresina bfindet sich fast genau im Dreieck zwischen München (300 km) , Mailand (175 km) und Zürich (200 km). Es bitet sich also entweder eine Kombination aus Flug und Bahn an oder ein Mietwagen für alle die weiter weg wohnen.

Wer mit dem Bernina-Express reist, kann in Pontresina aussteigen. Die Linie verläuft durch den Ort. Auch andere Züge der Rhätischen Bahn bieten sich für eine Anreise an.

♦ Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Pontresina

Val Roseg, Bernina-Massiv mit Gletschern, Schweizer Nationalpark, St.Moritz, Zuoz, Scuol und zahlreiche bekannte Alpenpässe


Steinbockpromenade Pontresina

Mein Anreise wurde von Schweiz-Tourismus finanziert. Vielen Dank.

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Schauplätze der Architektur in Südtiol - Folio Verlg

Von Sommerfrische bis Apfelsauna | Schauplätze der Architektur in Südtirol

„Baukultur erleben“ steht in schwungvoller Schrift auf dem Cover des neuen Buches „Schauplätze der Architektur in Südtirol“ vom Folio-Verlag und Südtirol ist in der Tat ein Paradies für Architekturliebhaber. Die jährlich im Mai/Juni stattfindenden Tage der Architektur in Südtirol sind ein fantastisches Beispiel dafür: Besucher und Bewohner der Region sind eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der hiesigen „Baukultur“ zu wagen. Aber was versteht man unter Baukultur?

Buchautor David Calas, selbst Südtiroler, nimmt den Leser auf 136 Seiten seines Buches mit, die Beweggründe und Entscheidungen von Architekten, Bauplanern und Ausführenden zu entdecken. Er führt in luftige Höhen hinauf, steigt in neu interpretierte Keller herunter und beweist, das Architektur nicht die Erstellung eines Prestigeobjektes bedeutet, sondern vor allem der Lebensqualität von Bewohnern und Anwohnern dient. Architektur will bewohnt und erlebt sein.

Schauplätze der Architektur in Südtiol - Folio Verlg

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Eingang – MMM Ortles Sulden

Vom Berg verschluckt auf dem Weg zum Yeti: das MMM Ortles in Sulden

Die Temperaturen sind niedrig, die Umgebung rauh, die Berge schroff: wer Sulden (1900 m ü.M.) erreicht, hat den mediterranen Charme des Meraner Landes schnell vergessen. Hier oben spürt man unweigerlich das Gebirge. Ein leichtes Gefühl von Ohnmacht macht sich breit. Vielleicht ist es die Ehrfurcht vor dem gewaltigen Großen, die den kleinen Ort im Südtiroler Vinschgau zu einem besonderen Platz macht. Zu Füßen des Ortlers fühlt der Mensch sich klein und kann zur Ruhe kommen. Oder sich aufmachen das End‘ der Welt zu besuchen: das Messner Mountain Museum Ortles, das dritte von insgesamt sechs Museen des Bergsteigers mit dem Thema „Berge und Eis“.

„End‘ der Welt nannten die Suldner den Gletscher hoch über ihren grauen Schindeldächern. Die Bauern wussten, dass sie der Herrgott auf steinigen Nährböden in den hintersten Talwinkel gesetzt hatte, aber sie bissen sich innig wurzelnd fest wie eine Bergföhre, deren Samenkorn der Zufallswind ins Geröll verwehte.“

(Fritz Schmitt, Schriftsteller und Alpinist *Quelle: MMM Ortles)

Messner Mountain Museum Sulden Weiterlesen

Landwasser Viadukt - Graubünden

Einladung zum Staunen: mit der Rhätischen Bahn durch die Schweizer Berge

Schnaufend schraubt sich die Bahn den Berg hinauf. Kurve rechts, Kurve links, vorbei an idyllischen Wiesen und alten Heustadeln und durch viele viele Tunnel. Es regnet. Hinter den Nebelschwaden lassen sich die Schweizer Berge erahnen, aber das eigentliche Erlebnis sind die Kurven, in denen man den Zug von der Seite sehen kann. Was für eine Freude! Wohl dem, der einen Platz am Anfang oder Ende gefunden hat. Der kommt in den vollkommenen Genuss!

