Monate: August 2014

Buchvorstellung: Bauernhöfe in Südtirol – Ferienorte zum Verlieben

Italien / Südtirol. Oft werde ich gefragt: Kannst Du mir eine Unterkunft empfehlen? Inzwischen kenne ich zahlreiche Regionen in den Alpen, die eine oder andere Hütte, Pensionen und viele schöne Hotels. Trotzdem: die Auswahl ist so groß, dass ich mir selbst gern Hilfe hole und mich in Büchern und anderswo informiere. Ein solcher Band ist das im Frühjahr 2013 im Callwey-Verlag erschienene Buch Bauernhöfe in Südtirol. Und das Lustige daran: beim Lesen stellte ich fest, dass ich einen der Bauernhöfe sogar selbst schon besucht habe.

Was bin ich?

(von Peter Breuer) München ist eine Zeitlupe. Ganz langsam rollt man auf den Puffer des Sackbahnhofs zu, steigt aus dem Zug und möchte in Bastian Gutmanns Taxi steigen. Er ist inzwischen im 96. Semester und seine Haare schlohweiß. Immer noch liebt er Dr. Katharina Freude und die Olympischen Sommerspiele gehen ins 43. Jahr.

Imperial Art Hotel Meran

Imperial Art Hotel Meran – Kunst und Genuss

Südtirol. Meran. Hinter der Frontscheibe liegt ein gelber Zettel mit der Erlaubnis, in die Stadt zu fahren. Mitten in der Fußgängerzone von Meran liegt das Imperial Art Hotel. Ein kleines Boutique-Hotel mit nur zwölf Zimmern, in dem wir ein paar Tage Südtirol-Urlaub verbringen wollen. Während unserer Anreise werden wir von strahlendem Sonnenschein begleitet. Es ist Hochsommer. Meran ist gut besucht, aber nicht überfüllt.

Schönheit

Hamburg. Derzeit lese ich in meiner Umgebung  dauernd wie ein Mantra: „Jeder Körper ist schön.“ oder „Jede Frau ist schön.“ und ständig gibt es tosenden Beifall für Bilder von Menschen, die, träfen die Leute sie auf der Straße, sie würden sie nicht als vollkommen gelten lassen, schon gar nicht als schön bezeichnen. Da bin ich ganz sicher.

MMM Firmian – Am Lagerfeuer mit Reinhold Messner

Bozen/Sigmundskron. Es nieselt. Der Sommertag war ungewöhnlich nass für Südtiroler Verhältnisse. Das Wetter schlägt Kapriolen, was Einheimische wie Urlauber verwirrt. Auch ein Urgestein wie Reinhold Messner, der bestätigt einen solchen Sommer in Südtirol noch nie erlebt zu haben. Wer jetzt eine düstere Ansprache zur Klimakatastrophe und zum Ende aller Tage erwartet, ist jedoch auf der falschen Fährte.

Das Goldberg – Traumblick und Ruhe über dem Gasteinertal

SalzburgerLand/Bad Hofgastein. Müde sind wir bei unserer Ankunft im Hotel Das Goldberg in Bad Hofgastein. Fünfzehn Stunden Fahrt liegen hinter uns, eine Autopanne und Stau. Dabei hätte man so bequem mit der Bahn anreisen können. Von München aus sind es nur drei Stunden ohne Umsteigen. Und mit dem Taxi hier hinauf wäre es nur noch ein Klacks. Im Gasteinertal ist die Nacht hereingebrochen. Von unten flimmern Lichter empor. Schön sieht das aus, wenn man durch die riesigen Fenster der Hotellobby schaut. Als mir der Concierge trotz des späten Check-in die hausinterne Kaffeerösterei und die Brotback-Manufaktur ausführlich vorstellen will, werde ich ungeduldig. Nach Schilderungen über Luxus und Service steht mir gerade nicht der Sinn. Nur wenig später tut mir meine Ungeduld leid. Aber da habe ich auch schon eine Speck- und Käseplatte mit regionalen Köstlichkeiten im Bauch, das frische Bauernbrot aus der hauseigenen Manufaktur und einen wundervollen Teller mit einem köstlichen Schokoladendessert. Jetzt ist alles gut. Ein gutes Glas Wein zum Abschluss und ich bin mit der Welt komplett im Reinen.

Hall in Tirol – Robuste Schönheit am Wegesrand

Hall/Tirol. 130 km/h auf dem Tacho, gute Laune, die Berge im Blick und den italienischen Espresso in Brixen oder Bozen schon vor Augen. Das in etwa beschreibt meine Begegnungen mit der Autobahninformationstafel von Hall in Tirol recht gut. Während das Silberbergwerk von Schwaz, die Kristallwelten von Swarovski und Innsbruck es schaffen, den einen oder anderen erfolgreich vom Wege abzubringen, hat es die ehemals reiche Handelsstadt 10 km östlich von Innsbruck oft schwerer. Hall bleibt für viele ein weißer Fleck auf der Landkarte. Zu Unrecht!