Monate: September 2012

Baiserhaube

Patisseriekurs bei Herrn Max in Hamburg

Hamburg. Wenn mich in Hamburg jemand nach Kuchen fragt, dann denke ich sofort an das Café  „Herr Max“! Dieser kleine, noch immer junge Laden mit den leckeren Kuchen befindet sich in der Schanze, einem angesagten Viertel, welches jedoch schon länger nicht mehr als Geheimtipp gehandelt werden kann, da es sich inzwischen stark verändert.

Flagge zeigen für wohlgeraten

„Wir machen das mit den Fähnchen..“ – so hatten wir uns im Sommer eine kleine Gewinnspielaktion für unsere Fans auf Facebook ausgedacht. Leider nicht für die Ewigkeit, denn Reglement und Facebookvorschriften untersagen dem Fanpagebetreiber Aktionen dieser Art, in denen Fans animiert werden Bilder zu posten, um im Gegenzug etwas zu gewinnen. Wir brachen das Gewinnspiel ab, um Ärger zu vermeiden. Die Idee mit den Fähnchen war jedoch da und zu schade, um sie im Sande verlaufen zu lassen. Im eigenen Urlaub machten wir Bilder, die wie auf unserer Facebook-Fanpage verbreiteten. Die Aktion machte viel Spaß. Die Idee war da: „Flagge zeigen!“ Hier unsere eigene Bialetti in Death Valley/USA Und hier ein Bild unserer Facebook-Fans (Anja) , die sich dankenswerter Weise viel Mühe gaben: Jetzt sammeln wir bei jedem Spaziergang eigenhändig kleine Ästchen und packen in jede Bestellung einen Bogen mit Flagge und der Bitte bei Zufriedenheit ein Foto vom Produkt mit dem Fähnchen zu schießen. Das Bild kann dann an uns gemailt werden und mit der Übermittlung erklärt der Kunde seine Genehmigung das Bild zu …

Hagebuttenmus aus Wildfrüchten im Weckglas

Hagebuttenmus aus Wildfrüchten

Hamburg. Herbst. Es ist die Zeit, in der orangerote Hagebutten wie Feuer gegen den blauen Himmel leuchten. Wenn man die Wildfrüchte um diese Zeit erntet, kann man mit etwas Fleiß eine ordentliche Menge Juckpulver und vor allem superleckeres Hagebuttenmus herstellen. Allerdings sollte man bedenken, dass es etwas Zeit und Mühe bedeutet. Der eigene Geschmack, den das Hagebuttenmus entfaltet, belohnt! Weil mir die meisten herkömmlichen Rezepte viel zu kompliziert erschienen, habe ich alles nach eigenem Ermessen gemacht. Das Resultat war super und ich beschreibe deswegen hier kein professionelles Rezept, sondern nur, wie ich es gemacht habe. Vor dem Kochen stand das Pflücken. Etwas mehr als ein Kilogramm habe ich zusammengetragen. Die Früchte waren noch vergleichsweise hart, ohne Frost, weil ich keine Lust auf eine matschige Pampe beim herauslösen der Kerne hatte. Zuhause säuberte ich die Hagebutten und entfernte zunächst Stiel und Blüte der Früchte. Dann schnitt ich mit einem Messer jede Hagebutte auf, um die innenliegenden Körnchen (das Juckpulver) zu entfernen. An dieser Stelle kommt ein Geständnis: es war Sonntagnachmittag. Die Sonne schien und ich war …