Gegend um Bergün Weiterlesen

Nordic Ski Centre Planica

Einfach mal fliegen… Das Nordic Ski Centre Planica

Wer den Süden Kärntens bereist und/oder auf dem Alpe-Adria-Radweg Richtung Süden radelt, dem möchte ich einen kleinen Abstecher auf der SS54 von Tarvis/Italien in Richtung Slowenien ans Herz legen. Am Fuße des Ponca-Gebirges befindet sich das Nordic SkiCentre in Planica. Das Tal ist ein lang gestrecktes Gletschertal im nördlichen Teil der Julischen Alpen. Hier gibt es nicht nur eine weltweit bekannte Skisprungschanze, sondern außerdem diverse kleinere Übungsschanzen und ein interessantes Museum, dass den Besucher einen Blick hinter die Kulissen der nordischen Sportwelt werfen lässt. Er kann selbst aktiv werden und in Ansätzen erleben, wie sich Skispringen anfühlt. Ein unterhaltsames Vergnügen.

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Thermalbecken Warmbaderhof

Zwischenstopp für „Warmbader“ – Karawankenhof und KärntenTherme bei Villach

Kärnten ist durch seine zahlreichen Seen Österreichs Badeparadies Nummer eins. Wer gern wandert, findet nach dem Gipfelglück die nötige Abkühlung. Doch auch Radsportlern bietet das südliche Bundesland zhlreiche Möglichkeiten sich auszutoben: See-Umrundungen, der Drauradweg und der länderübergreifende Alpeadria-Radweg wollen zurückgelegt werden. Wer beides, radfahren und baden,  miteinander verknüpfen möchte und statt Natur und Bergseen Unterhaltung und Regeneration der müden Glieder sucht, der sollte einen Zwischenstopp im ThermenResort Warmbad-Villach einplanen. Das Schwimmen im angenehm warmen Thermalwasser entspannt ungemein und belebt die Glieder. Im direkt anschließenden Vier-Sterne-Hotel Karawankenhof kümmert man sich derweil um das leibliche Wohl.

Karawankenhof und Therme

Die KärntenTherme – zwischen Tradition und Moderne

Wer im Karwankenhof ankommt, dem stehen alle Annehmlichkeiten eines modernen Hotelbetriebs zur Verfügung und zusätzlich das komplette Angebot der mehrgeschossigen Therme.

Die 2012 eröffnete KärntenTherme, wie auch das Hotel sind von  Glas und zerklüfteten Fronten geprägt. Sie sollen an Felsformationen erinnern, denn der Hausberg Dobratsch ist in Sichtweite und die Eingliederung  des neu entstandenen Komplexes in die Umgebung von Warmbad war den Planern wichtig.

Therme Villach Warmbad

Im Erdgeschoss der Therme befinden sich große In- und Outdoorbecken, in denen man entweder stundenlang planschen oder gemütlich mit Blick auf die Karawanken ausruhen kann. Allzu geräuschempfindlich sollte man nicht sein. Dafür sind Becken und Aussichten schön.

Wer es spritziger mag oder Kinder dabei hat, der nimmt den Weg in den Rutschenturm oder gleitet waghalsig durch den „Crazy River“.

Im oberen Bereich der Therme befindet sich ein großes Sportbecken, in dem man mit etwas Glück mit einem Spitzensportler seine Bahnen ziehen kann. Internationale Schwimmteams oder Sportmannschaften kommen zum Training nach Warmbad.

Star der Therme ist ein großzügig angelegter Hamam, in dem man nach einem ausgiebigen Dampfbad auf großen Steinliegen ruhen und sich aufwärmen kann. Wer mag kann spezielle Seifenschaummassagen buchen. Das habe ich allerdings nicht probiert. Das Hamam selbst war fast leer, da wir zu einem günstigen Zeitpunkt angereist waren (unter der Woche). Ich habe es als ausgesprochen erholsam empfunden. Die intensiven Farben, die wohltuende Wärme und Stille haben viel zur Erholung beigetragen.

Hamam

Wem das alles nicht reicht (die Saunen und Frischluft-Liegeplätze habe ich noch gar nicht erwähnt), der kann auf der anderen Seite des Karawankenhofs in eine deutlich traditionellere Bäderwelt eintauchen. Noch immer sprudelt  in der Verbindung zwischen Karawankenhof und dem altehrwürdigen Warmbaderhof die Urquelle. Hier ist das radonhaltige Wasser in seiner Urform vorhanden und sprudelt durch ein Kiesbecken so intensiv empor, dass sich das Wasser im Becken alle 3-4 Stunden erneuert. Wer wie ich früh um sieben schwimmen geht, hat das Becken fast ganz für sich allein und noch dazu ist es nahezu jungfräulich.

