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Espresso und blaue Kühe – die Kunst des Vernetzens

Eine Kuh, ein Lied - Maren Martschenko

Hamburg. Seit neuestem habe ich eine Kuh. Sie stammt aus München und lag vorgestern, eingewickelt in die Süddeutsche in meinem Briefkasten. Ich habe vor Freude einen lauten Juchzer ausgestossen, denn es ist eine besondere Kuh. Es ist tatsächlich meine.

Es ist oft lustig, wie man Menschen im Netz kennenlernt und auch was man dann mit Ihnen teilt.

Maren Martschenko lernte ich im Winter kennen. Ein freundlicher Bekannter aus München schlug mich Maren für Ihr Zehn-Fragen-Interview vor. So kamen wir ins Gespräch.

Ich erfuhr, dass Maren, die talentierte Netzwerkerin, meine Vorliebe für die Alpen und einen guten Espresso teilt und bewunderte sie für Ihr Vorhaben im Sommer zu Fuss über die Alpen zu wandern. (Nächste Woche geht es los: wer interessiert ist, liest darüber im Blog „Passion Project E5 – Der Wanderweg ist das Ziel“.)

Wir tauschten uns also kurz aus und ich freute mich sehr ihre 10 Fragen beantworten zu dürfen. Eine Weile später klingelte morgens das Telefon. Maren war dran. Ob ich ein Lied nennen könnte. Sie habe ein neues Projekt, sie malte für eine Ausstellung (leider inzwischen vorbei!). Das Motto lautete: „Ein Lied, eine Kuh“. Und so malte sie Freitag für Freitag, was die Leute ihr auf den Weg gaben.

Ich bin bei der Auswahl von Musik kein Held, wählte  passend zu meiner Reiselust Voyage, Voyage“ und wartete ab, was dabei herauskäme. Kurze Zeit später erblickte ich es auf Instagram: meine Kuh:

zehnbar auf Instagram

Ich freute mich sehr, fand die Kuh wunderschön und den Weg zur Ausstellungseröffnung in München, leider zu weit.

Auf der re:publica in Berlin ergab sich eine erste Möglichkeit für ein echtes Treffen. Wie es unter Netzwerkern oft so ist: man hechtet durch die Menge und übrig blieben ein paar Tweets mit: „Ich bin die mit der Banane und ohne Espresso“. Ich denke dann immer: meine Mutter weiß schon, wieso sie uns alle für verrückt hält :)

Wir schüttelten uns kurz die Hand und verschwanden zu schnell wieder in der Menge.

Twitter Verabredung re:publica / @zehnbar @bergfee

 

Und dann kam @zehnbar (Maren Martschenko) im Sommer nach Hamburg. Einen ganzen Vormittag führte ich – die @bergfee –  sie durch die Stadt.

Es war Zeit zum Kennenlernen, Zeit zum Austauschen und plötzlich wurde aus den schemenhaften Bildern aus dem Internet ein schöner und sicher für beide auch in Zukunft spannender Netzwerk-Kontakt.

Für meine Gastfreundschaft bekam ich die Kuh. Ein Geschenk, über welches ich mich ganz besonders gefreut habe. Es zeigt mir, dass es lohnt auch im Netz auf Menschen zuzugehen, sie mit offenen Armen zu empfangen und zuzuhören, was sie so machen. Es kommt, mit etwas Glück im weiteren sehr viel mehr …. und manchmal auch eine Kuh ! zurück.

Ich werde das wieder so machen und ganz sicher fahre auch ich einmal wieder nach München. Denn dort erging es mir unlängst genauso. Aber das stelle ich in einem anderen Blogeintrag vor.

 

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Charis

Inhaberin bei wohlgeraten
Ich bin Charis, Inhaberin von wohlgeraten | Wir lieben Berge! Das ist mein Blog. Ich berichte über Reisen und Erlebnisse unterwegs - vielfach in den Alpen oder in Bergregionen, über Handwerk und Traditionen, lasse mir in den Kochtopf schauen oder teile Erfahrungen, die ich im Alltag mit wohlgeraten mache.
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2 Kommentare

  1. Hallo Roland. Danke für Dein Feedback. Und ja – die Mischung aus digital und real macht es erst so richtig spannend.
    Die Berge geniessen geht ja auch nur, wenn man sie nicht nur als Fototapete betrachtet.. :)

  2. Roland sagt

    Hallo Charis! Eine wirklich schöne und nette Geschichte! Abgesehen davon, dass Dein Kuh-Bild :-) wirklich sensationell ist und sicher Deinen Geschmack voll getroffen hat. Was für ein liebenswürdiges Geschenk für Deine Gastfreundschaft! Spricht für Gastgeber und Gast. Bei aller meiner Liebe zur Digitalität: Ganz wichtig ist, was auch Du gemacht hast: Kontakte wieder ins reale Leben übertragen! Glückwunsch!

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