Thermalbecken Warmbaderhof

Die Wirkung der ca. 29°C warmen Thermalquelle, die sich jedoch frischer anfühlt,  ist therapeutisch. Gerade bei Gelenkerkrankungen und Rheuma werden hier gute Behandlungsergebnisse erzielt. Die mit Süßwasser angereicherten Becken der KärntenTherme haben den Vorteil, dass der Gast zeitlich unbegrenzt baden darf. Im Urquellbecken ist dies nicht der Fall. 20 Minuten Schwimmen sollten hier nicht überschritten werden.


→ Wissenswertes über die Warmbader Quellen

Ca. 10 Millionen Liter Thermalwasser sprudeln täglich aus sechs Quellen im ThermenResort Warmbad-Villach und füllen sämtliche Thermalschwimmbecken. Die Wassertemperatur der Urquelle beträgt ca. 29 ° C. Die Temperaturen in den Becken variieren.

Die sechs Thermal-Heilquellen – Kurbassin-, Freibad-, Neue-, Zillerbad-Kahler- und Tschamer Quelle – beinhalten Calcium-Magnesium-Hydrogencarbonat und sind so genannte akratische Thermen, da die Gesamtmineralisierung unter 1g/l und die Temperatur ständig über 20 Grad liegt.


Thermenhotel Karawankenhof - Ferienappartements

Thermenhotel Karawankenhof

Der Karwankenhof ist ein modernes Hotel mit hellen großen Zimmern auf drei Ebenen und einem angeschlossenen Komplex mit Ferienwohnungen. Durch die direkte Anbindung an die Therme, kann der Gast im Bademantel zum Schwimmen gehen.

Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich eine Bar und ein Restaurant. Zum Frühstück gibt es Kärntner Spezialitäten.

Thermenhotel Karawankenhof - RezeptionZimmer Karawankenhof Kärntner SpezialitätenAbendessen Karawankenhof

Wer den Kurbetrieb etwas plüschiger liebt, der besucht am Nachmittag das Café des Warmbaderhofs, in dem es ordentliche Torten und Kuchenstücke gibt und am Abend die Bar des direkt benachbarten Traditionshotels.

Wir haben uns nach einem ausgiebigen Bade- und Saunabesuch am nächsten Morgen Richtung Süden aufgemacht. Der Alpe Adria Radweg verläuft im Grunde vor der Haustür und er lohnt!

Kuchenschiffchen WarmbaderhofWarmbaderhof Villach Warmbaderhof - VillachBar im Warmbaderhof Blick zum Warmbaderhof


KärntenTherme Warmbad-Villach  – Thermenhotel Karawankenhof
Kadischenallee 25 und 28
A-9504 Warmbad-Villach
karawankenhof.com


Tipps zur Anreise

Mit dem Pkw
Reisende aus Deutschland, Österreich und Italien erreichen Warmbad-Villach über die Tauernautobahn A10 und die Südautobahn A2 (Abfahrt Warmbad-Villach). Wer aus Slowenien anreist, fährt über den Karawankentunnel E61 bis zum Knoten Faaker See, anschließend auf der A2 Richtung Italien bis zur Abfahrt Warmbad/Villach.

Mit der Bahn
Villach ist über Graz, Wien, Innsbruck, Salzburg, Italien und Slowenien erreichbar. Vom Hauptbahnhof fahren Stadtbahn, Bus oder Taxi bis zum Ziel.

Mit dem Flugzeug
Von Hamburg  und Köln/Bonn gibt es Direktflüge nach Klagenfurt. Alle anderen Destinationen können den Umstieg über Wien nehmen.


Therme und Hotel habe ich im Rahmen einer Pressereise nach Kärnten besucht.
Birnenketchup

Birnenketchup aus „Die neue Alpenküche“ | Rezept

Es liegt eine Weile zurück, dass ich das Buch „Die neue Alpenküche“ von Hans Gerlach vorgestellt habe. → Buchvorstellung hier

Nun koche ich ohnehin sehr selten nach Rezepten, aber ich habe immer wieder darin geblättert und heute war es mal wieder so weit: das Rezept „Birnenketchup“ stand schon ziemlich lang auf meinem Wunschzettel. Ich habe Birnen und alle Zutaten besorgt. Das leicht abgewandelte Rezept stelle ich hier vor.

Zutaten Birnenketchup Weiterlesen

Blick - Biwak am Millstätter See

Ich seh den Sternenhimmel… Biwaks am Millstätter See

Kärnten. Millstätter See. Der Traum von einem Haus am See, wer träumt ihn nicht? Morgens verschlafen aus den Kissen blinzeln, während sich das Licht hunderttausendfach in den Miniwellen auf dem Wasser bricht. Auf einen grünen Hügel barfuß das morgennasse Gras taufrisch unter den Sohlen spüren und der See lockt bereits zum Bade?

Am Millstätter See in Kärnten können sich Paare seit dieser Saison den Traum für einige Stunden erfüllen: sieben neu errichtete Holz-Biwakhäuser warten direkt am Wasser oder an verwunschenen Orten auf einen Besuch. Mit dem Nötigsten ausgestattet, gebaut mit großen Fenstern im Dach, die den Blick auf die Sterne freigeben, kann man hier eine romantische Nacht zu zweit verbringen. Bei meinem letzten Besuch in Kärnten, habe ich eines der Häuser auf der Durchreise kurz besucht.

Millstätter See Weiterlesen

Bayrische Alpen - Brauneck

Rund um den Brauneck: Eine Wanderung zur Stie-Alm

Lenggries. Oberbayern. – „Geschafft!“ Mit einer großen Himbeerlimonade lasse ich mich vor der Stiealm auf einer Bank nieder. Die Aussicht ist fantastisch. Die Wanderung von Lenggries herauf hat sich gelohnt!

Der Aufstieg auf den Brauneck, dem Hausberg der Lenggrieser wird mit einer Aussicht weit über die Höhenzüge des Karwendels belohnt. Hier oben ist Ruhe. Die Stiealm ist die höchste bewirtschaftete Alm am Berg. Nur ein paar Meter höher gibt es noch eine dazugehörige Selbstversorgerhütte. Und wer kommt, der bleibt am besten über Nacht.

♥ Bilder und Infos zur Stie-Alm gibt es HIER.

Himbeerlimo Stie-Alm Weiterlesen

Stie-Alm

Was für eine Aussicht! Die Stie-Alm am Brauneck

Wenn die Natur zur Ruhe kommt, die Sonne mit ihren letzten Strahlen die Felsen in ein rotes Licht taucht oder der Morgen langsam erwacht und bei klarer Bergluft die Weite unendlich scheint, dann ist es in den Bergen am schönsten. Das sind Momente, die es nur einmal gibt und sie lassen sich selbst mit Bildern nur unvollkommen beschreiben. Wer den Sommer in den Bergen verbringt, sollte daher mindestens eine Nacht auf einer Hütte schlafen. Es ist die einzige Chance, dieses Glück zu erleben!

Eine Alm, die man auf unterschiedlichen Wegen bequem erreichen kann, ist die Stie-Alm oberhalb von Lenggries in den Bayrischen Alpen. Sie eignet sich für Familien, kleinere Wandergruppen oder für Kletterbegeisterte, denn rund 200 Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden warten am Brauneck auf Sportkletterer. Da sie über mehrere kleine Zimmer und Lager mit Hüttencharakter verfügt, eignet sie sich auch für eine Familienwanderung. In diesem Zusammenhang habe ich sie kennengelernt.

Berggasthaus Stie-Alm Weiterlesen

Reiselust - Parkhotel Laurin Bozen

Reiselust und Herzenswärme – Bronzeschilder vor dem Parkhotel Laurin in Bozen

„Was ist das?“ habe ich mich bei meinem ersten Spaziergang vorbei am Parkhotel Laurin in Bozen gefragt. Die runden, auffälligen Bronzeschilder auf dem Gehweg hatten es mir angetan und ich fotografierte einige von ihnen. Verschiedene Begriffe zu Sinneswahrnehmungen und zum Reisen waren da zu finden. Von Reiselust über geniessen bis Herzenswärme. Einen Zusammenhang konnte ich nicht erkennen, aber es sah interessant aus.

Fast ein ganzes Jahr später war ich wieder in der Stadt, diesmal zu den Tagen der Architektur in Südtirol. Jeden Morgen verabredete ich mich mit unserer Begleiterin Uta vor dem Eingang des Parkhotel Laurin und lief immer wieder über die bronzenen Kreise mit den Worten hinweg.

Parkhotel Laurin Bozen Weiterlesen

Gasthaus zum Riesen Tarsch

Was ganz psunders im Vinschgau: Gasthof Zum Riesen in Tarsch

Alexandra Dell’Agnolo zündet die letzten Kerzen an, als eine Horde Architekturbegeisterter in ihr Elternhaus einfällt. Das klingt gefährlicher als es ist, denn Gäste ist die charmante Südtirolerin durchaus gewohnt. Vielleicht nicht immer so viele, wie es heute zu den „Tagen der Architektur“ in Südtirol geworden sind, aber immerhin beständig, denn schließlich betreibt sie die Pension Gasthof „Zum Riesen“ in Tarsch.

Die geborene Vinschgauerin ist in die Fußstapfen ihrer Mutter getreten, hat das elterliche Anwesen, welches schon seit jeher als Herberge und Gasthaus genutzt wird, zu einem warmen Ort der Begegnung und einem wunderbaren Rückzugsort gemacht. Zusammen mit ihrer Schwester, der Architektin  Sylvia Dell’Agnolo, sanierte sie das Haus  von den Grundmauern auf. Eine schwierige und langwierige Herausforderung, bei der die Schwester sie jedoch, durch ihr umfassendes Wissen über die traditionelle Bauweise in Südtirol ausgezeichnet unterstützen konnte. – Was entstanden ist, verdient mit gutem Gewissen das Prädikat: Historic Refugium, so wie sie es selbst auf ihrer Webseite nennt.

Alexandra dell'Agnolo - Gasthaus zum Riesen Tarsch Weiterlesen

Ceviche

Ceviche einfach selbermachen – Rezept

Bei meinen Besuch in Kärnten habe ich mehr Fisch gegessen, als die meiste Zeit hier in Hamburg. Besonders ein roh eingelegter Fisch, so wie man ihn aus Peru kennt und der als Ceviche bezeichnet wird, hat es mir angetan. Ich habe ihn in verschiedenen Varianten in der Stiftsschmiede von Gerhard Satran am Ossiacher See probiert.

Wieder zuhause, habe ich frischen Fisch besorgt und diesen nach verschiedenen Rezepten im Netz und ein wenig nach Gutdünken nachgemacht. Hier ist mein Tipp für die Zubereitung. Es hat ausgezeichnet geschmeckt.

Fisch für Ceviche Weiterlesen

Urzitrone

Buddhas Finger und Zitronenkaviar: der Zitrusgarten in Faak am See

Kärnten. Faak am See. Muss eine Zitrone sauer schmecken? Sieht sie immer gelb aus? Wie lange braucht eine Zitrusfrucht bis sie reif ist? Ab wann trägt ein Zitronenbaum? – Das sind die Fragen die der Kärntner Bio-Zitronenbauer Michael Ceron gern und ausführlich in seinen Führungen durch seinen Zitronengarten beantwortet. Wer sich dafür interessiert, der muss nach Faak am See in der Region Villach in Kärnten.

Eingang Zitrusgarten – Faak am See Weiterlesen

Alter Wegweiser zur Karalm

Um Elf auf den Elfer – Wanderung zur Stubaier Karalm

Zum Sommer in den Bergen gehören Besuche bewirtschafteter Almen und Hütten. Diese Bergtouren können schweißtreibend sein. Aber sie müssen es nicht: Wenn man es nämlich geschickt aussucht, dann kann es selbst im Hochgebirge ein gemütlicher Tag werden. Eine Wanderung, die diesem Anspruch gerecht wird und trotzdem den Eindruck einer richtigen Gebirgswanderung vermittelt, habe ich in Neustift im Tiroler Stubaital gemacht. Die Wanderung zur Karalm über die Elferhütte ist eine überschaubare Tagestour. Trittfestigkeit ist erforderlich, aber ansonsten ist der Anspruch eher gering.

Panoramaweg Elfer Stubaital Tirol Weiterlesen

Gerhard Satran - Stiftsschmiede Ossiacher See

Fisch auf den Tisch – Die Stiftsschmiede Ossiach

„Ich komme in die Hölle, denn im Paradies bin ich schon.“ Als Gerhard Satran von der Stiftsschmiede in Ossiach seine Mutter zitiert, schmunzelt er. Der vielbeschäftige Koch, dessen Telefon pausenlos vibriert während er mit uns unterwegs ist, stammt vom Faaker See in Kärnten und wie sehr er dieses Paradies liebt und schätzt, wird er uns in den nächsten Stunden zeigen.

Auf einer Tour, die zu verschiedenen Produzenten in der Region Villach und dann in Satrans exklusives Fischrestaurant „Stiftsschmiede“ am Ossiacher See führt, erfahren wir viel über die Eigenheiten und besonderen Vorzüge der Genussregion Kärnten.

Blick Faaker See und Karawanken

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Landwirtschaftsschule Auer

Tage der Architektur in Südtirol | Ein Blick hinter die Kulissen

Südtirol entdecken, das bedeutet für die meisten Urlauber sportliche Betätigung in den Bergen, gutes regionales Essen, ein Besuch der Museen oder Entspannen in einem der fantastisch gelegenen Wellness-Hotels. Und tatsächlich – damit macht man schon (fast) alles richtig.

Dass die Region jedoch noch weit mehr zu bieten hat, davon habe ich mich auf zahlreichen Reisen in den letzten Jahren überzeugen können. Vor allem die Architektur Südtirols, die an vielen Orten eine spannende Symbiose zwischen Tradition und Modernität eingeht, fasziniert. Eine wunderbare Möglichkeit, in diese Thematik einzutauchen, sind die „Tage der Architektur in Südtirol“. Eine Veranstaltung, die tiefe Einblicke in das Leben der Südtiroler gewährt. Auf den geführten Rundgängen hat der Gast die Chance, ein großes Stück Alltag aufgezeigt zu bekommen.

#me in Briol

Tage der Architektur in Südtirol – Was steckt dahinter?

Die Tage der Architektur in Südtirol werden seit 2015 einmal jährlich von der Architekturstiftung Südtirol organisiert. Sie finden Ende Mai oder Anfang Juni statt und erstrecken sich über die gesamte Region von den Dolomiten bis hoch in den Vinschgau, von der österreichischen Grenze bis in Südtirols Süden.

Auf geführten Ganz- oder Halbtagstouren erhalten Einheimische und Gäste Einblicke in Südtiroler Bauten, wie man sie sonst nur selten bekommt. Vielfach sind die Touren mit fachkundiger Begleitung. Es ist die Chance, namhafte Südtiroler Architekten zu treffen, Künstler, Einheimische und andere Gäste im intensiven Gespräch zu erleben. Eine fantastische Möglichkeit für einen Blick hinter die Kulissen. Wer wissen will, wie Südtiroler leben, wo sie arbeiten, sich fortbilden oder wie sie es verstehen, zu genießen: hier ist eine perfekte Gelegenheit, ihnen zuzuschauen und sie nach ihrem Alltag zu fragen.

In jedem Jahr stehen die Tage der Architektur in Südtirol unter einem Motto. Einzelne Touren werden dementsprechend zusammengestellt und zu einer gesonderten Thematik angeboten. Je nach Dauer und Örtlichkeit werden die Routen zu Fuß, per Rad oder mit einem eigenen Pkw zurückgelegt, wobei ich bisher immer nur Touren gemacht habe, für die das Auto erforderlich war. (Hier steckt eine der wenigen Macken des Programms: man muss manchmal sehr gründlich lesen, wo die Tour startet und dem straffen Zeitplan gut folgen, damit man immer den richtigen Anschluss mitbekommt. Auf unseren Touren haben allerdings alle früher oder später wieder zur Gruppe zurückgefunden.)

Für die Planung stehen den Gästen Programmhefte zur Verfügung, in denen die Rundgänge ausführlich beschrieben sind. Datum, Zeit, Treffpunkt, Verkehrsmittel, Preis und Begleitung sind aufgelistet. Für die meisten Touren ist eine Vorabanmeldung dringend erwünscht.

Für jede „Architektour“ sind die einzelnen Etappen kurz beschrieben. Wer mehr erfahren will, schaut in die Gebäude-Briefe (Begleitheft) oder ins Internet. Alle Unterlagen existieren in deutscher und italienischer Sprache. Sofern die zuständige Person nur italienisch spricht ( was in Südtirol eher selten der Fall ist), wird die Tour in englischer Sprache geführt oder es findet sich ein Übersetzer.

Tagestouren sind in der Regel mit einem Mittagessen verbunden, das zwar selbst gezahlt, aber oft gemeinsam eingenommen wird. Zwischendurch gibt es immer wieder eine kleine Stärkung oder ein Getränk an einem der Orte, die man besucht. Die Südtiroler sind sehr gastfreundlich!

Schinkenteller - Pension Briol - Tage der Architektur

Da neben öffentlichen Gebäuden Privathäuser besichtigt werden, ist der Kontakt mit den Einheimischen teilweise sehr konkret, denn es kann schon vorkommen, dass eine Gruppe von 20-30 Personen plötzlich im Bad oder Schlafgemach der Hausherren stehen.

Die Gespräche sind, je nach Umfeld fachlich geprägt. Ich selbst habe meist eine gute Mischung erlebt. Wer einfach nur mitlaufen und schauen will, ist genauso herzlich willkommen, wie jene die genaue Details erfragen.

Die Tage der Architektur sind  zu einem beliebten Treffpunkt für thematisch interessierte Besucher geworden. Die Anwesenheit einheimischer Architekten ermöglicht eine gezielte Fragestellung, was aber nicht bedeutet, dass es nur um Fachsimpelei geht. Wenn man als Gast einfach zuhört, hat man die Chance viele Interna oder kleine Anekdoten zu erfahren.

Tour-Beispiele für die Tage der Architektur in Südtirol

Im Folgenden gebe ich einen kurzen Überblick über Touren, die ich selbst gemacht habe und zeige Bilder. Zu einigen Themen wird es hier auf dem Blog noch weiterführende Artikel geben. Da alles zusammen für einen Blogbeitrag zu viel wäre, beschränke ich mich in diesem Beitrag auf die Zusammenfassung.


Tour 1 – Von Bildung bis Kunst

Grundschule (13. Jahrhundert/Umbau 1999–2001), Auer
Ein Schulhaus als zentraler Ankerpunkt zwischen Alt und Neu
MoDus Architects und Bergmeisterwolf Architekten, Kunst am Bau: Lies Bielowski

Grundschule Auer - Südtirol

Fachoberschule für Landwirtschaft (13. Jahrhundert/ Umbau 2001), Auer
Vom herrschaftlichen Gutshof zum funktionellen Schulgebäude
Architekt Hans Wolfgang Piller (Piller Scartezzini Architekten)

Architekt Wolfgang PillerLandwirtschaftsschule Auer

Grundschule „Kaiser Franz Joseph“ (1908/Umbau 2010), Neumarkt
Architekt Wilhelm Anton Linke, Umbau: Architekt Walter Angonese, künstlerische Intervention: Manfred Alois Mayr; Führung mit dem Künstler

Grundschule NeumarktManfred Alois Mayr

Haus Prey (2014), Neumarkt
Ein zeitgenössisches Wohnhaus, von innen entwickelt und im Dialog mit seiner Umgebung
Architekt Walter Angonese, künstlerische Intervention: Manfred Alois Mayr; Führung mit dem Hausherrn

Haus Prey Neumarkt

Mittagessen im Gasthof Zum Löwen in Truden

Einführung in die Dorfentwicklung von Truden durch Bürgermeister Michael Epp und Rundgang durch den Dorfkern mit Besichtigung folgender Gebäude:
Haus Stuppner (2016), Truden
Dell’Agnolo Kelderer Architekturbüro
Haus am Hörmannweg (2017), Truden
Architekt Daniel Ellecosta

Haus Pernter (2017), Truden
Architekt Christoph Mayr Fingerle

Besuch des Künstlerateliers von Robert Bosisio in Truden mit Umtrunk

Robert Borsisio TrudenKünstleratelier Borsisio


Tour 4 – Kultur und Tourismus

Hotel Nives (2013), Sulden
Neue Impulse für das Suldner Dorfzentrum Architekt Arnold Gapp

Sporthotel Nives SuldenArnold Gapp Sulden

Messner Mountain Museum „Ortles“ (2004), Sulden
Zwischen Yaks und König Ortler: ein spannendes MMM  – Architekt Arnold Gapp

MMM Ortles Sulden

Wohnhaus Eberhöfer (2010), Sulden
Ein Wohnhaus in Sulden, fussläufig vom MMM Ortles entfernt – Architekt Arnold Gapp

Landwirtschaftsschule Fürstenburg und Schüler- und Schülerinnenheim (13.Jahrhundert/Umbau 2011), Burgeis
Imposantes Wohngebäude und in den Berg eingelassene Schulräume – Sehr spannend!
Architekt Werner Tscholl

Landwirtschaftschule Fürstenburg

Verwaltungsgebäude Rizzi (2004), Latsch
Ein Gebäude, das ich schon seit Jahren kannte und das schon von weither sichtbar ist. Erinnert an eine Apfelkiste.
Architekt Werner Tscholl

Verwaltungsgebäude Rizzi Tarsch

Bauernhaus Matthias Dell’Agnolo (2014), Latsch
Modernes privates Bauernhaus inmitten von Obstwiesen Dell’Agnolo Kelderer Architekturbüro

Gasthof zum Riesen (2016) Tarsch
Traditionsreicher Gasthof zum Verlieben. Bald mehr darüber!
Dell’Agnolo Kelderer Architekturbüro

Gasthaus zum Riesen TarschArchitektin Dell'Agnelo


Tour 9 – Bauhaus und klassische Moderne in Südtirol

Hotel Bad Dreikirchen (1325/Umbau 2006), Barbian
Dreifach Sommerfrische, so wie man sich das erträumt.
Architekt Lazzarini Pickering Architetti

Gaststube Bad DreikirchenWirt Bad Dreikirchen

Haus Welzenbacher (1920er-Jahre), Barbian
Alpine Variante der klassischen Moderne Architekt Lois Welzenbacher

Haus Settari (1913/Umbau 2013), Barbian
Weiterbauen: vom Wohnhaus zur Dependance Bergmeisterwolf Architekten

Pension Briol (1928), Barbian
Ein Juwel des rationalistischen Stils, entstanden aus einem Bauerngasthof
Architekt Hubert Lanzinger

Wirtin Pension Briol


 

Tage der Architektur – Ein Fazit

Mir persönlich haben die Touren einen noch besseren Zugang zu Land und Leuten verschafft. ich habe in kurzer Zeit Orte besucht, die ohnehin auf meiner Wunschliste standen und von denen ich ganz genau weiß, dass ich noch einmal hinfahren werde.

Die große Gastfreundlichkeit der Südtiroler, die Einladungen an teils doch schon recht große Gruppen, private Häuser zu besuchen, fand ich ausgesprochen großzügig und ein besonderes Highlight. Einzig die lange Dauer der Touren, die vielen Stationen, habe ich manchmal als etwas anstrengend empfunden. Da nicht jeder eine schwere Kamera mit sich rumschleppt und nebenbei Notizen macht, kann es aber ein sehr subjektives Empfinden sein.

Je nach Möglichkeit werde ich die Tage der Architektur auf jeden Fall noch einmal besuchen. Sagt doch Bescheid – vielleicht trifft man sich?


Tage der Architektur Südtirol

Architekturstiftung Südtirol

Wann und wo: Ende Mai / Anfang Juni in Südtirol
Thema: Wechselt jährlich
Was: Geführte Besichtigungen zu Fuß, mit Pkw, Fahrrad oder Bus, vielfach in fachkundiger Begleitung und in Anwesenheit Südtiroler Architekten
Anmeldung und Preise: Für die Führungen kann man sich im Vorfeld anmelden. Es fällt eine Gebühr an, die je nach Dauer/Aufwand 2017 bei 15 – 25 € lag

Mehr Info:  stiftung.arch.bz.it/de/

Informationen für einen Aufenthalt in Südtirol  www.suedtirol.info

Außerdem praktisch: Die Architektur App Südtirol für das Handy! Mehr Info: Klicken


Meine Reise zu den Tagen der Architektur wurde unterstützt von der IDM. Danke!

Haus Hörmann Truden


 

Über Gletscher und Grenzen - Edition Raetia

Über Gletscher + Grenzen – Transhumanz in den Alpen

Zu meinen ersten Erinnerungen an die Alpen zählt eine Fahrt über die alte Brenner-Passstraße. Völlig unvermittelt fand sich unser Pkw in einer Herde Rinder wieder, die die Serpentinen hinauftrabten, um auf eine andere Weide zu wechseln. Noch oft habe ich in späteren Jahren ähnliches erlebt und die Faszination, die davon ausgeht ist schwer zu beschreiben.

Möglicherweise ist dem bergbegeisterten Fotografen Mauro Gambicorti Vergleichbares passiert und er fand dadurch die Idee zu seinem bei Edition Raetia erschienenen Bildband: „Über Gletscher und Grenzen – Die jahrtausendalte Tradition der Transhumanz in den Alpen“. Es entstand ein Buch über ein traditionelles Berufsbild, über wandernde Tiere und faszinierende Landschaften, kurzum ein wunderbares Zeitzeugnis über das Leben der Bergbauern Südtirols!

Über Gletscher und Grenzen: Fotos - Edition Raetia
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Terlan - Buschenschank Oberlegar

Buschenschank Oberlegar – Terlans bodenständige Seite

Hausgemachte Knödel, geräucherter Speck, Obst und Gemüse von heimischen Äckern: Liebhaber regionaler Spezialitäten besuchen in Südtirol am besten einen Buschenschank. Das Essen ist traditionell zubereitet und bodenständig und wird in den meisten Fällen von der Gastgeberfamilie serviert.

Ein besonders empfehlenswerter Buschenschank befindet sich oberhalb von Terlan: der Buschenschank Oberlegar. Ich habe ihn im Mai 2017 besucht.

Buschenschank Oberlegar
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Terlaner Spargel mit Bozner Soße

Südtiroler Küche: Rezept für Terlaner Spargel mit Bozner Sauce

Wein, Äpfel, Speck: Südtirols Vorratsschränke sind prall gefüllt und viele dieser Gaumenfreuden können ganzjährig verkostet werden. Beim Spargel ist das anders, denn das edle Gemüse aus dicken weißen Stangen mit den zarten Spitzen gehört zu den Produkten die „Saison“ haben und frisch schmecken diese nun mal am besten. Liebhaber des edlen Gemüses sollten sich die Gegend um Bozen unbedingt fett markieren, denn die Saison ist eher kurz und die Zubereitung meist exzellent. 

Blick auf Terlan - Südtirol

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